
Bild: http://www.wetter3.de
Deutschland liegt derzeit zwischen einem Hoch über dem Nordatlantik und einem Tief über dem Baltikum. Damit wird in einer nördlichen Luftströmung zunehmen kalte Luft polaren Ursprungs nach Süden geführt.
Auch am morgigen Tag wird sich daran nichts wesentliches ändern. Es bleibt bei der Druckverteilung. Die kältere Luft kommt bis an die Alpen voran.
Das Wetter am Mittwoch, den 3. Juni 2009
Am Vormittag halten sich dichtere Wolkenfelder in der Nordhälfte, nur von Schleswig-Holstein bis Hamburg kann es ein paar Auflockerungen geben. In Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen kann es auch ein paar Regentropfen geben. In der Südhälfte wird es dagegen meist leicht bewölkt oder sogar sonnig und trocken sein. Die Sonne hält sich bis zum Abend im Schwarzwald und im Saarland. Sonst wechselnd im Süden und der Mitte Wolken und Sonne einander ab. Im Norden liegen teilweise noch dichtere Wolken, aus denen etwas Nieselregen fallen kann. Zwischendurch kann sich die Sonne auch mal zeigen. In den Nordosten ziehen am Nachmittag von der Ostsee teilweise kräftige Schauer. Dazu zeigt sich auch hier die Sonne des öfteren.
Die Temperatur steigt nördlich des Mains auf 11 bis 15 Grad Celsius an. Vom Niederrhein bis zum Alpenrand werden dagegen 16 bis 19 Grad erreicht, am Oberrhein teilweise auch bis 22 Grad Celsius.
Der Wind kommt allgemein aus Nordwest, ist im Süden schwach bis mäßig, nach Norden teilweise recht kräftig mit stürmischen Böen im Flachland und Sturmböen an den Küsten von Nord- und Ostsee unterwegs.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Donnerstag, den 4. Juni.
In der kommenden Nacht können sich von Mecklenburg bis nach Sachsen noch einzelne Schauer halten. Sonst ist es wechselnd wolkig, im Norden teilweise auch sternenklar und erst einmal trocken. Nach Mitternacht ziehen von der Nordsee neue dichte Wolken nach Niedersachsen, die etwas Niesel- oder Sprühregen mit sich bringen. Auch am Alpenrand stauen sich die Wolken und es kann etwas nieseln. Entlang der Küsten geht die Temperatur auf 10 bis 8 Grad Celsius zurück. Sonst sind Tiefstwerte von 7 bis 4 Grad verbreitet möglich. In der Pfalz und teilen Baden-Württembergs und Thüringens kann es in der Nacht leichten Bodenfrost geben. Der Wind dreht nordöstlich der Elbe auf westliche Richtungen und lässt deutlich nach. Nur an der Nordsee ist er weiterhin recht frisch unterwegs und kann weiterhin mit stürmischen Böen einhergehen.
Bereits in den Vormittagsstunden kommen weitere dichte Wolken von der Nordsee nach Niedersachsen und Schleswig-Holstein gezogen. Sie bringen den einen oder anderen, lokal auch kräftigen Schauer mit sich. In der Nordhälfte Deutschlands ist es dazu überwiegend stark bewölkt. Auch an der Ostsee können gegen Mittag die ersten Schauer auftauchen. Am Nachmittag gibt es neben kurzen Auflockerungen von der Nord- und Ostsee bis zu den Mittelgebirgen teilweise kräftige Schauer. Im Süden gibt es von früh bis spät einen trockenen Mix aus Sonne und Wolken. Die Temperatur steigt in der Mitte Deutschlands auf 9 bis 12 Grad Celsius an. In der Nordhälfte können bis zu 13 Grad Celsius erreicht werden. Am „wärmsten“ wird es im Süd mit bis zu 16 Grad Celsius. Der Wind ist weiterhin mäßig unterwegs und kommt aus West östlich der Elbe und aus Nordwest im Westen Deutschlands. Dabei kann es an der Nordsee und im Nordwesten im Tagesverlauf stürmische Böen geben. Im Nordosten sind in Verbindung mit Schauern auch stürmische Böen möglich.
Maik Thomaß, 03.06.2009 7:29
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm