Aufregung in einer Neubrandenburger Kita
Neubrandenburg (ots) - Am 22. November 2017 hat ein 31-jähriger syrischer Staatsangehöriger gegen 7:40 Uhr eine Kindertageseinrichtung in der Neubrandenburger Oststadt betreten.
| Er wurde umgehend von den Erziehern nach dem Grund seines Erscheinens gefragt, woraufhin er äußerte, dass er dort sei, um mit den Kindern spielen zu wollen. Nachdem festgestellt wurde, dass keine Kinder des 31-Jährigen diesen Kindergarten besuchen, wurde er aufgefordert, die Einrichtung zu verlassen. Dieser Aufforderung kam er sofort nach. Gegen 10:00 Uhr betrat der 31-Jährige erneut die Kindertageseinrichtung in der Einsteinstraße. Als er auf Nachfrage einer Erzieherin gegenüber wieder äußerte, mit seinen Kindern spielen zu wollen, wurde die Polizei informiert. Den Polizeibeamten des Polizeihauptrevieres Neubrandenburg gegenüber machte der syrische Staatsangehörige einen nervösen, aber friedlichen Eindruck. Dem 31-Jährigen wurde verständlich mitgeteilt, dass er das gesamte Gelände der Kindertageseinrichtung nicht mehr betreten darf. Neben dem Platzverweis der Polizei hat die Leiterin der Kindertageseinrichtung dem 31-Jährigen ein Hausverbot erteilt. | Am 23. November 2017 wurde die Polizei gegen 7:15 Uhr informiert, dass sich der 31-Jährige wieder in den Räumlichkeiten der Kindertageseinrichtung aufhält. Bei Eintreffen der Beamten vor Ort, befand sich der Tatverdächtige vor der Kita auf dem Fußweg, da er von den Erziehern und Eltern aus der Einrichtung geworfen wurde. Auf Nachfrage gab der 31-Jährige den Beamten gegenüber erneut an, mit seinen Kindern spielen zu wollen. Ihm wurde erläutert, dass er sich wegen des Hausfriedensbruch strafbar gemacht hat. Auf Grund verschiedener widersprüchlicher Angaben wurde der Tatverdächtige freiwillig zum Polizeihauptrevier gebracht und einem Arzt vorgestellt. Er befindet sich nun in ärztlicher Behandlung. |