Ministerin Bernhardt wirbt für Beitritt zur „Hassfreien Zone“

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Maik Thomaß
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Ministerin Bernhardt wirbt für Beitritt zur „Hassfreien Zone“

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Ministerin Bernhardt wirbt für Beitritt zur „Hassfreien Zone“

Schwerin - „Hass und Hetze sind unerträglich. Menschen zu diffamieren, egal aus welchem Anlass, ist einer Demokratie nicht würdig. Das Internet und verschiedene Social-Media-Kanäle werden jedoch als Plattformen für Hate Speech missbraucht. Einige Menschen scheinen den Diskurs und den friedlich-konstruktiven Austausch unterschiedlicher Meinungen abzulehnen. Wir dürfen allerdings nicht aufgeben und müssen konsequent die Debattenkultur auf gesellschaftliche Augenhöhe zurückbringen. Hate Speech gehört nicht hierher“, sagt die Ministerin für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz Jacqueline Bernhardt zur Eintragung des Ministeriums für Justiz, Gleichstellung und Verbraucherschutz auf die Internetseite ->Hassfreie Zone.

Bislang haben sich 39 Behörden, Vereine und Teams auf der Seite eintragen lassen, die meisten davon in Mecklenburg-Vorpommern. Ministerin Bernhardt wirbt für weitere Eintragungen: „Wir alle müssen ein Zeichen setzen, dass wir friedlich und menschlich miteinander umgehen wollen. Gewalt ist kein Argument. Gewalt hinterlässt Opfer statt Antworten. Hassfrei leben sollte kein Wunsch, sondern eine Selbstverständlichkeit sein. Leider sagt die Statistik in vielen Bereichen des Alltags etwas Anderes aus. Das Beratungs- und Hilfenetz M-V hat im vergangenen Jahr insgesamt rund 5.400 Fälle von Gewalt gegen Erwachsene registriert. Darüber hinaus kamen über 4.800 Fälle hinzu, in denen Kinder und Jugendliche mit häuslicher, sexualisierter Gewalt, Menschenhandel oder Zwangsprostitution konfrontiert waren. Mit jeder Öffentlichkeitsarbeit gegen Gewalt trauen sich mehr und mehr Betroffene, Hilfe zu suchen und der Gewalt und dem Hass entgegenzutreten. Die gesamte Gesellschaft ist gefragt“, so Ministerin Jacqueline Bernhardt.
Redaktion Maik Thomaß
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