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46-Jähriger nach Verfolgungsfahrt mit Stop-Stick gestoppt

Verfasst: 12.02.2025, 17:11
von Maik Thomaß

46-Jähriger nach Verfolgungsfahrt mit Stop-Stick gestoppt

Thürkow (ots) - Gegen 2:00 Uhr erhielt die Einsatzleitstelle der Polizei in Rostock am 12. Februar 2025 Kenntnis über einen flüchtigen Fahrzeugführer, der sich aus dem Bereich Brandenburg über die Autobahn 24 in Fahrtrichtung Autobahn bewegt.

Nach der ersten Mitteilung kam es zuvor in Brandenburg zu einem Tankbetrug an einer Raststätte durch den Fahrzeugführer. Dieser entzog sich einer anschließenden Fahrzeugkontrolle durch die Brandenburger Kollegen, sodass sich die Verfolgung des Peugeots bis auf die Autobahn 19 Fahrtrichtung Rostock hinzog. Auch durch die eingesetzten Streifenwagen der Autobahnpolizei Dummerstorf/Linstow ließ sich der Fahrzeugführer vorerst nicht stoppen. Dieser verließ die Autobahn 19 an der Anschlussstelle Laage und befuhr die Bundesstraße 103 in Fahrtrichtung Bundesstraße 108, um dann weiter in Richtung Teterow zu flüchten. Vor Thürkow konnten Polizeibeamte des Polizeireviers Teterow einen sog. Stop-Stick auslegen und so die Weiterfahrt verhindern. Im Anschluss versuchte der Fahrzeugführer fußläufig zu flüchten, konnte aber durch die Polizisten eingeholt und gestellt werden.

Bei dem Fahrzeugführer handelte es sich letztlich um einen 46-jährigen Deutschen aus Baden-Württemberg, der seit dem Abend des 10. Februar 2025 aus einer offenen Station einer psychiatrischen Klinik bei Mannheim als abgängig gemeldet wurde. Infolgedessen wurde bekannt, dass der 46-Jährige unter dem Einfluss von teilweise sedierenden Medikamenten steht. Zudem ist er nicht im Besitz einer erforderlichen Fahrerlaubnis. Hinzu kommt, dass es sich bei dem Peugeot um das Fahrzeug seines Vaters handelte, welches er unerlaubter Weise nutzte.

Nach erfolgter Blutprobenentnahme im Südstadtklinikum Rostock wurde der Mann zunächst in das Zentralgewahrsam überstellt. Aus diesem wurde er zwischenzeitlich wieder entlassen, da laut gegenwärtiger ärztlicher Prognose keine Eigen- oder Fremdgefährdung besteht.

Die Kriminalpolizei in Sanitz ermittelt nun unter anderem wegen des Verdachts des verbotenen Kraftfahrzeugrennens, der Gefährdung des Straßenverkehrs und weiterer entsprechender Delikte.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/5969665