Polizeikontrollen anlässlich eines Treffens der Bandidos
Da von den Aktivitäten dieser Gruppierungen erhebliche Gefahren für die öffentliche Sicherheit und Ordnung ausgehen können, war unter anderem die Durchführung von Kontrollen mit einer starken polizeilichen Präsenz erforderlich. Insofern wurden mehrere Kontrollstellen im Umfeld der beiden Veranstaltungsorte in Stralsund, Gasometerweg und Bergen auf Rügen, Ringstraße, eingerichtet, bei der auch spezielle Verkehrsüberwachungstechnik insbesondere für Krafträder zum Einsatz kam. Dabei wurde auf das mögliche Mitführen von gefährlichen Gegenständen sowie die Einhaltung verkehrsrechtlicher Bestimmungen der Rockergruppierung ein besonderer Fokus gelegt.
Bei den Kontrollmaßnahmen, die gegen 14:00 Uhr begannen, wurden insgesamt 80 Personen und 75 Fahrzeuge überprüft. Dabei wurden fünf Rechtsverstöße festgestellt und zur Anzeige gebracht, darunter ein Strafverfahren aufgrund des Verdachts des Verstoßes gegen das Vereinsgesetz. Darüber hinaus verhinderte die Polizei eine nicht genehmigte Kolonnenfahrt der Teilnehmer dieser geplanten Veranstaltung und setzte das Kennzeichenverbot nach den Regelungen des Vereinsgesetzes durch.
Wir haben als Polizei ein wachsames Auge auf die Entwicklung der Motorradclubs. Durch zielgerichtete polizeiliche Maßnahmen soll verhindert werden, dass sich rechtsfreie Räume bilden und so Gefahren für die Bevölkerung entstehen. Insofern stellt sich die Polizei öffentlichkeitswirksamen Machtdemonstrationen von Rockern entschlossen entgegen und agiert bei Einsatzanlässen mit Rockerbezug konsequent, um das Sicherheitsempfinden der Bürgerinnen und Bürger zu unterstützen.
"Der heutige Einsatz verlief aus Sicht der Polizei erfolgreich. Es konnten neben den festgestellten Straftaten und Ordnungswidrigkeiten unter anderem Erkenntnisse gewonnen werden, die die Strukturen im Rockermilieu weiter aufhellen." resümierte der Polizeiführer.
Im Zuge des Polizeieinsatzes kam es temporär zu geringen Verkehrseinschränkungen. Gegen 22:30 Uhr waren die polizeilichen Maßnahmen weitestgehend beendet.
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108747/5239870