Warnlagebericht vom 17.07. bis 20.07.2009

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Wettermaik

Warnlagebericht vom 17.07. bis 20.07.2009

Beitrag von Wettermaik »

Warnlagebericht für Mecklenburg-Vorpommern

Dieser Bericht ist gültig vom 17.07.2009 10:00 Uhr bis 20.07.2009 18:00 Uhr

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Ein Tief mit Kern über den britischen Inseln, dessen Kaltfront den Westen Deutschlands bereits erfasst hat, verlagert sich nur langsam nach Norden. Die Kaltfront kommt unterdessen weiter nach Osten voran und wird in den Nachmittagsstunden auch den Osten Deutschlands erreichen. Zuvor liegt der Osten noch unter dem Einfluss eines Hochdruckgebietes, das über Polen liegt und nach Osten abgedrängt wird. Dabei gelangt in den Osten energiereiche, schwülheiße Luft mit Ursprung in Nordafrika bis an die Ostseeküste. Diese nordafrikanische Luft wird über dem Mittelmeer noch mit Feuchtigkeit angereichert. In den Westen Deutschlands fließt bereits kühlere Atlantikluft ein, deren Ursprung im Polargebiet liegt. Im Laufe des Nachmittags bildet sich über Tschechien ein neues Tiefdruckgebiet, welches im Laufe des Abends auf Sachsen übergreift.
Bereits ab den Mittagsstunden bilden sich im Vorfeld der Kaltfront kräftige Schauer und Gewitter, die lokal Starkregen und Hagel mit sich bringen. Dazu wird nochmals schwülheiße Luft nach Mecklenburg-Vorpommern geführt. Sportliche Aktivitäten sollten von daher heute vermieden werden. Am besten sind schattige Plätze.
Zum Nachmittag greift von Südwesten und Westen die Kaltfront auf den Westen, im weiteren Verlauf auch auf den Osten des Landes über. In Verbindung mit der Kaltfront gibt es kräftige Regenfälle, Starkregen, Hagel und Sturmböen, vereinzelt kann es auch Tornados geben. Bei Aufzug von Gewittern sollten Sie Schutz in Gebäuden suchen und Gewässer sowie freies Gelände meiden. Es besteht Blitzschlaggefahr und damit auch Lebensgefahr. Zudem kann es kleinräumige Überflutungen von Straßen, Wiesen, Feldern und Unterführungen geben. Auch vollgelaufene Keller sind nicht auszuschließen. Der Wind wird an der Ostsee über den Tag im Mittel mit Stärke 4 bis 5 wehen, in Böen sind am Nachmittag verbreitet Böen bis Stärke 7 möglich. In Verbindung mit Gewittern gibt es am Nachmittag verbreitet Sturmböen.

Im Laufe der Nachtstunden zieht dieses Tief über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern nach Norden auf die Ostsee, wo es sich morgen langsam auflösen wird. Dabei gelangt in den Osten Deutschlands weiterhin wärmere Luft. Ein weiteres Tief über Polen wird den Osten Deutschlands morgen mit Niederschlägen versorgen. Das Tief über Großbritannien wird derweil auf die nördliche Nordsee ziehen. Leichter Zwischenhocheinfluss könnte sich im Südwesten Deutschlands durchsetzen.
In der Nacht gibt es weitere kräftige Regenfälle, die weiterhin in Begleitung von Blitz, Donner, Hagel und Sturmböen sind. Dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Vereinzelte Straßen, besonders in Senken und Unterführungen können unter Wasser stehen.
Samstag beruhigt sich die Lage rasch. Nur im äußersten Osten sind weitere leichte Regenfälle möglich.

Am Sonntagmorgen erreicht das Tief über Polen die polnische Ostseeküste und verlagert sich im Tagesverlauf auf die zentrale Ostsee. Das Tief über der nördlichen Nordsee zieht unterdessen zurück nach Schottland. Es lenkt weiterhin kühle Luft nach Mitteleuropa. Ein weiteres Tief über den Alpen versorgt den Süden Deutschlands mit dichten Wolken und Niederschlägen. Über den Norden wird eine weitere Front des Schottlandtiefs mit Schauern und Gewittern ziehen.
Sonntag kann es im Tagesverlauf in Verbindung mit Schauern und Gewittern erneut Starkregen und stürmische Böen geben. Die Temperatur liegt bei 21 bis 24 Grad Celsius. Es besteht nur noch eine leichte Wärmebelastung.

Montag liegen weite Teile Deutschlands unter Hochdruckeinfluss. Das Hoch liegt mit seinem Zentrum über dem Balkan. Über Schottland wird weiterhin das Tief aktiv sein, welches zusammen mit dem Hoch in einer westlichen Luftströmung weiter kühle Atlantikluft nach Deutschland strömen lässt. Zudem ziehen weitere Ausläufer dieses Tiefs über den Norden Deutschlands.
Auch am Montag kann es wiederholt zu Schauern und kurzen Gewittern kommen. Diese sind mitunter kräftiger und bringen stürmische Böen mit sich. Sonst gibt es keine warnrelevanten Wettererscheinungen.

Dieser Warnlagebericht wurde von Maik Thomaß am 17.07.2009 um 9:54 Uhr erstellt.

Der aktuelle Warnlagebericht ist hier zu finden: http://www.wettertopia.de/warnlagebericht.htm
Wettermaik

Warnlageberichtupdate vom 17.07. bis 20.07.2009

Beitrag von Wettermaik »

Warnlagebericht für Mecklenburg-Vorpommern

Dieser Bericht ist gültig vom 17.07.2009 17:00 Uhr bis 20.07.2009 18:00 Uhr



Ein Tief mit Kern über den britischen Inseln, dessen Kaltfront den Osten Deutschlands bereits erfasst hat, verlagert sich nur langsam nach Norden und Osten. Die Kaltfront kommt unterdessen weiter nach Osten voran und wird in den Nachmittagsstunden auch den Osten Deutschlands erreichen. Zuvor liegt der Osten noch unter dem Einfluss eines Hochdruckgebietes, das über Polen liegt und nach Osten abgedrängt wird. Dabei gelangt in den Osten energiereiche, schwülheiße Luft mit Ursprung in Nordafrika bis an die Ostseeküste. Diese nordafrikanische Luft wird über dem Mittelmeer noch mit Feuchtigkeit angereichert. In den Westen Deutschlands fließt bereits kühlere Atlantikluft ein, deren Ursprung im Polargebiet liegt. Im Laufe des Nachmittags bildet sich über Tschechien ein neues Tiefdruckgebiet, welches im Laufe des Abends auf Sachsen übergreift.
Die kräftigsten Schauer und Gewitter sind in der Westhälfte des Landes schon durch. Hier folgen noch einzelne Schauer und Gewitter nach. In der Mitte und im Osten des Landes gibt es dagegen vermehrt Schauer und Gewitter, die länger anhaltenden und ergiebigen Regen mit sich bringen. Besonders in Vorpommern kann auch Hagel und Sturm als Begleiterscheinung mit von der Partie sein. Dazu muss im gesamten Land mit einzelnen überfluteten Wegen, Straßen und Unterführungen, sowie vollgelaufenen Kellern gerechnet werden. Im Osten besteht zudem eine erhöhte Blitzschlagsgefahr.

Im Laufe der Nachtstunden zieht dieses Tief über Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern nach Norden auf die Ostsee, wo es sich morgen langsam auflösen wird. Dabei gelangt in den Osten Deutschlands weiterhin wärmere Luft. Ein weiteres Tief über Polen wird den Osten Deutschlands morgen mit Niederschlägen versorgen. Das Tief über Großbritannien wird derweil auf die nördliche Nordsee ziehen. Leichter Zwischenhocheinfluss könnte sich im Südwesten Deutschlands durchsetzen.
In der Nacht gibt es weitere kräftige Regenfälle, die weiterhin in Begleitung von Blitz, Donner, Hagel und Sturmböen sind. Dabei kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Vereinzelte Straßen, besonders in Senken und Unterführungen können unter Wasser stehen.
Samstag beruhigt sich die Lage rasch. Nur im äußersten Osten sind weitere leichte Regenfälle möglich.

Am Sonntagmorgen erreicht das Tief über Polen die polnische Ostseeküste und verlagert sich im Tagesverlauf auf die zentrale Ostsee. Das Tief über der nördlichen Nordsee zieht unterdessen zurück nach Schottland. Es lenkt weiterhin kühle Luft nach Mitteleuropa. Ein weiteres Tief über den Alpen versorgt den Süden Deutschlands mit dichten Wolken und Niederschlägen. Über den Norden wird eine weitere Front des Schottlandtiefs mit Schauern und Gewittern ziehen.
Sonntag kann es im Tagesverlauf in Verbindung mit Schauern und Gewittern erneut Starkregen und stürmische Böen geben. Die Temperatur liegt bei 21 bis 24 Grad Celsius. Es besteht nur noch eine leichte Wärmebelastung.

Montag liegen weite Teile Deutschlands unter Hochdruckeinfluss. Das Hoch liegt mit seinem Zentrum über dem Balkan. Über Schottland wird weiterhin das Tief aktiv sein, welches zusammen mit dem Hoch in einer westlichen Luftströmung weiter kühle Atlantikluft nach Deutschland strömen lässt. Zudem ziehen weitere Ausläufer dieses Tiefs über den Norden Deutschlands.
Auch am Montag kann es wiederholt zu Schauern und kurzen Gewittern kommen. Diese sind mitunter kräftiger und bringen stürmische Böen mit sich. Sonst gibt es keine warnrelevanten Wettererscheinungen.

Dieser Warnlagebericht wurde von Maik Thomaß am 17.07.2009 um 17:10 Uhr erstellt.

Der aktuelle Warnlagebericht ist hier zu finden: http://www.wettertopia.de/warnlagebericht.htm
Wettermaik

Warnlageberichtupdate vom 17.07. bis 21.07.2009

Beitrag von Wettermaik »

Warnlagebericht für Mecklenburg-Vorpommern

Dieser Bericht ist gültig vom 17.07.2009 21:00 Uhr bis 21.07.2009 18:00 Uhr



Weiterhin wetterbestimmend bleibt ein Tief über Großbritannien, dessen Kaltfront Deutschland im Laufe des Tages von West nach Ost überquert hat und in der Nacht über dem äußersten Osten verbleibt. Ein Tief über Sachsen wird im Laufe der Nacht über Brandenburg zur Ostsee ziehen. Es bringt im Laufe des Samstags nochmals warme Luft nach Ostdeutschland, während der Westen und Süden unter kühlerer Luft verbleibt. Ein Tief über Norditalien sorgt zudem für kräftige Niederschläge im Alpenraum.
In der kommenden Nacht werden weiterhin dichte Wolken für kräftige Schauer im Osten des Landes sorgen. Diese gehören noch zur Kaltfront. Dabei sind lokal kräftige Regenmengen, Hagel und Sturmböen möglich. Von Süden nähert sich im Laufe der Nacht ein Regengebiet, welches in der zweiten Nachthälfte auf das gesamte Land übergreift. Dabei kann es mitunter länger anhaltend und ergiebig regnen. Vereinzelt kann es zu Überflutungen von Senken kommen, lokal sind auch Unterführungen betroffen.
Samstag wird der kräftige Regen rasch auf die Ostsee abziehen. Nachfolgend gibt es keine warnrelevanten Wettererscheinungen. Im Osten kann es am Nachmittag noch etwas Regen geben.

Samstagabend wird sich ein weiteres neues Tief von Südpolen nach Norden auf den Weg machen. Es erreicht am Sonntagvormittag die Ostsee, von wo aus es nach Südskandinavien ziehen wird. Dabei wird dann kühlere Luft nach Osten geleitet. Das Tief bei den britischen Inseln verlagert sich dagegen nur etwas nach Norden. Seine Ausläufer werden den Norden und die Mitte Deutschlands streifen. Im Süden macht sich leichter Hochdruckeinfluss bemerkbar.
In der Nacht auf Sonntag überquert ein neues Regengebiet das Land von Süd nach Nord. Dabei kann es in den Nachtstunden wiederholt ergiebige Niederschläge geben, die lokal zu leichten Verkehrsbehinderungen führen können. Am Sonntagvormittag wird der Regen bereits über die Ostsee abgezogen sein. Nachfolgend kommen in den Mittagsstunden von Westen her teilweise kräftige Regenschauer und Gewitter mit Platzregen und Sturmböen aufgezogen. Dabei können vereinzelt Sturmböen auftreten.

Eine Zone von Tiefdruckgebieten erstreckt sich vom Nordkap über Skandinavien nach Großbritannien bis zum Atlantik. Sie saugt weiterhin kalte Polarluft an, die über dem Atlantik etwas erwärmt und mit Feuchtigkeit angereichert wird. Diese Luftmassen werden am Montag den Norden Deutschlands erreichen. In der Mitte und im Süden herrscht dagegen ruhiges Hochdruckwetter. Hier verstärkt sich eine ausgeprägte Hochdruckzone, die von Nordafrika bis zum Balkan, Mitteldeutschland und Südostspanien reicht. Dabei gelangt in den Süden wieder etwas wärmere Luft.
Montag gibt es ein ähnliches Bild. Nach freundlichem Tagesbeginn bilden sich am Tag erneut kräftige Schauer und Gewitter, die lokal mit Hagel, Platzregen und Sturmböen einhergehen können. Dabei kann es zu kurzzeitigen Verkehrsbehinderungen kommen.

Am Dienstag gelangt auch der Norden Deutschlands unter leichten Hochdruckeinfluss. Das Tief bei den britischen Inseln verlagert sich langsam nach Süden. Somit entsteht zwischen ihm und der Hochdruckzone eine Südwestströmung, mit der wieder wärmere Luft nach Deutschland gelangt.
Am Dienstag gibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken keine warnrelevanten Wettererscheinungen.

Dieser Warnlagebericht wurde von Maik Thomaß am 17.07.2009 um 21:23 Uhr erstellt.

Der aktuelle Warnlagebericht ist hier zu finden: http://www.wettertopia.de/warnlagebericht.htm
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