Walderlebnispfad eröffnet - Ivenack um eine Attraktion reicher

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Maik Thomaß
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Walderlebnispfad eröffnet - Ivenack um eine Attraktion reicher

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Walderlebnispfad eröffnet - Ivenack um eine Attraktion reicher

Ivenack. Am 28.09.2014 hat Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, den Walderlebnispfad "Ivenacker Eichen" eingeweiht. "Der Wald wird so für Klein und Groß erleb- und erlernbar. Der Pfad ist somit ein gelungenes Beispiel für zeitgemäße Natur- und Umweltbildung", so der Minister.
Auf dem Erlebnispfad werden Themen wie die historische sowie heutige Waldnutzung, der Hutewald, die Tierwelt, Ökologie und auch die Eichen näher erklärt. Dabei ist wichtig, dass er nicht nur dem Tourismus dient, sondern auch ein Angebot für die Menschen vor Ort darstellt. Der Wald eröffnet den Besuchern einen Ort zum Entspannen, Lernen, aber auch für Aktivitäten. "Hier wird, um die heimische Natur zu verstehen und zu bewahren, Natur zum Anfassen geboten, was für Kinder und Jugendliche besonders wichtig ist. Es ist eine Frage der Zukunftssicherung, wenn wir unsere Kinder frühzeitig mit dem Wald, mit seinen Funktionen, aber auch mit der Arbeit im Wald bekannt machen", stellte der Minister dar. Die Gesamtkosten des Erlebnispfades betrugen 127.500 € und setzen sich aus EU-, Bundes- und Landesmitteln zusammen.

Die Ivenacker Eichen sind ein besonderes Wahrzeichen für Mecklenburg-Vorpommern und das Gebiet wurde als Schutzwald ausgewiesen. Das Bundesnaturschutzgesetz kennt noch eine neue Gebietskategorie: Das Nationale Naturmonument. "Ich denke, dass die Ivenacker Eichen auch eine nationale Ausstrahlungskraft besitzen. Sie sind Zeugen einer alten Kulturgeschichte in Norddeutschland. Der Gedanke an die vielen Generationen, die diese Eichen überlebten, mahnt zur Verantwortung aber auch zur Demut. Ich möchte deshalb die Ivenacker Eichen als Nationales Naturerbe ausweisen. Ich habe meine Mitarbeiter beauftragt, die notwendigen Vorbereitungen und Abstimmungen vorzunehmen. Mein Ziel ist es, bereits im kommenden Jahr eine Verordnung in Kraft zu setzen. Ich denke, dieses Ziel findet auch Ihre Zustimmung", erklärte Dr. Backhaus.
Redaktion Maik Thomaß
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