
Bild: http://www.wetter3.de
Das Tief, welches gestern Abend und vergangen Nacht für Schauer, Gewitter und Regen gesorgt hat, ist nach Polen abgezogen. Deutschland gelangt heute in den Einflussbereich eines Hochkeils, der sich von einem Azorenhoch über Südwesteuropa bis nach Süddeutschland erstreckt. Der Norden und Nordwesten liegt dabei unter frischerer Meeresluft vom Atlantik, die ein Tief bei den britischen Inseln über Nordfrankreich bis nach Skandinavien führt. Der Südosten Deutschlands liegt weiterhin unter schwülwarmer Luft aus der Mittelmeerregion. Ein Tief über dem Balkan sorgt hier für Schauerwetter.
Morgen liegen weite Teile Deutschlands unter Hochdruckeinfluss. Das Tief bei den britischen Inseln verliert langsam an Kraft. Es gelangt wieder wärmere Luft bis in den Norden Deutschlands.
Das Wetter am Montag, den 18. Mai 2009
Der Regen und die Schauer, die sich derzeit noch über dem Osten Deutschlands befinden, werden im Verlaufe des Vormittags rasch nach Polen abziehen. Nachfolgend kommt auch hier, wie aktuell schon im Westen die Sonne zum Vorschein. In Bayern können sich dichtere Wolken halten, aus denen es bis zum Abend weiteren leichten Regen gibt. Am Alpenrand bilden sich am Nachmittag wieder Schauer und Gewitter, die lokal auch kräftig sein können. Auch in Schleswig-Holstein, Niedersachen, im Erzgebirge, sowie an Oder und Neiße können sich am Nachmittag Schauer bilden, die jedoch nicht so kräftig ausfallen dürften. Im Rest des Vorhersagegebietes gibt es einen trockenen Mix aus Sonne und Wolken und es bleibt trocken.
Die Temperatur steigt unter den dichteren Wolken in Bayern auf knapp 15 Grad Celsius an. An der Nordsee sowie im äußersten Westen werden 17 Grad Celsius erreicht. Deutlich wärmer ist es westlich einer Linie Kiel - Freiburg. Hier sind Tageshöchsttemperaturen von 20 bis 23 Grad Celsius, im Berliner Raum, sowie in der Lausitz bis 24 Grad Celsius möglich.
Abgesehen von Schauerböen ist der Wind nur im Nordwesten etwas kräftiger unterwegs. Allgemein ist er schwach bis mäßig und kommt aus Südwest, am Alpenrand ist er zeitweise umlaufend.

Wetterkarte Deutschland (Karte unter (GNU-Lizenz)
Die Aussichten bis Dienstag, den 19. Mai.
Die Schauer Tages lassen in weiten Teilen des Landes am Abend nach. Nur im Nordosten Deutschlands, sowie in Ostbayern können aus dichteren Wolken weitere Schauer fallen. Sonst lockert die Wolkendecke zunehmend auf. Im Westen gibt es großflächig wolkenarme Gebiete. Örtlich kann sich dichter Nebel bilden. Die Temperatur geht unter den Wolken auf 12 bis 8 Grad Celsius zurück. Bei wolkenlosen Himmel können die Tiefstwerte bei 4 bis 2 Grad Celsius liegen. Hier besteht verbreitet leichte Bodenfrostgefahr. In geschützten Lagen, Mulden und Hochtälern kann es leichten Luftfrost geben. Der Wind ist nur noch schwach unterwegs, kommt im Westen aus Süd bis Ost, im Osten aus teilweise unterschiedlichen Richtungen.
Der morgige Dienstag beginnt mit viel Sonne und nur wenigen Wolken. Im Tagesverlauf kommen von der Nordsee dichtere Wolken ins Land gezogen. So gibt es vom Saarland bis zur Nord- und Ostsee einen Mix aus Sonne und Wolken und westlich des Rheins am Nachmittag auch kurze Schauer. Östlich davon ist es meist locker bewölkt und trocken. In der Lausitz, sowie südlich der Donau können sich am Nachmittag Schauer bilden, die besonders in Südbayern teilweise gewittrig und kräftiger sein können. Im äußersten Norden und Westen steigt die Temperatur auf 17 bis 20 Grad Celsius an. Im Rest der Republik werden Tageshöchsttemperaturen von 20 bis 24 Grad Celsius erreicht. Im östlichen Sachsen kann es sogar bis zu 26 Grad Celsius warm werden. Der Wind ist nur schwach unterwegs und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Er kann in Schauernähe böig auffrischen.
Der Ausblick auf den Vatertag oder auch Herrentag:
Am Donnerstag liegt eine Luftmassengrenze quer über Norddeutschland. Sie trennt kühlere Atlantikluft von sehr heißer Luft aus Afrika. So kommt es schon in der Nacht auf Donnerstag in Norddeutschland zu teilweise kräftigen Regenfällen und Schauern. Am Vormittag lassen diese zwar rasch nach, aber die dichteren Wolken überwiegen. Ab den Mittagsstunden können sich vom Saarland bis an die Ostsee , später auch bis nach Sachsen teilweise kräftige Schauer und Gewitter bilden. Der äußerste Westen und Norden kommt dagegen trockenen Fußes durch den Tag. Auch südlich des Mains bleibt es bis zum späten Nachmittag trocken. Nordwestlich einer Linie Nordostbrandenburg - Saarland werden am Tag 13 bis 19 Grad Celsius erreicht. Südlich Berlins bis an den Alpenrand werden dagegen 22 bis 27 Grad Celsius für schwitzende Gemüter sorgen. Ein heißer Tag könnte uns in Ostsachsen und Südostbayern bevorstehen. Hier könnte es mit Glück bis zu 30 Grad Celsius warm werden. Der Wind ist weiterhin schwach unterwegs und frischt nur in Schauernähe deutlich auf. Da die genaue Lage der Luftmassengrenze noch nicht vorhersagbar ist, ist dies nur ein Trend für das was kommen könnte. So wie sich auch schon in den letzten Tagen gezeigt hat, werden auf jedem Fall Schauer und Gewitter die Begleiter durch den Tag sein.
Maik Thomaß, 18.05.2009 8:59
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm