Deutschlandwetter für den 23. und 25. Juni 2009 + Trend

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Wettermaik

Deutschlandwetter für den 23. und 25. Juni 2009 + Trend

Beitrag von Wettermaik »

Die Wetterlage vom 23. bis 25. Juni 2009

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Bild: http://www.wetter3.de


Ein Hochdruckgebiet mit Kern über der Nordsee sorgt heute in Nord- und Westdeutschland für ruhiges und sommerliches Wetter. Dieses Hoch hat sich zu einer Hochdruckzone mit einem über Skandinavien befindlichen Hoch vereinigt. Dagegen sorgt ein Tief über Tschechien für dichte Wolken im Süden, die sich am Alpenrand stauen und für langanhaltenden und teilweise recht ergiebigen Regen sorgen. Zunehmend gelangt in einer nordöstlichen Luftströmung wärmere Luft nach Nord- und Mitteldeutschland.
Morgen verlagert sich die Hochdruckzone etwas weiter nach Nordosten. Über Norditalien entsteht ein neues Tief, welches am südlichen Alpenrand für Schauer sorgen wird. Auch der Wolkennachschub aus Osten wird wahrscheinlich nicht nachlassen, so dass es im Südosten weiterhin unbeständig bleibt. Im Norden herrscht dagegen weiterhin Hochdruckeinfluss und ruhiges Wetter vor, jedoch werden die Luftdruckgegensätze größer, so dass es an der Ostsee stürmisch werden kann.
Am Donnerstag wird das Hoch von der Nordsee bereits über Skandinavien liegen. Zwischen ihm und dem Tief über Norditalien und weiteren Tiefdruckgebieten im Südosten Europas gelangt zunehmend warme Festlandsluft nach Deutschland, die voraussichtlich zum Wochenende die Temperaturen in den hochsommerlichen Bereich steigen lässt.


Das Wetter am Dienstag, den 23. Juni 2009

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Wetterkarte Deutschland


Derzeit regnet es schon langanhaltend in der Mitte und im Süden Bayerns, auch der Osten Baden-Württembergs ist vom Regen betroffen. Südöstlich einer Linie Berlin – Schwarzwald geht es mit dichteren Wolken durch den Vormittag, aus denen in Sachsen etwas Regen fallen kann, zwischendurch zeigt sich hier und in Südbrandenburg auch die Sonne. In Mittel- und Südbayern, am Alpenrand und Ostbaden-Württemberg wird es weitere, teilweise recht ergiebige Regenfälle geben. Nach Norden und Westen ist von alledem nichts zu merken. Hier scheint die Sonne vielfach von einem gering oder leicht bewölkten Himmel. Am Nachmittag wird sich im Norden und Westen nicht viel ändern. Es gibt viel Sonne, nur ein paar harmlose Wolken und es bleibt trocken. Südlich des Mains bleibt es bei dichten Wolken, aus denen es weiterhin längeranhaltend regnen wird. Der Regen erreicht am Nachmittag voraussichtlich auch den Schwarzwald. Durch die teilweise erheblichen Regenmengen werden zusätzlich die Pegelstände einiger Flüsse wieder ansteigen.
Die Temperatur erreicht im Regen 9 bis 12 Grad Celsius. Sonst werden unter den dichteren Wolken im Süden 12 bis 17 Grad Celsius erreicht. Deutlich wärmer wird es im Rest des Vorhersagegebietes. Hier wird die Temperaturen auf 20 bis 24 Grad ansteigen. Etwas kühler bleibt es nur im Seewindbereich von Nord- und Ostsee.
Der Wind ist heute etwas lebhafter, als in den vergangen Tagen. Er kommt allgemein aus nördlichen Richtungen, ist im Süden mäßig, im Norden teilweise böig unterwegs und entlang der Ostsee kann es auch die eine oder andere kräftige Böe geben.


Die Aussichten bis Mittwoch, den 24. Juni.

Durch die Nacht geht es im Norden und der Mitte Deutschlands mit nur wenigen Wolken und es bleibt trocken. Südlich der Donau und am Abend auch am baden-württembergischen Alpenrand fällt Regen, der vorübergehend etwas nachlassen wird. Hier bleibt die Wolkendecke meist geschlossen. Im Norden Baden-Württembergs können sich in der zweiten Nachthälfte auch die Sterne zeigen. Bis zum Sonnenaufgang geht die Temperatur auf 11 bis 9 Grad Celsius in der Mitte und im Süden zurück, im Norden liegen die Tiefstwerte bei 15 bis 12 Grad Celsius. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs, kommt aus nördlichen Richtungen und kann im Nordosten weiterhin böig daherkommen.

Morgen gibt es nördlich der Line Berlin – Aachen viel Sonne und nur wenige harmlose Wolken, die keinen Niederschlag bringen. In Sachsen und Thüringen können sich dagegen im Tagesverlauf Quellwolken bilden, die den einen oder anderen Schauer oder auch kurze Gewitter mit sich bringen. Dichtere Wolken wird es auch in Baden-Württemberg geben, die jedoch zeitweise die Sonne zum Vorschein kommen lassen. In Bayern werden die Wolken am dichtesten sein. Hier fällt zeitweise etwas Regen, der im Osten und Südosten Bayerns wieder längeranhaltend und ergiebig sein kann. Unter den Regenwolken schafft es die Temperatur auf nur 12 bis 14 Grad Celsius. Deutlich wärmer in der Mitte im Westen und Norden. Hier werden Tageshöchsttemperaturen von 19 bis 23 Grad Celsius erreicht. In Sachsen und dem Süden Brandenburgs kann es morgen einen Sommertag mit Werten von 25 bis 26 Grad Celsius geben. Der Wind ist meist mäßig, östlich der Elbe auch frisch unterwegs, kommt aus Nordost und besonders an der Ostsee kann es am Vormittag einzelne stürmische Böen geben.

Der Trend bis Sonntag, den 28. Juni 2009.

In der Nacht lässt der Regen im Süden Bayerns nach. Dagegen werden dichtere Wolken mit etwas Regen im Gepäck aus Polen in den Osten und Nordosten Deutschlands ziehen. Sonst ist es überwiegend gering bewölkt oder klar und trocken, verbreitet kann sich in Flussniederungen Nebel bilden. Im Süden und Norden geht die Temperatur in der Nacht auf milde 15 bis 11 Grad Celsius zurück, in der Mitte können mit Tiefstwerten um 8 Grad Celsius einstellige Werte erreicht werden. Der Wind ist meist schwach unterwegs, nur an im Nordosten ist er weiterhin recht lebhaft.

Am Donnerstag werden den Norden Deutschlands dichtere Wolkenfelder überqueren, aus denen etwas Regen fallen kann. Zwischendurch zeigt sich immer wieder die Sonne. Vom Südosten Bayerns bis an den Niederrhein wird es dagegen mehr Sonne als Wolken geben und trocken durch den Tage gehen. Aus Frankreich und über die Alpen kommen teilweise kräftige Schauer und Gewitter in den Südwesten gezogen. Ebenso sind am Nachmittag Schauer und Gewitter in Brandenburg und Sachsen möglich, die aus Polen hereinziehen können. Diese können mitunter auch recht kräftig ausfallen. Im Nordwesten steigt die Temperatur auf etwa 17 bis 20 Grad Celsius an, sonst werden 22 bis 24, im Südwesten bis zu 26 Grad Celsius erreicht.

Freitag und Samstag bilden sich in schwülwarmer bis schwülheißer Luft im Tagesverlauf verbreitet recht kräftige Schauer und Gewitter. Am Sonntag werden diese sich dann auf die Westhälfte beschränken, während der Osten mehr Sonne als Wolken abbekommt. Während am Freitag bereits 24 bis 29 Grad Celsius erreicht werden, wird es am Samstag mit 25 bis 32 Grad noch heißer. Auch am Sonntag wird es weiterhin sommerlich warm bis heiß bleiben.

Maik Thomaß, 23.06.2009 8:42


Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
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