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Mecklenburg-Vorpommern vom 21.11. bis 22.11.2008

Verfasst: 21.11.2008, 13:22
von Wettermaik
Die Wettervorhersage für Mecklenburg-Vorpommern vom 21.11.2008 20:00 bis 22.11.2008 12:00 Uhr.
(Nr.: 1413):

Aktuelle Lage:
Vier Tiefdruckgebiete über Skandinavien, ein Tief über Deutschland und eines über dem Osten Polens sorgen in BeNeLux, Deutschland, Polen, Skandinavien und Dänemark aktuell für winterliches Wetter. Bis zum Abend wird das Tief über Deutschland nach Tschechien gezogen sein. Auf der Rückseite des Tiefs kommt arktische Kaltluft bis zu den Alpen voran. So geht aktuell verbreitet Regen in Schnee über. Nicht zu vergessen das kräftige Hoch über dem Atlantik es verändert seine Position kaum.
Morgen löst sich aus dem "Tiefdrucktrio" ein Tief, das zur Ostsee ziehen wird. Gleichzeitig wird ein Keil des Atlantikhochs über die Nordsee bis zur norwegischen Küste reichen. Damit gelangt der Osten Deutschlands in eine eher nördliche Strömung.
Zur Zeit (11:50 Uhr) liegt die Kaltfront des Tiefs entlang einer Linie südliches Brandenburg - Saarland. Im Vorfeld gibt es südlich dieser Linie Regen, in höheren Lagen Schnee. Dieser fällt dort teilweise länger anhaltend. An der Kaltfront fällt schauerartig verstärkter, teilweise gewittriger, mit Graupel durchmischter Regen, der größten Teils in Schnee übergegangen ist. Nach Norden beruhigt sich die Situation. Hier ist es meist stärker bewölkt mir nur noch wenigen Schauern. Von Dänemark lockert die Wolkendecke auf.
In den nördlichen Landkreisen von Mecklenburg-Vorpommern lockert ebenfalls die Wolkendecke auf, ganz aktuell vom Klüzer Winkel bis zum Kap Arkona. Allerdings ziehen auch neue Schauer über der Ostsee Richtung Vorpommern.

Vorhersage: Am Nachmittag gibt es einen Wechsel aus Sonne und Wolken. Von der Ostsee kommen immer wieder Schauer ins Land gezogen. Diese werden meist als Schnee- oder Graupelschauer niedergehen, aber nicht jeden treffen. Bevorzugt sind Vorpommern und Westmecklenburg. Hier können verstärkt Schauer auftreten. Aber auch in den nicht genannten Landesteilen sind Schauer nicht ausgeschlossen. Lokal kann es zu Verkehrsbehinderungen kommen. Bei Tageshöchsttemperaturen um 4 Grad, in Schauern deutlich darunter, weht ein schwacher bis mäßiger, in Schauernähe zeitweise frischer Wind aus Nordwest. Hinweis: Da bei Nordwestlagen eine genaue Vorhersage der Zugbahn der Schauer schwierig ist, kann es sein, dass es an einigen Orten im Land trocken bleiben wird. Grund ist das norwegische Gebirge, auf dessen Leeseite (Rückseite) trockener Luft nach Südosten geführt wird in der sich kaum Wolken entwickeln können. Hinzu kommt, dass wenige Grad nach Nord oder West über die Zugbahn gebildeter Schauer und Schauerketten entscheidet.Am Abend und in der Nacht lässt die Schauertätigkeit in weiten Teilen des Landes nach. Nur rund um Rügen und Usedom gibt es weitere Schnee- und Graupelschauer. Im Rest des Landes gibt es nur wenige Wolken und es bleibt trocken. Mit 0 bis -2 Grad geht die Temperatur im gesamten Land in den Frostbereich. Über Schnee kann sie noch etwas tiefer gehen, ich rechne mit Werten um -5°C. Der Wind kommt meist schwach bis mäßig aus West bis Nordwest. Im gesamten Land muss weiterhin mit Glätte durch überfrierende Nässe gerechnet werden, in Vorpommern auch mit Schneeglätte.
Morgenvormittag werden sich über das gesamte Vorhersagegebiet Schneeschauer aufbreiten. Diese können mit unter auch recht kräftig ausfallen. Am Nachmittag lässt die Schauertätigkeit nach. Es gibt aber weitere Schneeschauer. Zwischendurch kommt auch die Sonne zum Vorschein. Bei Tageshöchsttemperaturen von 1 bis 2 Grad kann der fallende Schnee vorübergehend liegen bleiben. In Schauern geht die Temperatur auf Werte um den Gefrierpunkt zurück. Weiterhin muss mit Straßenglätte gerechnet werden. Im Laufe des Vormittags frischt der Wind auf und dreht von westlichen auf nördliche Richtungen. In Schauernähe kann es stürmische Böen geben.

Aussichten bis Dienstag:
In der Nacht zum Sonntag entwickelt sich bei Island ein Tief, das bis zum Nachmittag nach Irland ziehen wird. Auf seiner Vorderseite kommt etwas mildere Luft in höheren Luftschichten bis nach Ostdeutschland voran. Am Montagmorgen erreicht es bereits die deutsche Bucht. Am Tag überquert es die Nordhälfte Deutschland Richtung Polen, wo es sich auflösen wird. Ein weiteres Randtief wird sich Im Laufe der Nacht auf Dienstag über der Nordsee bilden und über Ostfrankreich nach Süden ziehen. Mit beiden wird weiterhin kalte Luft nach Mittel- und Osteuropa geführt. Folge des Tiefs über der deutschen Bucht: Kräftiger Schneefall im Osten Deutschlands, nach Westen eher Regen und Schneeregen.
In der nacht auf Sonntag werden weitere Schneeschauer ins Land ziehen. Von Süden her können die Wolken dichter werden und hier gibt es dann über längere Zeit leichten Schneefall. auf 0 bis -2 Grad geht die Temperatur bis zum Tagesanbruch zurück. Der Wind kommt meist mäßig aus Nord bis Nordwest. Bis in die Morgenstunden sind weiterhin stürmische Böen möglich.

Der Sonntag beginnt im Ostteil des Landes mit dichteren Wolken und zeitweiligen leichten Schnee, vereinzelt auch Nieselregen. Nach Westen zeigt sich für längere Zeit die Sonne und es ist trocken. Mittags werden sich von Westen her die Wolken rasch verdichten und nachfolgend setzt an der Elbe Schneefall ein. Dieser wird sich bis zum Abend bis zur A19 ausbreiten. Nach Osten bleibt es dann erst einmal trocken. Auf 0 Grad an der Elbe und bis zu 2 Grad an den Küsten schafft es die Temperatur am Nachmittag. Dazu dreht der Wind im Tagesverlauf von Nordwest auf Südwest.
In der Nacht breitet sich der Schneefall dann auch alle Kreise aus. Besonders in den südlichen Landesteilen kann es mehrere Zentimeter Neuschnee geben, die zu Wochenbeginn für teilweise erhebliche Verkehrsbehinderungen sorgen können. Die Temperatur geht auf 0 bis -2 Grad zurück. Der Wind wird etwas auffrischen, ist meist mäßig bis frisch unterwegs und dreht auf Südost.
Am Montagvormittag wird der Schnee vorübergehend nachlassen. Es bleibt aber bei dichten Wolken, aus denen immer wieder leichter Schnee fallen kann. Am späten Nachmittag verstärkt sich der Schneefall im Westen des Landes wieder. Bei Werten um +1 Grad wird der Schnee über längere Zeit liegen bleiben. Es muss im gesamten Land mit Verkehrsbehinderungen gerechnet werden. Der Wind ist nur schwach unterwegs und dreht von Südost auf Nordost.
Am Montagabend fällt südlich einer Linie Boizenburg - Greifswald noch Schnee. Im Laufe der ersten Nachthälfte zieht dieser aber nach Süden aus dem Land. Von der Ostsee lockert die Wolkendecke auf und es gibt keine Schauer mehr. Mit Werten von -2 bis -4 Grad wird es kälter als in den vorangegangen Nächten. Über Schnee kann die Temperatur noch tiefer absinken. Bis zum Sonnenaufgang dreht der Wind auf westliche Richtungen. Er ist meist schwach unterwegs.
Am Dienstag gibt es einen Mix aus Sonne, Wolken und einzelnen Schauern rund um Rügen. Im Binnenland kann sich lokal auch Nebel bilden. Bei einem schwachen auf Nordwest drehenden Wind steigt die Temperatur auf 0 bis +2 Grad an.


Hinweis: In weiten Teilen des Landes Glätte durch überfrierende Nässe und Schnee. Weiterhin kann es zu Behinderungen im Straßenverkehr kommen, verursacht durch Schneeschauer, die besonders am Samstagvormittag lokal kräftiger sein können. Weitere Informationen finden Sie unter: Warnungen MV

Maik Thomaß, 21.11.2008 13:10

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Quelle: www.wettertopia.de

Temperaturtrend 22.11. - 28.11.2008

Verfasst: 21.11.2008, 22:58
von Wettermaik
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