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Familienangehöriger verhindert Geldübergabe nach Schockanruf

Verfasst: 28.07.2026, 06:28
von Maik Thomaß

Familienangehöriger verhindert Geldübergabe nach Schockanruf

Kühlungsborn (ots) - Am 24. Juli 2026 konnte ein versuchter Betrug durch einen sogenannten Schockanruf kurz vor der Geldübergabe verhindert werden. Dank der Aufmerksamkeit von Familienangehörigen entstand der 80-jährigen Geschädigten kein finanzieller Schaden.

Nach bisherigen Erkenntnissen erhielt die Seniorin aus Kühlungsborn gegen 17:30 Uhr einen Anruf eines vermeintlichen Arztes. Dieser behauptete, ihre Enkelin habe einen schweren Verkehrsunfall verursacht, bei dem ein Mensch tödlich verletzt worden sei. Um eine angeblich drohende Haft abzuwenden, müsse eine Kaution in Höhe von 30.000 Euro gezahlt werden.

Im weiteren Verlauf des Telefonats meldete sich eine Frau, die sich als Tochter der Seniorin ausgab. Ihre Stimme ähnelte der ihrer tatsächlichen Tochter so sehr, dass die 80-Jährige die Schilderungen zunächst für glaubhaft hielt und sich um die Beschaffung des geforderten Geldes bemühte. Anschließend wurde sie aufgefordert, mit dem Bargeld nach Rostock zu fahren, um es dort zu übergeben.

Glücklicherweise traf die Seniorin im weiteren Verlauf auf ihren tatsächlichen Enkel und vertraute sich ihm an. Dieser erkannte den Betrugsversuch sofort und verständigte die Polizei. Zu einer Geldübergabe kam es nicht.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/6322036