95-Meter-Schute am Prerower Strand

Es handelt sich um eine antriebslose Schute, 95 Meter lang und 20 Meter breit. Nach ersten Ermittlungen hielten die ausgebrachten Anker dem Nordwind der Stärke 6 bis 8 Beaufort (Windstärke) nicht stand. So vertrieb die Schute, die dem Transport von Natursteinen aus Skandinavien für den neuen Seehafen dient, in Richtung Strand.
Die Wasserschutzpolizei Stralsund nahm umgehend die Ermittlungen auf, um den Verantwortlichen und die genauen Umstände des Vertreibens festzustellen. Zum Zeitpunkt des Vorfalls lag der Pegel der Ostsee hier bei fast einem Meter über normal, eine Seltenheit in der Ostsee ohne Ebbe und Flut. Da der Wasserstand am 26. Februar 2023 wieder auf Normalwerte fallen soll, dürfte die Bergung des Havaristen eine immense Herausforderung werden.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108749/5449982