Deutschlandwetter für den 29. bis 30. Juni 2009 mit Trend

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Wettermaik

Deutschlandwetter für den 29. bis 30. Juni 2009 mit Trend

Beitrag von Wettermaik »

Die Wetterlage vom 29. Juni bis 1. Juli 2009

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Bild: http://www.wetter3.de


Weiterhin liegt ein Hoch über dem Norden Skandinaviens. Es erstreckt sich bis zur Nordsee und beeinflusst den Norden und Westen Deutschlands. Es führt trockene und warme Luftmassen aus dem Nordosten Europas nach Deutschlands. Tiefdruckgebiete im Süden Europas sorgen dagegen für den Transport von feuchten Luftmassen nach Norden, die sich mit der trockenen Luft mischen. Dies und die windarmen Verhältnisse sorgen für eine seit Tagen andauernde Inversionswetterlage.
Bis zum Dienstag wird sich das Hoch weiter ausdehnen. Es erreicht die britischen Inseln und Nordfrankreich. Ein Tief über Sachsen sorgt dagegen für unbeständigeres Wetter im Osten und Süden Deutschlands. Weiterhin gelangt sehr warme Luft nach Deutschlands. Da die Luftdruckgegensätze wieder gering sind, wird es auch windarm bleiben.
Am Mittwoch verlagert sich das Hoch weiter nach Süden. Es erstreckt sich vom Baltikum über die Ostsee, Dänemark und die Nordsee bis nach Großbritannien und zur Biskaya. Zwei Tiefdruckgebiete können sich bilden, eines über Luxemburg und ein weiteres über dem Osten Deutschlands. Diese sorgen für zunehmende Gewitteraktivitäten in schwülwarmer bis –heißer Luft.


Das Wetter am Montag, den 29. Juni 2009

Am Vormittag halten sich entlang Oder und Neiße sowie im Norden Deutschlands wieder hochnebelartige Wolkenfelder. Im Süden, Westen und der Mitte ist es erst einmal recht freundlich mit viel Sonne und nur wenigen Wolken. In den Mittagsstunden bilden sich vom Oderhaff bis zum Erzgebirge Quellwolken. Aus ihnen können Schauer und Gewitter fallen, die lokal recht kräftig ausfallen können. Auch im Südosten und Süden Bayerns, sowie am Alpenrand können am Nachmittag in schwülwarmer Luft Schauer und Gewitter entstehen. Ebenfalls einzelne Schauer und Gewitter sind in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz möglich. Da diese Schauer und Gewitter nur sehr langsam ziehen, kann es zu großen Regenmengen kommt. In den übrigen Gebieten wird es bei einem Mix aus Sonne und Wolken trocken bleiben. Im Norden und Osten können sich bis in die Nachmittagsstunden wieder hochnebelartige Wolkenfelder halten. Diese bekommen entlang der Ostseeküste einzelne Lücken.
An den Küsten von Nord- und Ostsee werden am Nachmittag 17 bis 20 Grad Celsius erreicht. Unter den hochnebelartigen Wolken und im Süden Bayerns sowie am Niederrhein steigt die Temperatur auf 21 bis 24 Grad Celsius an. Sonst werden schwülwarme 25 bis 29 Grad Celsius erreicht.
Dazu weht ein schwacher Wind aus nördlichen Richtungen, der in Schauernähe böig auffrischen kann.

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Wetterkarte Deutschland


Die Aussichten bis Dientag, den 30. Juni.

Am Abend lassen Schauer und Gewitter rasch nach. Die letzten Quellwolken werden sich auflösen. Stellenweise kann sich dichter Nebel bilden. Entlang Oder und Neiße können sich auch die Nacht über weitere Schauer halten, die lokal auch gewittrig sein können. Eine subtropische Nacht mit Tiefstwerten von 19 bis 15 Grad Celsius im Norden und der Mitte Deutschlands steht uns bevor. Deutlich angenehmer wird es im Süden Deutschlands. Hier liegen die Tiefstwerte bei 14 bis 10 Grad Celsius. Der Wind bleibt schwach und kommt aus Nord bis Nordost.

Dienstag starten wir mit ersten Schauern und Gewittern von der Ostsee bis zum Erzgebirge in den Tag. Im Westen beginnt der Tag dagegen mit viel Sonne und nur wenigen Wolken, nachdem sich lokale Nebelfelder aufgelöst haben. Die Schauer und Gewitter breiten sich am Nachmittag etwas nach Westen aus. So kann es östlich einer Linie Hamburg – München am Nachmittag Schauer und Gewitter geben, die wieder recht kräftig ausfallen können. Auch vom Niederrhein bis ins Sauerland und an die Saar bilden sich Schauer und Gewitter. Einzelne Schauer und kurze Gewitter sind auch am Alpenrand möglich. Sonst bleibt es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken trocken. Im Norden kann sich erneut eine dichte Hochnebeldecke halten. Die Temperatur erreicht auf den Inseln von Nord- und Ostsee 18 bis 22 Grad Celsius. Unter den dichteren Wolken werden bis zu 24 Grad Celsius erreicht. Sonst steigt das Quecksilber auf 24 bis 26 Grad Celsius in Bayern und dem Osten Deutschlands und auf 27 bis 30 Grad Celsius im Westen. Am Oberrhein können 32 Grad Celsius durchaus erreicht werden. Der Wind ist schwach, im Norden zeitweise mäßig unterwegs und kommt aus Nord bis Nordost.

Der Trend bis Freitag, den 3. Juli 2009.

Durch die Nacht auf Mittwoch werden uns im Osten ein paar Schauer und Gewitter begleiten. Auch auf der Ostsee können sich Schauer und Gewitter bilden, welche die Küstengebiete von Mecklenburg-Vorpommern streifen können. Sonst geht es meist gering bewölkt oder klar durch die Nacht. Stellenweise bildet sich wieder Nebel. Eine weitere mit 19 bis 14 Grad Celsius recht milde Nacht liegt vor uns. Der Wind bleibt dabei schwach und kommt aus Nord bis Nordwest.

Der Juli beginnt, wie der Juni geendet hat. Bereits am Vormittag brodelt es im Osten Deutschlands verstärkt und die ersten Schauer und Gewitter gehen hier nieder. Nach Westen ist es erst einmal recht freundlich. Am Nachmittag gibt es in der Ost- und Südhälfte teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Auch vom Emsland bis zur Lüneburger Heide sind Schauer und Gewitter möglich. In Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein bleibt es bei viel Sonne voraussichtlich trocken. Ebenfalls gute Chancen trocken durch den Tag zu kommen gibt es im entlang der Ostsee. Mit 22 bis 25 Grad Celsius vom südlichen Brandenburg bis an den Alpenrand wird es noch angenehm warm. Nach Norden und Westen schwitzt man dagegen bei 27 bis 30 Grad Celsius. Im Sauerland sind bis zu 32 Grad Celsius möglich. Der Wind ist nur schwach unterwegs und bietet kaum eine willkommene Abkühlung. Er frischt allerdings in Schauernähe wieder stürmisch auf.

Am Donnerstag werden sich verbreitet wieder Schauer und Gewitter zeigen. Nur im Norden und Nordwesten besteht eine gute Chance trocken zu bleiben. Freitag beschränken sich die Schauer und Gewitter auf den Süden und Osten. Sonst ist es vielfach sonnig und trocken. Donnerstag wird es bei Werten von 26 bis 30 verbreitet schwülwarm. Freitag sind dann verbreitet 27 bis 31 Grad Celsius möglich. Abkühlung verschafft da nur ein Sprung ins kühle Nass oder der Aufenthalt an der Küste. Der Wind bleibt eine schwache Angelegenheit und kommt aus Nord bis Nordost.

Maik Thomaß, 29.06.2009 8:15

Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
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