Viel los am Wochenende im Überseehafen
| [b]Überseehafen[/b] (ots) - Trotz Sturmtief "Sabine" und damit verbundenen Fährausfällen, hatten die Beamten der Bundespolizei im Seehafen Rostock am vergangenen Wochenende allerhand zu tun. Am 7. Februar 2020 ging den Beamten kurz vor Mitternacht ein polnischer Staatsangehöriger ins Netz, der insgesamt dreimal von der Staatsanwaltschaft Heidelberg zur Festnahme ausgeschrieben war. Vorausgegangen waren rechtskräftige Verurteilungen des Amtsgerichtes Heidelberg aus den Jahren 2018 und 2019, wegen des Erschleichens von Leistungen. Gemäß allen drei Haftbefehlen musste der Mann 2520 Euro zahlen oder ersatzweise eine 126-tägige Haft verbüßen. Da er die Geldstrafe nicht zahlen konnte wurde er in die Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Ein ebenfalls polnischer Staatsbürger wurde am Samstag wegen des Verdachts der Urkundenfälschung beanzeigt. | Dieser legte den Bundespolizisten bei seiner Kontrolle einen total gefälschten ukrainischen Führerschein vor. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt und die weitere Sachbearbeitung an die Kollegen der Polizeireviers Dierkow übergeben. Wegen eines Verstoßes gegen das Antidopinggesetz muss sich ein 29-jähriger Pole verantworten. Bei seiner Kontrolle, ebenfalls am 8. Februar 2020, fanden die Beamten neun Glasfläschen und drei Tabletten mit Steroiden. Die Präparate wurden sichergestellt und eine Strafanzeige gefertigt. Zudem konnten an dem Wochenende insgesamt fünf Personen ermittelt werden, die gegen das Aufenthaltsgesetz verstoßen hatten. Die festgestellten Mazedonier und Syrer führten entweder keinen oder einen abgelaufenen Pass bzw. überschritten die maximale Aufenthaltsdauer im Schengen-Gebiet. Zur Durchführung der Strafverfahren wurden Sicherheitsleistungen von insgesamt 530,- Euro erhoben. |
Quelle: https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/50067/4515751