6. Jüdische Kulturtage in Rostock eröffnet

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Maik Thomaß
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6. Jüdische Kulturtage in Rostock eröffnet

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6. Jüdische Kulturtage in Rostock eröffnet

Rostock - „Die Jüdischen Kulturtage in Rostock sind mittlerweile eine Tradition. Sie sind nicht mehr wegzudenken. Das zeigt der große Zuspruch. Dieser Zuspruch ist auch ein Zeichen dafür, dass immer mehr Menschen verstehen, wie wichtig es ist, eine Kultur zu erleben, die auf den ersten Blick ungewohnt erscheint. Genau diese Art des Erlebens ist so wichtig, um die Toleranz und das Verständnis füreinander zu fördern. Ohne Respekt und Toleranz funktioniert unsere freiheitlich demokratische Gesellschaft nicht. Daher bin auch in diesem Jahr sehr froh, die Jüdischen Kulturtage eröffnen zu dürfen. Ich danke der jüdischen Gemeinde sowie allen Sponsoren und Unterstützern.“, sagt Justizministerin Hoffmeister, auch zuständig für die Religionsangelegenheiten, zur Eröffnung der Jüdischen Kulturtage in Rostock.
„Wir leben gerade in schwierigen Zeiten. Immer wieder sind Angriffe auf jüdische Mitbürger in den Schlagzeilen. Der zunehmende Antisemitismus macht wütend. Daher ist es umso wichtiger, entschlossen dagegenzuhalten. Die Demokratie hat das Recht und das Wort als Instrumente, die es einzusetzen gilt. Antisemitismus muss vom Rechtsstaat ohne Wenn und Aber verfolgt und verurteilt werden. Für das Wort und die Argumentation gibt es gerade in diesem Jahr viele Gelegenheiten. Das Festjahr 1.700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland hat sich auch hier in Mecklenburg-Vorpommern zu einem Magneten entwickelt. Es gibt sehr viele Veranstaltungen von einer digitalen Stadtführung durch Rostock bis hin zu Busfahrten zu den Synagogen. Und die Jüdischen Kulturtage reihen sich glücklicherweise ein. Denn Kunst überwindet Grenzen und baut Vorurteile ab. Einer der beherzten Förderer dieses Festjahres war der Beauftragte für jüdisches Leben in M-V und gegen Antisemitismus, Dr. Schmutzler, der sein Ehrenamt leider abgeben wird. Ich danke ihm für sein Engagement. Ich bin mir sicher, dass die Nachfolge zeitnah geregelt werden kann“, so die Ministerin.
Redaktion Maik Thomaß
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