Weitere Unterstützung für Beratungs- und Hilfenetz M-V
Verfasst: 21.09.2022, 14:36
Weitere Unterstützung für Beratungs- und Hilfenetz M-V
Erörtert wurden bei dem Treffen die neue Förderrichtlinie, die Ergebnisse der Haushaltsverhandlungen und die geplante Evaluation. Gemeinsam beraten wurden auch die Herausforderungen der kommenden Monate und die Thematik der Fachkräftegewinnung. Nachdem die Landesregierung schon in diesem Jahr mit rund 2,72 Millionen Euro 400.000 Euro mehr als im Jahr 2017 für das Beratungs- und Hilfenetz M-V zur Verfügung stellt, können zusätzlich 38.000 Euro Haushaltsmittel für die allgemeinen Opferberatungsstellen bereitgestellt werden. „Das ist eine gute Nachricht für die vielen engagierten Helferinnen und Helfer des Beratungs- und Hilfenetzes. Gleichzeitig wollen wir den Landesaktionsplan zur Bekämpfung von häuslicher und sexualisierter Gewalt mit einer Evaluierung zu einer Landesstrategie zur Umsetzung der Istanbul-Konvention weiterentwickeln“, so Gleichstellungsministerin Bernhardt.
Die Landesbeauftragte für Frauen und Gleichstellung der Landesregierung Wenke Brüdgam: „Hierzu zählen die Betrachtung der Ausgangsbedingungen und die Entwicklung von Handlungsempfehlungen. Damit wollen wir deutlich machen, dass häusliche und sexualisierte Gewalt keinen Platz in unserer Gesellschaft hat und Betroffene jede Hilfe und Unterstützung bekommen sollen, die sie benötigen.“
Zum Beratungs- und Hilfenetz Mecklenburg-Vorpommern gehören neun Frauenschutzhäuser, zehn Beratungsstellen für Betroffene von häuslicher Gewalt, fünf Beratungsstellen für Betroffene von sexualisierter Gewalt, fünf Interventionsstellen, eine Beratungsstelle für Betroffene von Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung und Zwangsverheiratung, drei Gewaltberatungsstellen sowie die Landeskoordinierungsstelle CORA.