Russische Familie eingeschleust

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Maik Thomaß
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Russische Familie eingeschleust

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Russische Familie eingeschleust

Zirchow (ots) - Bundespolizisten kontrollierten am 27. Januar 2024 gegen 3:45 Uhr, in der Ortslage Zirchow / Insel Usedom, einen PKW mit polnischer Zulassung.

Kraftfahrer war ein 43- jähriger Russe. Er legte zur Kontrolle eine polnische Karte für Asylsuchende, gültig bis 4. Februar 2024, und einen polnischen Führerschein vor. Im Fahrzeug befanden sich 5 weitere Personen (Familie), Mann (45 Jahre), Frau (42 Jahre) sowie ein Junge (7 Jahre) und zwei Mädchen (12 und 9 Jahre). Auch sie besitzen die russische Staatsangehörigkeit.

Die Ermittlungen ergaben, dass der Kraftfahrer die Familie lediglich bis zur Grenze in Garz fahren wollte. Anschließend sollte die Weiterreise nach Deutschland zu Fuß erfolgen. Wegen Ortsunkenntnis überfuhr der Kraftfahrer aber die Grenze in Garz und reiste somit unerlaubt nach Deutschland ein.

Er muss sich jetzt als Schleuser verantworten. Durch die Eltern wurde während der Vernehmung ein Schutzersuchen für sich und ihre Kinder geäußert. Nach Anzeigenaufnahme und Abschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurde der Kraftfahrer um 16:50 Uhr nach Polen zurückgewiesen, die Familie erhielt eine Anlaufbescheinigung für die Erstaufnahmeeinrichtung in Stern Buchholz.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70259/5701610
Redaktion Maik Thomaß
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