
Bild: http://www.wetter3.de
Unser Sturmtief, das gestern für recht wechselhaftes und teilweise nassen Wetter gesorgt hat, liegt bereits über Südschweden. Auf seiner Rückseite fließt kühle Meeresluft nach Deutschland. Ein Hoch über Frankreich sorgt heute für deutlich freundlicheres Wetter in der Mitte und im Süden.
Morgen schwächt sich unser ehemaliges Tief weiter ab und liegt über der zentralen Ostsee. Das Hoch wandert von Frankreich in den Süden Deutschlands. Es gelangt langsam wärmere Luft nach Deutschland.
Sonntag liegt Deutschland zwischen Tiefdruckgebieten über Südskandinavien und Frankreich. Dazwischen herrscht nochleichter Zwischenhocheinfluss. Damit könnte es besonders im Westen am Nachmittag unbeständiger werden. Es wird weiterhin warme Luft bis in den Norden geführt.
Das Wetter am Freitag, den 12. Juni 2009
Heute wird es erst einmal mehr Sonne als gestern geben. In weiten Teilen Deutschlands gibt es einen Wechsel aus Sonne und Wolken. Nur im Nordosten halten sich weiterhin dichte Wolken, aus denen vom Darß bis nach Usedom zeitweise Regen fallen kann. Schauer ziehen im Tagesverlauf von der Nordsee bis ins nördliche Brandenburg und teilweise auch bis zum Erzgebirge. Den meisten Sonneschein gibt es südlich des Mains, wobei es am Vormittag in Ostbayern noch letzte Schauer geben kann.
Die Temperatur steigt im Norden auf 14 bis 16, in der Mitte und im Süden auf 17 bis 19 Grad Celsius an. Am Oberrhein kann die 20-Grad-Marke überschritten werden.
Im Süden und Westen wird der Wind heute nicht mehr das Thema sein. Er kommt meist mäßig aus West und kann vereinzelt leicht böig sein. Mit jedem Kilometer nach Nordosten wird der Wind zunehmen. Vom nördlichen Sachsen bis an die Nordsee gibt es verbreitet stürmische Böen. Schleswig-Holstein, Hamburg und Nordbrandenburg können sich auf Sturmböen einstellen. Im Nordosten kann es, besonders entlang der Ostseeküste und auf freier See schwere Sturmböen geben. An der Nordsee kommt der Wind aus Nordwest, östlich Rügens aus Südwest. Sonst ist er allgemein aus westlichen Richtungen unterwegs.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Sonntag, den 14. Juni.
Auch in der kommenden Nacht werden die Wolken vom Darß bis in die Uckermark dichter bleiben. Hier sind weitere leichte Regenfälle möglich. Ein paar schwache Schauer kann es auch am bayrischen Alpenrand geben. Sonst ist es vielfach gering bewölkt oder klar und trocken. Die Temperatur liegt in den Morgenstunden bei 11 Grad an den Küsten von Nord- und Ostsee, sowie am Alpenrand, 9 bis 6 Grad von der Nordsee bis zur Donau und 4 bis 0 Grad Celsius in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Rheinland-Pfalz. Hier kann es verbreitet Bodenfrost geben. Während im Süden und Westen der Wind meist schwach unterwegs sein wird, bleibt er im Osten noch leicht böig, an der Nordsee teilweise kräftig und an der Ostsee weiterhin stark bis stürmisch. Dabei sind besonders von Berlin bis nach Sylt weitere stürmische Böen möglich, von Warnemünde bis zum Oderhaff können weitere Sturmböen auftreten.
Im Laufe des Samstagvormittags zieht der Regen aus dem Nordosten nach Osten ab. Dann setzt sich hier auch die Sonne gegen die Wolken durch. Am Tag gibt es im gesamten Vorhersagegebiet viel Sonne und kaum Wolken. Erst am Nachmittag kommen ein paar harmlose Quellwolken in den Westen gezogen. Die Temperatur steigt auf 15 bis 17 Grad an den Küsten von Nord- und Ostsee, auf 16 bis 19 Grad Celsius im Norden Deutschlands und auf 20 bis 24 Grad im Süden Deutschlands. Am Vormittag ist der Wind im Nordosten noch recht frisch mit weiteren Sturmböen unterwegs. Am Nachmittag lässt er allmählich nach. Sonst ist er meist schwach bis mäßig aus westlichen Richtungen unterwegs.
Während im Osten eine sternenklare Nacht auf Sonntag folgt, können in den Westen Deutschlands lockere Wolken ziehen, aus denen aber keine Niederschläge fallen. Bis zum Sonnenaufgang geht die Temperatur auf 12 bis 10 Grad im Westen, sowie südlich des Mains zurück, sonst wird es Tiefstwerte von 7 bis 3 Grad Celsius geben. Im Harz und Thüringer Wald kann es vereinzelt leichten Bodenfrost geben. Der Wind dreht im Süden und Westen auf Südost bis Süd und ist schwach unterwegs. Im Osten und Norden wird er weiterhin aus westlichen Richtungen kommen und ist dabei mäßig.
Den meisten Sonnenschein, von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang gibt es am Sonntag östlich der Elbe und in Schleswig-Holstein. Im Westen Deutschlands gibt es dagegen Quellwolken, die sich im Tagesverlauf bilden und vom Emsland bis ins nördliche Hessen und Saarland für einzelne Schauer und kurze Gewitter sorgen können. In Schleswig-Holstein werden am Nachmittag 16 bis 20 Grad erreicht. In der Nordhälfte sind es 20 bis 24 Grad Celsius. In der Mitte und im Süden werden sommerliche 25 bis 29 Grad Celsius erreicht. Der Wind kommt im Nordosten schwach bis mäßig aus Nordwest bis West, sonst ist er schwach unterwegs und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. In Schauernähe kann es einzelne kräftige Böen geben.
Maik Thomaß, 12.06.2009 8:40
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm