Kirchenfenster von Günther Uecker im Schweriner Dom
„Mit diesen herrlichen Fenstern macht Günther Uecker der Stadt Schwerin und seinem Heimatland Mecklenburg-Vorpommern ein sehr besonderes Geschenk. Sein Kunstwerk erfüllt den Schweriner Dom mit wunderbarem Licht und fügt der Stadt Schwerin einen neuen künstlerischen Höhepunkt mit internationaler Strahlkraft hinzu. Ich freue mich sehr, dass die herrlichen Fenster von Günther Uecker künftig für alle Schwerinnerinnen und Schweriner und für die Besucherinnen und Besucher der Landeshauptstadt im Dom zu sehen sein werden“, sagte Ministerin Martin. „Günther Uecker ist ein Künstler von Weltruf, der eng mit seiner Heimat verbunden geblieben ist – umso schöner ist es, dass seine Fenster nun an so prominenter Stelle zu sehen sind. Wir sind Günther Uecker zu Dank verpflichtet, dass er uns mit den jetzt gestalteten Kirchenfenstern an seinem Werk teilhaben lässt.“
Die blauen Uecker-Fenster, die der Künstler selbst als „Lichtbogen“ bezeichnet, sollen an die gotische Tradition der Kirche anknüpfen. Die beiden ersten Fenster bestehen aus 65 Glasfeldern. Sie sind mehr als 30 Quadratmeter groß.
Günther Uecker ist 1930 in Wendorf in Pommern geboren. Aufgewachsen ist er auf der Halbinsel Wustrow. 1949 begann er ein Studium der Malerei an der Fachhochschule für angewandte Kunst in Wismar. 1953 zog er nach Berlin und studierte ab Mitte der fünfziger Jahre an der Kunstakademie Düsseldorf. Uecker blieb seiner mecklenburgischen Heimat stets verbunden und hat in Mecklenburg-Vorpommern kulturelle Zeichen gesetzt. Gleichzeitig hat er weltweit in renommierten Galerien und Museen ausgestellt und erhielt zahlreiche Auszeichnungen für seine Arbeit. Seine Werke befinden sich in bedeutenden Sammlungen auf der ganzen Welt
Er ist einer der bedeutendsten deutschen Maler und Objektkünstler und hat einen bedeutenden und nachhaltigen Einfluss auf die zeitgenössische Kunst ausgeübt und ist heute eine herausragende Persönlichkeit in der internationalen Kunstszene. Seine früher innovativen und noch immer unverwechselbaren Techniken und sein Streben nach einer Verbindung von Kunst, Bewegung und Licht haben ihn zu einem Pionier der kinetischen Kunst gemacht.