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Deutschlandwetter vom 30. April bis 3. Mai 2009

Verfasst: 29.04.2009, 22:32
von Wettermaik
Ein Blick auf Donnerstag, den letzten Tag des Monats, den 1. Mai, sowie das verlängerte Wochenende.


Die Wetterlage am 30. April 2009


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Quelle: http://www.wetter3.de

Ein Tief über Tschechien sorgt derzeit noch für kräftige Schauer und Gewitter am Erzgebirgsrand. Im Laufe der Nacht kann sich in Deutschland Hochdruckeinfluss durchsetzen. Nur der Süden Deutschlands wird wahrscheinlich weiterhin von einem Tief über dem Balkan beeinflusst. Allgemein ist die Lage derzeit schwierig. Einerseits ein kräftiges Hoch über Skandinavien, andererseits ein kräftiges Tief über dem Nordatlantik. Unser Skandinavienhoch wird sich im Laufe des Donnerstags nach Südosten verlagern. Dabei wird es am Abend die nördliche Ostsee erreichen. Zeitgleich wird das Nordatlantiktief unter leichter Abschwächung weiter nach Island. Währenddessen wird sich über Europa eine Hochdruckzone bilden. Diese verbindet ein Azorenhoch und das Hoch über Skandinavien. Über Osteuropa herrscht dagegen Tiefdruckeinfluss. Deutschland gelangt dabei in eine östliche Luftströmung. Diese Luftmassen sind deutlich trockener.


Donnerstag der 30. April 2009

Während es morgen östlich der Elbe recht freundlich bei einem Mix aus Sonne und Wolken bleibt, können sich von Bayern, Baden-Württemberg bis ins südliche NRW dichtere Wolken halten, aus denen zeitweise leichter bis mäßiger Regen fallen kann. Besonders am bayrischen Alpenrand kann der Regen auch mal kräftiger und länger anhaltend ausfallen. Von Thüringen über Hessen, NRW bis ins westliche Niedersachsen können sich in den Mittags- und Nachmittags zudem Schauer und Gewitter bilden. Allgemein trocken bleibt es auch nördlich der Mittelgebirge.
Während unter den dichten Wolken nur 10 bis 15 Grad Celsius erreicht werden, werden es im Nordwesten und Norden 18 bis 22 Grad Celsius. Am wärmsten wird es östlich der Elbe. Hier sind Temperaturen von 21 bis 26 Grad möglich. Dabei werden die höchsten Werte wahrscheinlich in Brandenburg erreicht. An den Ostküsten und auf den Inseln von Nord- und Ostsee werden es im Seewindbereich dagegen kaum mehr als 12 Grad.
Der Wind kommt im Norden aus Nord bis Nordost, südlich des Mains aus eher westlichen Richtungen. Abgesehen von Schauerböen ist der Wind meist schwach, zeitweise mäßig unterwegs. Ausnahme bildet der Nordosten Deutschlands. Hier ist der Wind kräftiger unterwegs.


Die Nacht auf den 1. Mai 2009

Im Nordwesten halten sich die Schauer und Gewitter voraussichtlich bis in die zweite Nachthälfte. Am Abend könnte sich der Regen in Bayern und Ost-Baden-Württemberg noch etwas verstärken, bevor er nach Mitternacht nachlässt. In den übrigen Gebieten ist es wechselnd wolkig und trocken. Nordöstlich der Elbe kann es sogar sternenklar werden.
Westlich einer Linie Aachen – München kann es recht kühl werden. Hier liegt die Temperatur bei 3 bis 0, am Alpenrand sogar bei –1 Grad Celsius. Verbreitet kann es Bodenfrost geben. In den übrigen Gebieten fällt die Temperatur auf 12 bis 8 Grad.
Der Wind ist weiterhin nur schwach unterwegs, nur Richtung Ostsee ist er etwas lebhafter.


Der 1. Mai 2009

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Quelle: http://www.wetter3.de

Freitag herrscht Hochdruckwetter pur. Jedoch könnte ein kleines Gewittertief über Nordrhein-Westfalen für Schauer und Gewitter sorgen.
Der Feiertag beginnt recht freundlich. Nordöstlich der Elbe scheint die Sonne den ganzen Tag von einem nahezu wolkenfreien Himmel. Im Süden und Westen gibt es am Vormittag ein paar Wolken. Mittags und nachmittags beginnt es in Baden-Württemberg, sowie westlich des Rheins an zu quellen. Hier kann es am Nachmittag auch teilweise kräftige Schauer und Gewitter geben. Auch das westliche Bayern und der bayrische Alpenrand könnte das eine oder andere Gewitter zu spüren bekommen.
In ganz Deutschland werden angenehme 17 bis 24 Grad Celsius erreicht. Nur auf den Inseln und im Seewindbereich bleibt es mit 11 bis 14 Grad kühler.
Der Wind kommt aus nördlichen bis nordöstlichen Richtungen und ist meist schwach bis mäßig unterwegs. Nur an der Ostseeküste kann er zeitweise leicht böig sein.


Samstag der 2. Mai 2009

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Auch am Samstag liegt Deutschland unter Hochdruckeinfluss. Allerdings versucht das Islandtief langsam nach Osten voranzukommen. Bis nach Irland und Nordengland leitet es kältere Luftmassen in der Höhe. Deutschland dagegen bekommt wieder einen Schub Warmluft.

Samstagvormittag scheint in weiten Teilen Deutschlands die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Nur am Alpenrand können sich weiterhin dichte Wolken halten. Hier sind einzelne kurze Schauer möglich.
Entlang des Rheins bilden sich in den Nachmittagsstunden erneut Quellwolken. Vom Emsland bis zum Saarland kann es in den Nachmittagsstunden erneut Schauer und Gewitter geben. Auch am Alpenrand sind weitere Schauer möglich. Östlich der Linie Emden – Freiburg bleibt es bei viel Sonne trocken.
Die Temperatur erreicht 19 bis 23 Grad Celsius. Bis zu 24 Grad können im nördlichen NRW erreicht werden. Wiederholt etwas kühler ist es an den Küsten und auf den Inseln von Nord- und Ostsee.
Abgesehen von Schauerböen kommt der Wind schwach, zeitweise mäßig aus Nord bis Ost.


Sonntag der 3. Mai 2009

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Quelle: http://www.wetter3.de

Sonntag könnte sich über Südskandinavien ein kleines Tief bilden. Dieses sorgt dann dafür, dass die kühlere Luft von Großbritannien nun auch bis nach Nordwestdeutschland vorankommt. Das Azorenhoch verlagert sich bis Sonntag leicht nach Norden und kann bis nach Südengland seinen Einfluss ausdehnen. Auch Nordosteuropa gelangt langsam unter Hochdruckeinfluss.

Für Deutschland heißt das:
Nachdem sich letzte Schauer am Abend aufgelöst haben ist es erst einmal in der Nacht sternenklar und trocken. Nur über Schleswig-Holstein können in der zweiten Nachthälfte ein paar dichtere Wolkenfelder ziehen.
Am Tag ist es dann östlich einer Linie Freiburg – Ückermünde sonnig und trocken. Nordwestlich dieser Linie ziehen weitere Wolkenfelder und Quellwolken durch. Am Nachmittag kann es in einem Streifen von Saarbrücken bis Hannover einzelne Schauer geben.
Während die Temperatur westlich des Rheins noch im zweistelligen Bereich bleibt, sinkt sie östlich davon auf 7 bis 3 Grad Celsius ab. Dabei kann es verbreitet leichten Bodenfrost geben. Am Tag erwarten uns wieder frühsommerliche 19 bis 23 Grad Celsius. Im Emsland und Nordfriesland werden mit der kühleren Luft noch 17 Grad erreicht. Nur auf den Nordseeinseln ist es mit 10 bis 12 Grad Celsius deutlich kühler. Am wärmsten wird es dagegen im östlichen Brandenburg und Sachsen. Hier sind 25 bis 26 Grad Celsius möglich.
Der Wind kommt überwiegend aus nördlichen Richtungen, bleibt aber meist schwach bis mäßig.

Maik Thomaß, 29.04.2009 22:28