Deutschlandwetter für den 20. bis 22. Juni 2009

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Wettermaik

Deutschlandwetter für den 20. bis 22. Juni 2009

Beitrag von Wettermaik »

Die Wetterlage vom 20. bis 22. Juni 2009

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Bild: http://www.wetter3.de


Weiterhin wetterbestimmend ist ein Tief mit Kern über Südskandinavien, an dessen Westseite kühle Luft polaren Ursprungs nach Mitteleuropa geführt wird. Verstärkt wird dieser Prozess durch ein Hochdruckgebiet westlich der britischen Inseln. Dieses sorgt über Großbritannien und Westfrankreich für Hochdruckwetter.
Am Sonntag kann das Hoch seinen Einfluss auf Mitteleuropa langsam ausbauen. Das Tief über Südskandinavien verliert langsam an Kraft. Es verlagert sich im Tagesverlauf jedoch langsam südwärts und erreicht in den Abendstunden Dänemark. Dabei wird weiterhin kühle Luft nach Deutschland geführt.
Zu Beginn der neuen Woche ist dann Besserung in Sicht. Während das Tief sich auflöst und nur noch als schwaches Höhentief über Deutschland zu den Alpen zieht, bildet sich eine Hochdruckzone. Sie erstreckt sich von den britischen Inseln bis nach Skandinavien. Die Mitte und der Süden Deutschlands liegen noch unter leichtem Einfluss eines Tiefs über Norditalien. Auf der Südostseite des Hochs gelangt zunehmend trockenere Festlandsluft aus Osteuropa nach Mitteleuropa.



Das Wetter am Samstag, den 20. Juni 2009

Bereits in den Vormittagsstunden bilden sich Schauer und Gewitter im Nordseeumfeld, die nach Schleswig-Holstein und Niedersachsen ziehen. In der Mitte gibt es einen breiten Streifen mit Sonne und Wolken, aus denen vereinzelt etwas Niederschlag fallen wird. Am Alpenrand halten sich noch dichtere Wolken mit etwas Regen. Mittags und nachmittags bilden sich im Norden und der Mitte Quellwolken und teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Diese halten sich etwa nördlich einer Linie Aachen – Erfurt – Frankfurt/Oder auf. Dabei kann es lokal zu größeren Regenmengen und Sturmböen kommen. Südlich dieser Linie bis zur Donau wird es bei einem Wechsel aus Sonne und Wolken trocken bleiben. Südlich der Donau gibt es ebenfalls ein paar Schauer und kurze Gewitter.
Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 16 bis 17 Grad im Nordwesten Deutschlands, im Südosten Bayerns, sowie im Südschwarzwald. Sonst werden 18 bis 19 Grad Celsius erreicht. Die 20-Grad-Marke wird voraussichtlich östlich der Elbe überschritten. In der Oberlausitz kann es bis 22 Grad raufgehen.
Der Wind ist allgemein schwach, nach Norden zeitweise mäßig unterwegs und kommt aus West, im Süden aus Nordwest. An der Ostsee kann es bis in die Mittagsstunden noch ein paar kräftige Böen geben. In Schauernähe sind Sturmböen möglich.

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Wetterkarte Deutschland


Die Aussichten bis Sonntag, den 21. Juni.

Am Abend lassen im Nordosten und Osten die Schauer nach und lösen sich bis Mitternacht auf. Hier geht es mit einem meist nur leicht bewölkten Himmel durch die Nacht. Auf der Ostsee können sich im Laufe der Nacht Schauer bilden, welche die küstennahen Gebiete streifen können. Vom Emsland bis ins Münsterland werden sich dichtere Wolken halten. Hier kann es über Nacht auch weitere Schauer oder leichten Regen geben. Sonst ist es meist leicht bewölkt und trocken. Im gesamten Vorhersagegebiet muss in den Nacht- und Morgenstunden mit dichtem Nebel gerechnet werden. Die Temperatur geht in der Nordhälfte auf 10 bis 8 Grad Celsius zurück. Im Süden werden 7 bis 5 Grad erreicht. In einigen Hochlagen und Hochtälern kann es leichten Bodenfrost geben. Der Wind ist schwach unterwegs und kommt aus West bis Nordwest.

Nach der Auflösung von Nebelfelder beginnt der Sonntag verbreitet mit viel Sonne. Nur vom Münsterland bis zum Harz kann es dichtere Wolken mit etwas Regen geben. Schon in den Vormittagsstunden beginnt es kräftig zu quellen. Es wird verbreitet Schauer und Gewitter geben. Diese können mitunter auch wieder recht kräftig ausfallen, lokal mit Starkregen und Sturmböen. Nur unmittelbar an den Küsten von Nord- und Ostsee besteht eine geringe Schauergefahr. In der Westhälfte steigt die Temperatur am morgigen Tag auf 15 bis 18 Grad Celsius an. Östlich der Elbe werden dagegen 29 bis 21 Grad Celsius erreicht. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nord und lebt zum Nachmittag im Nordwesten auf. In Schauernähe kann es Sturmböen geben.

Der Trend bis Montag, den 22. Juni 2009.

Auch in der Nacht auf Montag halten sich Schauer, Gewitter und teilweise auch länger anhaltender Regen im Osten Deutschlands. Sonst ist es bei einem wechselnd wolkigen Himmel verbreitet trocken. Stellenweise kann sich wieder Nebel bilden. Unter den dichteren Wolken im Osten geht die Temperatur bis zum Sonnenaufgang auf 12 bis 10 Grad Celsius zurück. Nach Westen sind einstellige Werte verbreitet an der Tagesordnung. Hier kann es auf 9 bis 7, in Baden-Württemberg bis auf 4 Grad runtergehen. Dabei besteht leichte Bodenfrostgefahr. Der Wind bleibt schwach und kommt aus nördlichen Richtungen.

Am Montag macht sich im äußersten Westen das Hoch langsam bemerkbar. Von der Nordsee bis zum Saarland gibt es mehr Sonne als Wolken und es bleibt trocken. Von der Ostsee bis zum Alpenrand und Erzgebirge sind dagegen wieder Schauer und Gewitter möglich, im Südosten Bayerns teilweise kräftiger Dauerregen. Südlich der Donau schafft es die Temperatur auf 10 bis 12, südlich des Mains auf 12 bis 17 Grad Celsius und im Norden werden 19 bis 22 Grad Celsius erreicht. Der Wind ist meist mäßig, im Nordosten leicht böig aus Nord bis Nordost unterwegs.

Maik Thomaß, 20.06.2009 9:19

Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
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