
Bild: http://www.wetter3.de
Ein Hochdruckgebiet über Deutschland sorgt heute in ganz Deutschland für frühsommerliches Wetter. Gleichzeitig dreht sich auf dem Nordatlantik leicht nordwestlich von Schottland ein Tief. In einer südlichen bis südwestlichen Luftströmung gelangt am heutigen Tag warme Luft bis nach Norddeutschland.
Bereits in den späten Nachmittagsstunden macht sich das Tief, aus dem sich ein Randtief löst und im Laufe des morgigen Tages nach Südskandinavien zieht, mit ein paar hohen Schleierwolken bemerkbar. Morgen wird das Randtief als eigenständiges Tief über Südskandinavien liegen und im Norden, sowie der Mitte für etwas unbeständigeres Wetter sorgen. Während der Süden unter warmer Luft verbleibt, fließt in den Norden und die Mitte etwas kühlere Luft ein.
Das Wetter am Mittwoch, den 17. Juni 2009
Die derzeit noch in der Mitte vorhandenen Nebelfelder lösen sich am Vormittag rasch auf. Auch die hochnebelartigen Wolkenfelder, die von der Ostsee in den Nordosten gezogen sind, werden sich auflösen. Durch den Vormittag geht es anschließend im gesamten Vorhersagegebiet mit viel Sonne und es bleibt trocken. Am Nachmittag ändert sich nichts wesentliches, außer im Westen und Nordwesten, sowie entlang der Küsten. Hier können am Nachmittag erste Schleierwolken auftauchen, durch welche die Sonne aber ohne Probleme scheinen wird.
Die Temperatur steigt an den Küsten von Nord- und Ostsee am Nachmittag auf 16 bis 19 Grad Celsius an. Sonst werden in Niedersachsen, Schleswig-Holstein, sowie östlich der Elbe 18 bis 21 Grad Celsius erreicht. In den übrigen Gebieten schafft es die Temperatur auf 22 bis 25, am Oberrhein bis auf 26 Grad Celsius.
Dazu weht ein meist nur schwacher Wind, im Osten aus westlichen Richtungen, im Westen aus Süd und im Süden aus östlichen Richtungen.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Donnerstag, den 18. Juni.
Am Abend werden sich im Norden und der Mitte die Wolken rasch verdichten. Vom Niederrhein bis an die Ostsee kann es im Laufe der Nacht ein paar Regentropfen geben. Südlich dieser Linie bleibt es trocken, südlich des Mains sogar längere Zeit gering bewölkt. Die Temperatur geht vom Niederrhein bis ins Münsterland kaum unter 15 Grad Celsius. Sonst werden verbreitet 13 bis 10 Grad Celsius als Tiefstwerte erreicht. Einstellige Werte kann es im Südosten Bayerns geben. Der Wind dreht überall auf südliche Richtungen und frischt im Norden etwas auf. Hier sind vereinzelt stürmische Böen möglich.
Morgenvormittag kann es in einem Streifen vom Niederrhein bis an die Ostsee noch etwas regnen. Im Nordwesten setzen sich dagegen schon wieder längere sonnige Abschnitte durch. Auch südlich des Mains gibt es mehr Sonne als Wolken und es bleibt trocken. Am Nachmittag ist es verbreitet wechselnd wolkig und nur noch vereinzelt kann es im südlichen Brandenburg ein paar Regentropfen geben. In Baden-Württemberg und Bayern bilden sich am Nachmittag Quellwolken. In Richtung Schwarzwald kann es einzelne kurze Schauer geben. Nördlich einer Linie Saarland – Erzgebirge steigt die Temperatur am Nachmittag auf 18 bis 23 Grad Celsius an. Südlich dieser Linie werden 24 bis 28 Grad Celsius erreicht. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs, dreht auf westliche Richtungen und kann an der Ostseeküste zeitweise noch leicht böig sein.
Der Trend bis Sonntag, den 21. Juni 2009.
Freitag wird es dann wahrscheinlich einen recht durchwachsenen Tag mit Regen in der Mitte und im Süden geben. Im Norden und Nordwesten sind dagegen teilweise kräftige Schauer und Gewitter unterwegs. Mit 12 bis 17 Grad wird es dann ein Stück kälter als an den vorangegangenen Tagen. Auch am Samstag wird es weitere Schauer und Gewitter geben, zwischendurch zeigt sich aber auch hier die Sonne. Mit 16 bis 18 Grad wird es wieder etwas wärmer. Sonntag gibt es wieder mehr Sonne als Wolken, wobei es am Alpenrand aus dichteren Wolken etwas regnen kann. Mit 15 bis 19 Grad Celsius bleiben wir im gemäßigten Temperaturbereich.
Maik Thomaß, 17.06.2009 8:26
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm