
Bild: http://www.wetter3.de
Ein Tief zieht im Laufe des Tages rasch von der Nordsee über Norddeutschland zur zentralen Ostsee. Dabei wird in den Norden Deutschlands weiterhin kühlere Meeresluft geführt.
Ein weiteres Tiefdruckgebiet verlagert sich vom Atlantik zum Ärmelkanal und im Tagesverlauf auch bis auf die Nordsee. Es sorgt in einer südlichen Strömung für wärmere Luft, die auch bis an die Küsten von Nord- und Ostsee vorankommt.
Das Wetter am Montag, den 8. Juni 2009
Mit dichten Wolken und letztem Regen geht es in den heutigen Tag, zumindest in Norddeutschland. Entlang der Küsten von Nord- und Ostsee kann es bis zum späten Vormittag aus dichten Wolken weiteren Regen geben, der lokal auch kräftiger ausfallen kann. Südlich einer Linie Oderhaff – Münsterland ist es dagegen locker oder nur leicht bewölkt und trocken. Im Südosten Bayerns können aus dichteren Wolken noch ein paar wenige Regentropfen fallen. Am Nachmittag setzt sich auch im Norden die Sonne gegen die dichten Wolken durch. Hier bilden sich allerdings auch teilweise recht kräftige Schauer und kurze Gewitter. Südlich einer Linie Berlin – Emden bleibt es am Nachmittag freundlich, bei einem Mix aus Sonne und Wolken. Dichtere Wolken werden zum Nachmittag im südlichen Bayern und Baden-Württemberg für neuen Regen oder Schauer sorgen.
Die Temperatur erreicht im Norden 15 bis 18 Grad Celsius. In der Mitte und im Süden werden dagegen schon 19 bis 22, am Bodensee bis zu 23 Grad Celsius erreicht.
Dabei weht ein meist schwacher Wind aus Südwest, der nur im Nordosten und Osten zeitweise noch leicht böig sein kann. Besonders in Schauernähe kann es einzelne stürmische Böen geben.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Dienstag, den 9. Juni.
Am Abend lösen sich im Norden die Wolken vorübergehend auf, bevor von Westen her neue dichte Wolken aufziehen. Entlang der Ostsee bleibt es dabei am längsten sternenklar. Sonst ist es wechselnd, teilweise auch stark bewölkt und von der Nordsee bis zum Erzgebirgsrand kommt es im Laufe der Nacht zu leichtem Regen. Im Schwarzwald und am Niederrhein kann er zeitweise auch etwas kräftiger sein. Östlich der Elbe bleibt es bis zum Morgen trocken. Die Temperatur geht allgemein auf 14 bis 10 Grad zurück, im Nordosten sind auch einstellige Werte möglich. Der Wind dreht auf Ost bis Süd und frischt an der Nordsee spürbar auf.
Am Dienstag überqueren die dichten Wolken auch den Osten Deutschlands. Dabei kann es besonders östlich der Elbe zu teilweise länger anhaltenden und ergiebigen Regen kommen. Nach Westen lockert bereits in den Vormittagsstunden die Wolkendecke wieder auf. Während die Sonne zeitweise zwischen den Wolken vorkommt, bilden sich bilden sich von der Nordsee bis zum Schwarzwald teilweise recht kräftige Schauer und Gewitter, die bis zum Abend die Elbe erreichen können. Im südlichen Bayern bleibt es ganztägig stärker bewölkt und auch hier kann es zeitweise etwas Regen geben. Unter den dichteren Wolken im Osten und Südosten werden am Tag 15 bis 19 Grad Celsius erreicht. Im Westen fließt etwas kühlere Luft ein, die mit Sonnenunterstützung auf 19 bis 22 Grad Celsius erwärmt wird. Der Wind kommt meist schwach bis mäßig aus Südwest, nur an den Küsten von Nord- und Ostsee ist er zeitweise leicht böig unterwegs und kommt aus östlichen Richtungen. In Schauernähe kann es einzelne Sturmböen geben.
Maik Thomaß, 08.06.2009 8:08
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm