Mecklenburg-Vorpommern vom 27.11. bis 28.11.2008
Verfasst: 27.11.2008, 13:55
Die Wettervorhersage für Mecklenburg-Vorpommern vom 27.11.2008 20:00 bis 28.11.2008 12:00 Uhr.
(Nr.: 1419):
Aktuelle Lage: Ein Tief mit Kern über der nördlichen Nordsee versorgt Norddeutschland mit dichten Wolken und Nieselregen. Bis Freitag verlagert es sich entlang der norwegischen Küste nach Norden. Zeitgleich zieht ein weiteres Tief vom Atlantik nach Schottland und eines vom britischen Festland Richtung iberische Halbinsel. Sie führen Kaltluft auf der Arktis bis weit nach Süden. Auch Norditalien wird morgen ein Tief zu spüren bekommen, das vom Mittelmeer morgen an die Westküste kommen wird. Hoher Luftdruck herrscht dagegen über Osteuropa. Die noch vorherrschende milde Atlantikluft wird zunehmend von kälterer Festlandsluft abgelöst.
Derzeit (12:57 Uhr) ziehen über Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern dichte Wolken. Verbreitet gibt es Sprüh- oder Nieselregen.
Vorhersage: Am Nachmittag geht es mit dichten Wolken weiter, aus denen, besonders in Küstennähe, zeitweise leichter Niesel- oder Sprühregen fällt. In den südlichen Teilen der Landkreise Parchim, Müritz, Mecklenburg-Strelitz und Ueckerrandow kann stellenweise die Wolkendecke Lücken bekommen und die Sonne zum Vorschein kommen. Die Temperatur liegt bei 6 bis 8 Grad. Sie wird im Laufe des Nachmittags langsam zurückgehen. Weiterhin frisch, an den Küsten stark wird der Wind unterwegs sein. Er kommt aus Südwest. Von der Wismarbucht, über den Darß bis zum Kap Arkona sind einzelne Sturmböen möglich.
Auch in der Nacht bleibt es bei den dichten Wolken, aus denen Richtung Nordwestmecklenburg, Landkreis Doberan bis nach Nordvorpommern weiterhin leichter Nieselregen fallen kann. In den südlichen Landkreisen kann dagegen die Wolkendecke ein paar größere Lücken bekommen. Hier bleibt es weitestgehend trocken. Mit +4 bis +3 Grad wird es wieder kühler als in der vorangegangenen Nacht, aus der wir mit 8 bis 10 Grad gestartet sind. Noch bis in die Morgenstunden wird der Wind an der Küste stark unterwegs sein, bevor er hier, wie schon in den anderen Landesteilen, deutlich nachlässt. Er dreht auf Süd.
Morgenvormittag wird es im gesamten Land noch bedeckt sein und überall muss mit Sprühregen gerechnet werden. Mittags lockert von Süden her die Wolkendecke auf. Es trocknet ab. Mit Höchsttemperaturen von +3 Grad an der Elbe und +5 Grad an der Küste wird es kaum wärmer als in der Nacht. Der Wind kommt meist schwach bis mäßig aus Süd bis Südost. Nur östlich Rügens kann er bis in die Nachmittagsstunden zeitweise frisch sein.
Aussichten bis Montag: Samstagmorgen entwickelt sich über Bayern ein Tief, das über die neuen Bundesländer zur Ostsee ziehen wird, wo es bereits am Nachmittag ankommen wird. Da es in der Höhe noch etwas Warmluft mit transportiert, ist aus heutiger Sicht noch unsicher, ob der fallende Niederschlag als Schnee oder Regen zu Boden fallen wird. Sicherer dagegen ist, dass die Tiefdruckgebiete bei Norwegen und Spanien weiter Kaltluft aus der Arktis bis nach Nordafrika schaufeln. Das Tief von Spanien wird am Sonntag langsam nach Osten Richtung Frankreich ziehen. Es wird im Westen Deutschlands für Niederschläge sorgen. Über Norditalien entwickelt sich am selben Tag noch ein weiteres Tief, dass zum Montag über die Alpen, Tschechien bis zum Oderhaff ziehen wird. Es bringt in die östlichen Bundesländer etwas mildere Luft, so dass dort fallende Niederschläge höchstwahrscheinlich als Regen fallen werden. Zeitgleich wird unser stabiles Hoch über dem Atlantik wieder verstärken.
Am Freitagabend werden sich die Wolkenlücken rasch schließen. Bereits nach Mitternacht setzt im Süden des Vorhersagegebietes leichter Schneefall ein. Dieser wird Samstagmorgen die Ostseeküste erreichen. Im Südosten des Landes, sowie in weiten Teilen Vorpommerns kann sich unter den Schnee auch Regen mischen. Die Temperatur geht auf Werte um den Gefrierpunkt zurück. In den Frühstunden kann es streckenweise glatt werden, verursacht durch überfrierende Nässe und Neuschnee. Der Wind ist meist schwach bis mäßig unterwegs. Er dreht vor dem Tief auf östliche Richtungen.
Am Vormittag wird das Tief mit seinem Kern über den äußersten Westen des Landes ziehen. Aus dichten Wolken fällt weiter Schnee, der zeitweise in Regen übergeht. Mittags lässt im Westen der Schneefall nach. Nach Osten gibt es weitere leichte Schneeschauer, die an der Oder weiter mit Regen vermischt sein können. Aber auch hier trocknet es mit jeder Stunde weiter ab. Im Südwesten kann es am späten Nachmittag sogar erste Wolkenlücken geben. Bei +1 Grad westlich der A19 und bis zu +3 Grad östlich davon muss im gesamten Land mit Glätte durch Schnee und Schneematsch gerechnet werden. Mit Durchzug des Tiefs wird der Wind von Südost auf Südwest drehen. Er bleibt aber meist schwach.
Abends und nachts klart der Himmel auf. Vereinzelt kann sich Nebel bilden. Die Temperatur geht bis zum Sonnenaufgang auf -1 Grad an der Oder und -3 Grad an der Elbe zurück. Über Schnee kann sie noch etwas tiefer fallen. Hinzu kommt Glätte durch überfrierende Nässe, sowie Sichtbehinderungen durch Nebel. Der Wind kommt schwach bis mäßig, an der vorpommerschen Küste zeitweise frisch aus südlichen Richtungen.
Der Sonntag beginnt, wie der Name schon sagt, mit Sonne, zu mindestens da, wo der Nebel sich gelichtet hat. Allerdings zeigen sich bereits in den Vormittagsstunden dichtere Wolken im Südwesten des Landes. Sie werden sich bis zum Nachmittag übers gesamte Land ausbreiten. Vereinzelt gibt es Sprühregen. Aber auch die Sonne hat noch Chancen durch zu kommen. Mit +1 bis +3 Grad wird sich mancher Orts der Schnee, so er dann gefallen und liegen geblieben ist, langsam verabschieden. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südost bis Ost.
Sonntagabend werden sich die Wolken wieder auflösen. In der sich rasch abkühlenden Luft kann sich stellenweise dichter Nebel bilden. In Vorpommern kann sich zudem noch eine zähe Hochnebeldecke bilden. Bei 0 bis -3 Grad wird es erneut glatt werden. Dabei kommt der Wind schwach aus Südwest bis Südost.
Montagvormittag können sich einige Nebelfelder noch für längere Zeit halten. Wo sich dieser aufgelöst hat, scheint die Sonne von einem meist leicht bewölkten Himmel. Zum Mittag werden uns die Wolken des Tiefs über Tschechien erreichen. Sie bringen von der Oder über die Müritz bis zum Darß ersten Regen. Bei +2 Grad im Elbtal und +4 Grad im Randowbruch weht ein schwacher bis mäßiger auf Nord drehender Wind.
Hinweis: An der Küste bis Donnerstagnachmittag Sturmböen möglich. Weitere Informationen finden Sie unter: Warnungen MV
Maik Thomaß, 27.11.2008 13:44

Aktuelle Warnkarte

Temperaturdiagramm Rostock

Niederschlagsdiagramm Rostock (mit Niederschlagsart-Prognose)

Winddiagramm Rostock

Sonnenscheindauer Rostock

Luftdruckdiagramm Rostock
Quelle: www.wettertopia.de
(Nr.: 1419):
Aktuelle Lage: Ein Tief mit Kern über der nördlichen Nordsee versorgt Norddeutschland mit dichten Wolken und Nieselregen. Bis Freitag verlagert es sich entlang der norwegischen Küste nach Norden. Zeitgleich zieht ein weiteres Tief vom Atlantik nach Schottland und eines vom britischen Festland Richtung iberische Halbinsel. Sie führen Kaltluft auf der Arktis bis weit nach Süden. Auch Norditalien wird morgen ein Tief zu spüren bekommen, das vom Mittelmeer morgen an die Westküste kommen wird. Hoher Luftdruck herrscht dagegen über Osteuropa. Die noch vorherrschende milde Atlantikluft wird zunehmend von kälterer Festlandsluft abgelöst.
Derzeit (12:57 Uhr) ziehen über Niedersachsen, Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern dichte Wolken. Verbreitet gibt es Sprüh- oder Nieselregen.
Vorhersage: Am Nachmittag geht es mit dichten Wolken weiter, aus denen, besonders in Küstennähe, zeitweise leichter Niesel- oder Sprühregen fällt. In den südlichen Teilen der Landkreise Parchim, Müritz, Mecklenburg-Strelitz und Ueckerrandow kann stellenweise die Wolkendecke Lücken bekommen und die Sonne zum Vorschein kommen. Die Temperatur liegt bei 6 bis 8 Grad. Sie wird im Laufe des Nachmittags langsam zurückgehen. Weiterhin frisch, an den Küsten stark wird der Wind unterwegs sein. Er kommt aus Südwest. Von der Wismarbucht, über den Darß bis zum Kap Arkona sind einzelne Sturmböen möglich.
Auch in der Nacht bleibt es bei den dichten Wolken, aus denen Richtung Nordwestmecklenburg, Landkreis Doberan bis nach Nordvorpommern weiterhin leichter Nieselregen fallen kann. In den südlichen Landkreisen kann dagegen die Wolkendecke ein paar größere Lücken bekommen. Hier bleibt es weitestgehend trocken. Mit +4 bis +3 Grad wird es wieder kühler als in der vorangegangenen Nacht, aus der wir mit 8 bis 10 Grad gestartet sind. Noch bis in die Morgenstunden wird der Wind an der Küste stark unterwegs sein, bevor er hier, wie schon in den anderen Landesteilen, deutlich nachlässt. Er dreht auf Süd.
Morgenvormittag wird es im gesamten Land noch bedeckt sein und überall muss mit Sprühregen gerechnet werden. Mittags lockert von Süden her die Wolkendecke auf. Es trocknet ab. Mit Höchsttemperaturen von +3 Grad an der Elbe und +5 Grad an der Küste wird es kaum wärmer als in der Nacht. Der Wind kommt meist schwach bis mäßig aus Süd bis Südost. Nur östlich Rügens kann er bis in die Nachmittagsstunden zeitweise frisch sein.
Aussichten bis Montag: Samstagmorgen entwickelt sich über Bayern ein Tief, das über die neuen Bundesländer zur Ostsee ziehen wird, wo es bereits am Nachmittag ankommen wird. Da es in der Höhe noch etwas Warmluft mit transportiert, ist aus heutiger Sicht noch unsicher, ob der fallende Niederschlag als Schnee oder Regen zu Boden fallen wird. Sicherer dagegen ist, dass die Tiefdruckgebiete bei Norwegen und Spanien weiter Kaltluft aus der Arktis bis nach Nordafrika schaufeln. Das Tief von Spanien wird am Sonntag langsam nach Osten Richtung Frankreich ziehen. Es wird im Westen Deutschlands für Niederschläge sorgen. Über Norditalien entwickelt sich am selben Tag noch ein weiteres Tief, dass zum Montag über die Alpen, Tschechien bis zum Oderhaff ziehen wird. Es bringt in die östlichen Bundesländer etwas mildere Luft, so dass dort fallende Niederschläge höchstwahrscheinlich als Regen fallen werden. Zeitgleich wird unser stabiles Hoch über dem Atlantik wieder verstärken.
Am Freitagabend werden sich die Wolkenlücken rasch schließen. Bereits nach Mitternacht setzt im Süden des Vorhersagegebietes leichter Schneefall ein. Dieser wird Samstagmorgen die Ostseeküste erreichen. Im Südosten des Landes, sowie in weiten Teilen Vorpommerns kann sich unter den Schnee auch Regen mischen. Die Temperatur geht auf Werte um den Gefrierpunkt zurück. In den Frühstunden kann es streckenweise glatt werden, verursacht durch überfrierende Nässe und Neuschnee. Der Wind ist meist schwach bis mäßig unterwegs. Er dreht vor dem Tief auf östliche Richtungen.
Am Vormittag wird das Tief mit seinem Kern über den äußersten Westen des Landes ziehen. Aus dichten Wolken fällt weiter Schnee, der zeitweise in Regen übergeht. Mittags lässt im Westen der Schneefall nach. Nach Osten gibt es weitere leichte Schneeschauer, die an der Oder weiter mit Regen vermischt sein können. Aber auch hier trocknet es mit jeder Stunde weiter ab. Im Südwesten kann es am späten Nachmittag sogar erste Wolkenlücken geben. Bei +1 Grad westlich der A19 und bis zu +3 Grad östlich davon muss im gesamten Land mit Glätte durch Schnee und Schneematsch gerechnet werden. Mit Durchzug des Tiefs wird der Wind von Südost auf Südwest drehen. Er bleibt aber meist schwach.
Abends und nachts klart der Himmel auf. Vereinzelt kann sich Nebel bilden. Die Temperatur geht bis zum Sonnenaufgang auf -1 Grad an der Oder und -3 Grad an der Elbe zurück. Über Schnee kann sie noch etwas tiefer fallen. Hinzu kommt Glätte durch überfrierende Nässe, sowie Sichtbehinderungen durch Nebel. Der Wind kommt schwach bis mäßig, an der vorpommerschen Küste zeitweise frisch aus südlichen Richtungen.
Der Sonntag beginnt, wie der Name schon sagt, mit Sonne, zu mindestens da, wo der Nebel sich gelichtet hat. Allerdings zeigen sich bereits in den Vormittagsstunden dichtere Wolken im Südwesten des Landes. Sie werden sich bis zum Nachmittag übers gesamte Land ausbreiten. Vereinzelt gibt es Sprühregen. Aber auch die Sonne hat noch Chancen durch zu kommen. Mit +1 bis +3 Grad wird sich mancher Orts der Schnee, so er dann gefallen und liegen geblieben ist, langsam verabschieden. Der Wind kommt schwach bis mäßig aus Südost bis Ost.
Sonntagabend werden sich die Wolken wieder auflösen. In der sich rasch abkühlenden Luft kann sich stellenweise dichter Nebel bilden. In Vorpommern kann sich zudem noch eine zähe Hochnebeldecke bilden. Bei 0 bis -3 Grad wird es erneut glatt werden. Dabei kommt der Wind schwach aus Südwest bis Südost.
Montagvormittag können sich einige Nebelfelder noch für längere Zeit halten. Wo sich dieser aufgelöst hat, scheint die Sonne von einem meist leicht bewölkten Himmel. Zum Mittag werden uns die Wolken des Tiefs über Tschechien erreichen. Sie bringen von der Oder über die Müritz bis zum Darß ersten Regen. Bei +2 Grad im Elbtal und +4 Grad im Randowbruch weht ein schwacher bis mäßiger auf Nord drehender Wind.
Hinweis: An der Küste bis Donnerstagnachmittag Sturmböen möglich. Weitere Informationen finden Sie unter: Warnungen MV
Maik Thomaß, 27.11.2008 13:44

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Quelle: www.wettertopia.de