„REVIEW OSTSEE-BIENNALE“: Martin bei Ausstellungseröffnung der Kunsthalle Rostock
Neben der kritischen Auseinandersetzung mit der Geschichte der Ostsee-Biennale zielt die Ausstellung insbesondere auf eine Vertiefung der kulturellen Zusammenarbeit mit den Ostseeanrainern ab.
„Mecklenburg-Vorpommern ist als deutsches Tor zur Ostsee in besonderer Weise mit den Staaten im demokratischen Ostseeraum verbunden. Heute leben wir Ostseezusammenarbeit in vielfältiger Weise in der Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur. Projekte wie REVIEW OSTSEE-BIENNALE vereinen die Menschen km Ostseeraum über die Kunst. Dieser Aspekt ist ein wichtiger Pfeiler unserer Strategie für eine engere Zusammenarbeit im Ostseeraum“, so Martin.
Die Ostsee-Biennale brachte ab 1965 Künstlerinnen und Künstler der Ostseeanrainerstaaten in der eigens dafür erbauten Kunsthalle Rostock zusammen. Sie prägte und erweiterte das moderne Kunstverständnis der DDR maßgeblich.
„Die Idee der Ostsee-Biennale war dabei unbestritten politisch geprägt, sollte sie doch die Anerkennung der DDR als Staat vorantreiben und dabei helfen, diplomatische Beziehungen aufzubauen“, so Martin. „Für Künstlerinnen und Künstler jedoch eröffnete die Ausstellung neue Möglichkeiten zum internationalen Austausch. Besucherinnen und Besucher erhielten einen Einblick in Kunst und Tradition der Ostseeanrainer.“