Deutschlandwetter für den 11. Juni 2009

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Wettermaik

Deutschlandwetter für den 11. Juni 2009

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Die Wetterlage am 11. und 12. Juni 2009

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Bild: http://www.wetter3.de


Ein Tief mit Kern über Niedersachsen wird sich im Laufe des Tages weiter nach Osten verlagern. Dabei zieht es über Schleswig-Holstein nach Mecklenburg und erreicht am Abend Vorpommern. Es sorgt in weiten Teilen Deutschlands für unbeständiges Wetter. Auf seiner Vorderseite gelangt in den Osten Deutschlands nochmals wärmere Luft aus dem Mittelmeerraum, während der größte Teil Deutschlands schon unter kühlerer Atlantikluft liegt.
Bis morgen Mittag wird das Tief weiter nach Südschweden ziehen. Auf seinem Weg wird es sich noch etwas verstärken. Da die Luftdruckgegensätze zunehmen, wird der Wind, besonders im Norden eine große Rolle spielen. Ein Hoch über Frankreich sorgt dagegen im Westen und Süden Deutschlands für Wetterberuhigung. Hier gelangt langsam wieder mildere Luft hin. Der Norden verbleibt unter kühlerer Luft vom Atlantik.


Das Wetter am Donnerstag, den 11. Juni 2009

Der gröbste Regen ist im Westen und Süden Deutschlands bereits abgezogen. Hier folgen aber im Laufe des Vormittags weitere Schauer und Gewitter. Im Nordwesten und Norden Deutschlands regnet es teilweise lang anhaltend und ergiebig. Dieser Regen kommt nur langsam nach Osten voran. Auch in Mecklenburg-Vorpommern gibt es am Vormittag Regen, der örtlich länger anhaltend sein kann. Östlich der Elbe von Brandenburg bis Nordsachsen können bereits am Vormittag kräftige Schauer und kurze Gewitter niedergehen. Am Nachmittag setzt sich südlich des Mains trockenere Luft durch. Die Schauer klingen hier langsam ab und die Sonne zeigt sich für längere Zeit und teilt sich den Himmel mit ein paar Quellwolken, aus denen im östlichen Bayern noch einzelne Schauer fallen können. In Schleswig-Holstein wird es weiterhin regnerisch bleiben. Von Holland und Belgien ziehen am Nachmittag neue, teilweise kräftige Schauer und Gewitter nach Nordrhein-Westfalen und Hessen. Diese können den Norden Baden-Württembergs erreichen. Östlich der Elbe, sprich von der Ostsee bis nach Sachsen gibt es am Nachmittag teilweise kräftige Schauer und Gewitter, die lokal auch unwetterartigen Charakter haben können. Das heißt, hier kann es zu Platzregen, Hagel und Sturmböen kommen. Allgemein bleiben in der Nordhälfte die Wolken in der Überzahl und die Sonne zeigt sich nur selten.
Die Temperatur steigt unter den Regenwolken in Schleswig-Holstein und Hamburg auf höchstens 12 Grad Celsius an. Im Rest des Vorhersagegebietes werden 15 bis 18 Grad Celsius erreicht. Im Osten Brandenburgs, sowie in der Oberlausitz kann es nochmals bis 20 Grad warm werden.
Der Wind hat im Westen und Süden Deutschlands bereits auf West gedreht und kommt teilweise mit Sturmböen daher. Nach Norden, vor dem Tief, kommt der Wind noch aus östlichen Richtungen. Hier dreht er mit Durchzug des Tiefs auf West. Dabei frischt er dann kräftig auf und erreicht in Böen Sturmstärke. Zudem muss in Schauernähe mit kräftigen Böen bis Stärke 9 gerechnet werden.

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Wetterkarte Deutschland


Die Aussichten bis Freitag, den 12. Juni.

Am Abend wird es voraussichtlich im Nordosten weiterhin kräftig regnen, während in Schleswig-Holstein der Regen langsam nachlässt. Auch die Schauer in der Mitte und im Osten Deutschlands klingen langsam ab. In der zweiten Nachthälfte gibt es in Vorpommern noch weiteren Regen. Schauer halten sich noch von Nordrhein-Westfalen bis zum Erzgebirge auf. Sonst lockert die Wolkendecke verbreitet auf und es bleibt trocken. Bis zum Morgen geht die Temperatur auf fast einheitliche 9 bis 7 Grad Celsius zurück. Dabei lässt der Wind in weiten Teilen Deutschlands nach und kommt aus westlichen Richtungen. Nur im Nordosten und an der Ostseeküste verstärkt sich der Wind. Er ist hier frisch bis stark unterwegs und erreicht in Böen Sturmstärke. Allgemein wird er östlich der Elbe weiterhin mit stürmischen Böen daher kommen.

Morgenvormittag ziehen die letzten Regenwolken aus dem Nordosten auf die Ostsee ab. Zeitgleich ziehen in den Nordwesten neue Schauer, die lokal etwas kräftiger sein können. Auch in Sachsen und Thüringen wird es weitere Schauer geben. Sonst wechseln Sonne und Wolken einander ab und es bleibt trocken. Die Schauer aus dem Nordwesten kommen am Nachmittag weiter nach Südosten voran. Während es an der Nordsee abtrocknet und die Sonne zum Vorschein kommt, gibt es vom südlichen Niedersachsen bis zum Erzgebirge teilweise kräftige Schauer. Im Nordosten wird es einen Wechsel aus Sonne und Wolken geben, hier kann es vereinzelt ein paar schwache Schauer geben. Der Süden profitiert dagegen vom Hoch über Frankreich. Südlich einer Linie Ruhrgebiet – Südthüringen gibt es mehr Sonne als Wolken und nur am Alpenrand sind ein paar schwache Schauer möglich. In diesem Bereich wird es mit 16 bis 19, am Oberrhein bis zu 20 Grad Celsius am wärmsten. Im Norden und Osten werden 13 bis 15 Grad Celsius erreicht. Der Wind ist allgemein mäßig, im Norden frisch bis stark unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen. Besonders nördlich der Mittelgebirge gibt es verbreitet Sturmböen, an der Ostseeküste vereinzelt auch schwere Sturmböen.

Maik Thomaß, 11.06.2009 9:39

Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm
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