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Sozialministerin Drese verurteilt Anfeindungen gegenüber queerer Szene

Verfasst: 15.08.2023, 16:52
von Maik Thomaß

Sozialministerin Drese verurteilt Anfeindungen gegenüber queerer Szene

Schwerin - Unbekannte haben kürzlich an mehreren Orten in Schwerin queerfeindliche Parolen und Aufkleber angebracht. Sozialministerin Stefanie Drese verurteilte die Angriffe nach Bekanntwerden der Vorfälle am (heutigen) Dienstag deutlich: „Diskriminierende Taten wie diese gegenüber der queeren Gemeinschaft sind abstoßend und absolut inakzeptabel.“ Mecklenburg-Vorpommern sei ein tolerantes Land, das für freiheitliche Werte und die Akzeptanz queerer Menschen stehe. „Wir verurteilen diese Aktionen auf Schärfste“, teilte Drese mit.

Es sei laut Drese erklärtes Ziel der Landesregierung, Diskriminierung gegenüber lesbischen, schwulen, bisexuellen, trans- und intergeschlechtlichen oder queeren (LSBTIQ*) Menschen gänzlich zu überwinden.

Drese zeigte sich mit Blick auf ähnliche Ereignisse, wie das Austauschen der Regenbogenfahne in Neubrandenburg gegen eine Hakenkreuzfahne, besorgt über queerfeindliche Tendenzen. „Ich kann mir nicht erklären, woher die Täter ihren Groll und ihren Hass beziehen“, sagte die Ministerin. „Umso entschlossener drücken wir unsere Unterstützung, Anerkennung und Toleranz für alle geschlechtlichen Lebensweisen und Identitäten aus“, betonte Drese. Es sei wichtig, dass die Menschen im Land offen und laut für diese Werte und Menschenrechte einständen.

Am 19. August 2023 will Drese am CSD in Neubrandenburg teilnehmen. „Beim CSD in Neubrandenburg werden wir erst recht schrill und fröhlich Farbe bekennen. Wir zeigen, dass Diskriminierung und Homophobie keinen Platz in unserer Gesellschaft haben“, kündigte die Ministerin an.