Papierwaben-Spezialist errichtet neue Betriebsstätte
Verfasst: 23.04.2018, 14:46
Papierwaben-Spezialist errichtet neue Betriebsstätte
Neue Produktionsstätte auf 18.000 Quadratmetern Grundstück
| Das Unternehmen nutzt derzeit mehrere Hallen auf einem angemieteten Gelände des Großtanklager-Ölhafens in Rostock. Für den Umzug wurde ein bebautes Grundstück mit einer Größe von rund 18.000 Quadratmetern mit einer vorhandenen Produktionshalle in der Schutower Straße gekauft. Vorgesehen ist, das Produktionsgebäude um eine Halle zu erweitern sowie den Büro- und Sozialbereich um eine Etage aufzustocken. | Nach Fertigstellung der neuen Betriebsstätte wird der Maschinenpark unter anderem um zwei Brückenstanzen und eine Ballenpresse erweitert. „Die Spezialität des Unternehmens ist die Kombination von Papier und Struktur von Wabenzellen, aus denen die Verpackungen entstehen. So entstehen umweltfreundliche Lösungen für den notwendigen Schutz von Transportgütern“, sagte Glawe. |
| [center][b]Wirtschaftsministerium unterstützt vor Ort[/b][/center] Die Gesamtinvestition des Unternehmens beträgt 9,8 Millionen Euro. Das Wirtschaftsministerium unterstützt das Vorhaben bei Vorlage aller Unterlagen aus Mitteln der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur“ (GRW) in Verbindung mit dem „Europäischen Fonds für regionale Entwicklung“ (EFRE) in Höhe von knapp 964.000 Euro. [center][b]Informationen zur Yamaton Paper GmbH[/b][/center] Das Unternehmen wurde im Jahr 2000 gegründet und ist seitdem in Rostock ansässig. In dem Werk werden unter anderem Papierpaletten, industrielle Verpackungen und Klappboxen aus recyclingfähigen Materialien hergestellt. | Kunden sind nach Unternehmensangaben nahezu alle Branchen der verarbeitenden Industrie, insbesondere Möbel-, Automobil- und Nahrungsmittelbetriebe. Zu den Absatzmärkten gehören Deutschland, Norwegen, Dänemark, Holland, Polen, Belgien und Slowenien. „Mit der Unternehmensinvestition stellt sich der moderne Betrieb noch besser im Wettbewerb auf. Wir brauchen mehr solcher Unternehmen, die mutig überregionale Absatzmärkte erschließen“, sagte Mecklenburg-Vorpommerns Wirtschaftsminister Harry Glawe abschließend. |