
Bild: http://www.wetter3.de
Ein kleines Tief hat sich über Südskandinavien gebildet, dessen Ausläufer in Form von Wolken heute im Tagesverlauf nach Norddeutschland einziehen werden. Das ehemalige Höhentief, welches im Osten und Süden für kühleres und leicht durchwachsenes Wetter gesorgt hat, löst sich im Tagesverlauf ebenfalls auf. Dabei schickt es in den äußersten Osten und Südosten nochmals ein paar Schauer. Der Rest Deutschlands liegt noch im Einflussbereich des Hochs über dem Nordatlantik.
Deutschland gelangt zunehmend in eine nördliche Luftströmung. Diese wird verursacht durch das Hoch über dem Nordatlantik und einem Tief über dem Baltikum. Damit gelangt langsam kühlere Luft polaren Ursprungs nach Mitteleuropa.
Das Wetter am Dienstag, den 2. Juni 2009
Am Vormittag halten sich besonders von Südbrandenburg bis zum Alpenrand ein paar lockere Wolkenfelder. Bis in die Vormittagsstunden kann es in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen noch Nebel oder Hochnebel geben. Dieser löst sich nach und nach auf, dann scheint auch hier die Sonne. Sonst ist es vielfach sonnig und trocken. Am Nachmittag können sich von Ostsachsen über Erz- und Fichtelgebirge bis zum bayrischen Alpenrand Schauer und kurze Gewitter bilden. Mitunter können diese auch kräftiger ausfallen. In Nordrhein-Westfalen, Hessen, dem Saarland und dem Norden Baden-Württembergs ist es vielfach sonnig und trocken. Von Norden ziehen dagegen am Nachmittag erste lockere Wolkenfelder ins Land, die aber noch keinen Niederschlag bringen werden.
Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 17 bis 19 Grad Celsius an der Nordsee, auf 18 bis 20 Grad Celsius am Alpenrand, auf 20 bis 23 Grad von Schleswig-Holstein bis zum Schwarzwald und auf sommerliche 24 bis 26 Grad Celsius im Osten Deutschlands.
Dabei kommt der Wind aus Nord bis Nordwest. Er frischt besonders von der Nordsee her langsam auf und erreicht bereits in den Mittagsstunden erste stürmische Böen. Am Nachmittag können im gesamten norddeutschen Tiefland einzelne stürmische, an der Nordsee auch Sturmböen dabei sein.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Dientag, den 2. Juni.
Die lockeren Wolkenfelder, die am Nachmittag in den Norden Deutschlands gezogen sind, lösen sich in der kommenden Nacht nach und nach auf. Entlang Oder und Neiße, im Erzgebirge, dem Bayrischen Wald, sowie südlich der Donau können lockere Wolkenfelder die Begleiter der Nacht sein. Im übrigen Vorhersagegebiet ist es dagegen gering bewölkt oder sternenklar und trocken. Lokal kann sich Nebel bilden. Die Temperatur geht östlich der Elbe auf 11 bis 10 Grad Celsius zurück. Sonst werden 9 bis 7, im südlichen Thüringen auch 5 Grad Celsius als Tiefstwert erreicht. Der Wind kommt allgemein aus Nordwest und ist besonders in der Nordhälfte recht lebhaft unterwegs. Am Abend gibt es verbreitet stürmische Böen, nachts sind dann an der Nordsee und im Nordseeumfeld einzelne Sturmböen möglich.
Morgenfrüh ziehen von der Nord- und Ostsee dichtere Wolken ins Land. Sie werden am Nachmittag voraussichtlich die nördlichen Mittelgebirge erreichen. Aus ihnen können auch ein paar Regentropfen fallen. Zwischendurch zeigt sich aber auch immer wieder die Sonne. An der Oder kann es ab den Mittagsstunden einzelne Schauer geben. Südlich des Mains bleibt es bei mehr Sonne als Wolken trocken. Nur unmittelbar am Alpenrand kann es einzelne schwache Schauer geben. Die Temperatur erreicht am Nachmittag 11 bis 13 Grad Celsius unter den dichteren Wolken. Mit Sonnenunterstützung können im Norden Deutschlands auch 16 Grad Celsius erreicht werden. Etwas wärmer ist es nochmals im Süden. Hier können 17 bis 20, am Oberrhein bis 22 Grad Celsius erreicht werden. Der Wind kommt weiterhin aus Nordwest, ist besonders am Vormittag im Norden und Osten recht lebhaft mit einzelnen stürmischen Böen unterwegs und lässt erst am Nachmittag langsam nach. Im Rest des Landes ist er meist schwach bis mäßig unterwegs.
Maik Thomaß, 02.06.2009 7:32
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm