Der Blick auf das erste Adventswochenende 2010, 27. und 28. November 2010
Sonntag verstärkt sich der Zwischenhocheinfluss noch etwas. Ein Tief über Frankreich wird etwas mildere Luft über die Alpen in den Süden Deutschlands bringen. Dies bedeutet bei einer ruhigen Hochdruckwetterlage im Winter oftmals Hochnebel und Nebel. Die Luft, die in die Mitte und den Norden Deutschlands gelenkt wird ist kälter und trockener.

Ein kleines Schneefallgebiet zieht in der Nacht auf den 1. Advent vom Schwarzwald über das nördliche Baden-Württemberg nach Südthüringen. Auf seinem Weg schwächt es sich ab. Südlich und nördlich dieses Schneefallgebietes ist es gering bewölkt oder sternenklar und trocken. Lokal kann sich wieder Nebel bilden. Die Tiefstwerte der Nacht liegen zwischen -4 und -12 Grad. Wo die Wolkendecke im Süden auflockert und Schneeflächen vorhanden sind wird es mit -15 bis -20 Grad richtig kalt. Es bleibt schwach windig.
Das Schneefallgebiet der Nacht löst sich am Morgen des 1. Advent rasch auf. Nachfolgend zeigt sich nördlich des Mains vielfach die Sonne. Nur im Ostseeumfeld sind einzelne Schneeschauer möglich. Vom Rheinland über das Saarland bis an die Alpen können sich dichtere Hochnebel- und Nebelfelder halten, aus denen vereinzelt etwas Schnee rieselt. Die Temperatur erreicht im Tagesverlauf -4 bis +1 Grad. Dabei wird der Wind schwach aus östlichen Richtungen kommen. Im äußersten Norden kommt er aus südlichen Richtungen.
Maik Thomaß, 26.11.2009 17:42
Das aktuelle Weihnachtswetter für Deutschland