Deutschlandwetter für den 1. bis 3. Juli 2009 + Trend

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Wettermaik

Deutschlandwetter für den 1. bis 3. Juli 2009 + Trend

Beitrag von Wettermaik »

Die Wetterlage vom 1. Juli bis 3. Juli 2009

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Bild: http://www.wetter3.de


Eine ausgeprägte Hochdruckzone erstreckt sich vom Baltikum über Skandinavien, Deutschland, Dänemark, Nordfrankreich, Großbritannien, Nordspanien und Portugal bis auf den Atlantik. Diese bekommt im Tagesverlauf Lücken. Tiefdruckgebiete entwickeln sich über dem Elsass und Polen. Sie sorgen für erneute Gewitter in Deutschland. Dazu wird an der Südseite der Hochdruckzone heiße Festlandsluft bis nach Deutschland geführt, die durch Tiefdruckgebiete über dem Balkan und Südeuropa mit Feuchtigkeit angereichert bei uns ankommt. Damit fühlt sich die Luftmasse sehr schwül an und bietet genügend Energie für Quellwolkenbildung.
Unser Skandinavienhoch, welches in den vergangen Tagen für die Wärme gesorgt hat, zieht sich auf den Nordatlantik zurück und erstreckt sich weiterhin bis zur Nordsee. Tiefdruckgebiete über Süd- und Westeuropa sorgen dagegen für weiterhin unbeständiges Wetter. Im Verlauf des Donnerstags kann sich der Hochdruckeinfluss nochmals auf ganz Deutschland ausbreiten, was aber nicht heißt, dass es durchweg sonnig sein wird. In schwülwarmer Luft bilden sich erneut Schauer und Gewitter.
Am Freitag liegt ein Tief über Nordrhein-Westfalen. Ein weiteres Tief über dem Balkan sorgt zusätzlich für Wärme- und Feuchtigkeitsnachschub in Richtung Norden. Das Hoch erstreckt sich derweil vom Nordmeer entlang der norwegischen Küste bis nach Dänemark. Es beeinflusst weite Teile Deutschlands. Allerdings können sich in der schwülwarmen Luft am Nachmittag erneut Schauer und Gewitter bilden.


Das Wetter am Mittwoch, den 1. Juli 2009

Der Tag beginnt im Nordosten Deutschlands mit teils dichtem Nebel, der sich aber rasch lichten wird. Nachfolgend ist es hier erst einmal leicht bewölkt und trocken. Im Osten sind bis in die Morgenstunden noch Schauer und Gewitter unterwegs gewesen. Dies lösen sich erst einmal auf. Auch hier kommt die Sonne zum Vorschein. Im Westen zeigt sich dagegen häufig die Sonne von einem meist leicht bewölkten Himmel. Bereits in den Vormittagsstunden beginnt es von der Ostsee bis zum Erzgebirge erneut zu quellen und die ersten Schauer und Gewitter können sich um die Mittagszeit entladen. Im Westen beginnt es gegen Mittag ebenfalls zu quellen. Hier bilden sich am Nachmittag Schauer und Gewitter. Da die Schauer und Gewitter in ganz Deutschland teilweise nur sehr langsam ziehen, kann es zu großen Regenmengen in kurzer Zeit kommen. Generell heißt es auch heute wieder, es kann jeden treffen. Eine größere Chance trocken zu bleiben hat man nur an den Küsten von Nord- und Ostsee. Hier ist die Schauergefahr eher gering. Grund hierfür ist die noch kühle See und der Wind, der eine Bildung von Quellwolken verhindert und aufkommenden Quellwolken die Energie nimmt.
Die Temperatur steigt an den Küsten von Nord- und Ostsee auf 18 bis 22 Grad Celsius an. Sonst erreicht das Quecksilber im äußersten Nordwesten und im Erzgebirge 24 Grad Celsius. Im landsinneren werden 26 bis 30 Grad Celsius erreicht. Am heißesten wird es im Dreieck Berlin – Leipzig – Dresden. Hier steigt die Temperatur auf über 30 Grad Celsius an. In der Gegend um Cottbus kann es bis auf 33 Grad Celsius raufgehen.
Der Wind ist dabei kaum eine Abkühlung und für Segler und Surfer eher ungeeignet. Er kommt schwach aus nördlichen Richtungen und frischt nur in Schauernähe böig auf. Dazu noch der Hinweis, dass gerade Schauerböen die große Gefahr bei aufziehenden Schauern und Gewitter ist.

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Wetterkarte Deutschland


Die Aussichten bis Donnerstag, den 2. Juli.

Am Abend lassen die Schauer und Gewitter teilweise nur zögerlich nach. Im bayrischen Wald, im Erzgebirge sowie in Berlin und Brandenburg können sie auch die Nacht über aktiv sein und für so manche unruhige Nacht sorgen. Sonst lösen sich die Wolken auf und es kann sich wieder dichter Nebel bilden. Dies besonders in Gegenden wo Schauer niedergegangen sind oder Flüsse und Seen in der Nähe sind. Im Norden und der Mitte Deutschlands geht die Temperatur bis zum Tagesanbruch auf 21 bis 17 Grad Celsius zurück, wobei die Temperatur in einigen größeren Städten deutlich über 20 Grad Celsius liegen wird. Im Süden kann man bei Tiefstwerten von 15 bis 10 Grad Celsius durchatmen. Der Wind bleibt schwach und kommt überwiegend aus nördlichen Richtungen.

Donnerstagmorgen halten sich südlich einer Line Berlin – Magdeburg noch die Schauer und Gewitter der Nacht. Diese werden sich intensivieren, so dass es bereits am Vormittag südlich dieser Linie bis zum Erzgebirge erste kräftige Schauer und Gewitter gibt. Im Verlauf des späten Vormittags werden sich auch südlich des Mains Schauer und Gewitter bilden. Sonst ist es nach Nebelauflösung erst einmal recht freundlich mit viel Sonne und nur wenigen Wolken und es bleibt trocken. Am Nachmittag bilden sich südlich einer Linie Müritz – Harz – Sauerland wieder kräftige Schauer und Gewitter. Auch entlang des Niederrheins können sich einzelne Schauer und Gewitter bilden. Diese Niederschlagszellen bewegen sich wiederum nur sehr langsam, was zur Folge hat, dass es lokal zu großen Regenmengen kommen kann. Nördlich dieser Linie bleibt es bei einem Mix aus viel Sonne und nur wenigen Wolken trocken. Entlang der Küsten von Nord- und Ostsee ist es fast durchweg sonnig. Bei einem schwachen, zeitweise mäßigen Nord- bis Nordostwind steigt die Temperatur auf 19 bis 23 Grad Celsius entlang der Küsten, auf 22 bis 27 Grad Celsius südlich des Mains und im Erzgebirge und bis auf 30 Grad Celsius vom Niederrhein bis an die Nordsee und an die Oder und Neiße. In Schauernähe kann der Wind wieder böig auffrischen.

Der Trend bis Montag, den 6. Juli 2009.

Im Südosten können sich durch die Nacht auf Freitag weitere Schauer und Gewitter halten. Im übrigen Vorhersagegebiet lösen sich die Wolken auf und es bleibt trocken. Stellenweise besteht erneut die Gefahr von dichten Nebelfeldern. Die Temperatur liegt bei Sonnenaufgang zwischen 17 und 14 Grad Celsius. Der Wind kommt dazu schwach aus Nordost.

Am Freitag bilden sich südliche einer Linie Aachen – Dresden sowie am Niederrhein Schauer und Gewitter, die wiederholt recht kräftig ausfallen können. Sonst ist es bei einem Wechsel aus viel Sonne und nur wenigen harmlosen Quellwolken trocken. In weiten Teilen Bayerns steigt die Temperatur am Tag auf 22 bis 24 Grad Celsius an. Ähnliche Temperaturen werden auch an den Küsten von Nord- und Ostsee erreicht. In den anderen Teilen steigt die Temperatur auf 27 bis 31, am Oberrhein bis auf 32 Grad Celsius. Abgesehen von Schauerböen ist der Wind meist schwach unterwegs, kommt überwiegend auf Nord bis Nordost und dreht im äußersten Westen auf westliche Richtungen.

Am Samstag gibt es voraussichtlich von der Nordsee bis zum Alpenrand kräftige Schauer und Gewitter. Diese gehören zu einer Luftmassengrenze, die von einem Tief bei Großbritannien ausgeht. Damit stellt sich die Wetterlage langsam um. Östlich der Elbe ist am Samstag davon aber noch nichts zu merken. Hier bleibt es trocken und die Sonne zeigt sich des öfteren. Während die Temperatur im Westen nur noch 23 bis 27 Grad Celsius erreicht, werden im Osten 28 bis 34 Grad Celsius keine Seltenheit sein. Im Osten kommt der Wind schwach aus Südost, im Westen schon aus westlichen Richtungen.

In der Nacht auf Sonntag werden Schauer und Gewitter auch die Osthälfte überqueren. Am Tag gibt es von der Ostsee bis nach Sachsen weitere Schauer und Gewitter. In einem Streifen von Schleswig-Holstein bis nach Südostbayern wird es Sonne und Wolken im Wechsel geben. Von der Weser bis zu den Alpen gibt es ebenfalls zahlreiche Schauer und Gewitter. Landesweit werden Temperaturen von 24 bis 28 Grad Celsius erreicht. Nur im Nordwesten ist es mit 20 bis 23 Grad Celsius deutlich angenehmer.

Zu Beginn der neuen Woche stellt sich die Wetterlage dann aus West um und die Temperaturen liegen mit 22 bis 26 Grad Celsius wieder im gemäßigten Bereich. Dazu zeigen sich dann teilweise wechselhaftes Schauerwetter und längere sonnige Abschnitte.

Maik Thomaß, 01.07.2009 8:43

Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
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