Deutschlandwetter für den 4. bis 6. Juli 2009 + Trend
Verfasst: 04.07.2009, 09:35
Die Wetterlage vom 4. Juli bis 6. Juli 2009

Bild: http://www.wetter3.de
Eine Kaltfront liegt am Vormittag in einem Streifen von Schleswig-Holstein bis nach Ostbayern. Diese wird im Tagesverlauf langsam weiter Richtung Osten ziehen. Sie gehört zu einem Tief über Südskandinavien. Auf ihrer Vorderseite liegt noch immer schwülwarme Luft. Hinter der Kaltfront fließt etwas kühlere Luft nach Westdeutschland. Hier macht sich Hochdruckeinfluss bemerkbar. Dieser gehört zu einem Hoch über dem Atlantik, das sich über die iberische Halbinsel bis nach Deutschland erstreckt.
Am Sonntag bildet sich über Ostfrankreich ein neues Tief, welches im Laufe des Tages ins Rheinland ziehen wird. Dabei wird auf der Ostseite des Tiefs nochmals schwülwarme und energiereiche Luft nach Deutschland geführt. Das Tief über Südskandinavien sorgt dagegen weiter für unbeständiges Wetter im äußersten Osten.
Ab Montag fließt auf der Westseite des Skandinavientiefs langsam frischere Atlantikluft nach Deutschland, deren Ursprung über dem Nordmeer liegt. Sie leitet einen kühleren Witterungsabschnitt ein. Ein Tief bei den britischen Inseln verlagert sich langsam zur Nordsee. Der äußerste Süden liegt noch unter leichtem Hochdruckeinfluss.
Das Wetter am Samstag, den 4. Juli 2009
Bereits in den Vormittagsstunden bilden sich von der Ostsee bis zum Erzgebirge und zu den Alpen erste Schauer und Gewitter. Diese können bereits gegen Mittag recht kräftig ausfallen. Sonst beginnt der Tag mit ein paar dichteren Wolken im Nordwesten und viel Sonne vom Münsterland bis zum Schwarzwald. In den Mittagsstunden quellen von der Ostsee bis zum Erz- und Fichtelgebirge die Wolken in die Höhe und nachfolgend gibt es weitere Schauer und Gewitter, die lokal in Begleitung von Starkregen, Hagel und Sturmböen sind. Auch südlich des Mains werden viele Quellwolken entstehen, die ebenfalls kräftige Schauer und Gewitter im Gepäck haben werden. Von der Nordsee bis zum Saarland bleibt es bei mehr Sonne als Wolken trocken.
Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 22 bis 24 Grad Celsius im Nordwesten und in Bayern. Sonst werden 25 bis 27 Grad Celsius erreicht. Am Oberrheins und im Osten Deutschlands werden nochmals schwülwarme 28 bis 29 Grad Celsius erreicht.
Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs, kommt aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen und frischt besonders in Schauernähe böig auf.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Sonntag, den 5. Juli.
Am Abend lassen die Schauer im Osten und Südenosten nur zögernd nach. Einige können sich bis durch in die Morgenstunden halten. Von der Nordsee bis zum Alpenrand bleibt es bei einem meist gering bewölkten Himmel weitestgehend trocken. Stellenweise kann sich Nebel bilden. Während die Temperatur östlich der Elbe und in Schleswig-Holstein bis Sonntagfrüh auf 18 bis 14 Grad Celsius sinken wird, kann im Westen durchgeatmet werden. Hier liegen die Tiefstwerte bei 14 bis 11 Grad Celsius. In den einstelligen Bereich geht es im Münsterland, der Eifel und im Sauerland. Der Wind bleibt schwach und kommt aus Nordwest bis West.
Sonntagvormittag halten sich im Nordosten bis an die schleswig-holsteinische Ostseeküste dichtere Wolken, aus denen es ein paar Regentropfen geben kann. Im Osten Bayerns kann es dagegen weitere Schauer und Gewitter geben. Auch im östlichen Sachsen sowie im Erz- und Fichtelgebirge sind weiter Schauer und Gewitter möglich. Von der Nordsee bis ins nördliche Baden-Württemberg beginnt der Tag mit viel Sonne. Südlich des Mains, entlang Oder und Neiße, in Vorpommern und am Niederrhein entstehen im Verlaufe des Nachmittags wieder kräftige Schauer und Gewitter. Von der Nordsee bis Sachsen wird es dagegen einen freundlichen Nachmittag geben. Hier scheint die Sonne von einem meist nur leicht bewölkten Himmel. Im Nordosten lockern die dichten Wolken des Vormittags auch auf und es bleibt trocken. Von der Ems bis zum Oderhaff und im Südosten Bayerns werden am Nachmittag angenehme 21 bis 24 Grad Celsius erreicht. In den übrigen Gebieten schafft es die Temperatur nochmals auf 25 bis 28 Grad Celsius. Am Oberrhein kann die 30-Grad-Marke nochmals überschritten werden. Der Wind ist allgemein nur schwach unterwegs und kommt aus nordwestlichen Richtungen.
Der Trend bis Mittwoch, den 8. Juli 2009.
In der Nacht auf Montag wird eine neue Kaltfront den Westen Deutschlands erreichen. So gibt es von der Nordsee bis zum Alpenrand teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Im Nordwesten kann es stellenweise ergiebigen Dauerregen geben. Im Osten ist es leicht oder gering bewölkt und trocken. Die Temperatur liegt in den Morgenstunden bei 16 bis 14 Grad Celsius im Osten und Westen. In einem Streifen von Schleswig-Holstein bis zum Harz kann die Temperatur unter 10 Grad Celsius absinken. Der Wind bleibt schwach und kommt aus zunehmend westlichen Richtungen.
Am Montag überquert die Kaltfront in abgeschwächter Form auch den Osten Deutschlands. So wird es von der Ostsee bis zu den bayrischen Alpen Schauer und Gewitter geben. Auch im Nordwesten gibt es weitere Schauer und kurze Gewitter. Vom östlichen Niedersachsen bis zum Bodensee und ins Sauerland ist es dagegen freundlich und trocken bei viel Sonne und nur wenigen Wolken. Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 21 bis 25 Grad Celsius an. Nur im Norden bleibt es mit 18 bis 20 Grad Celsius etwas kühler. Der Wind ist weiterhin schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen.
Dienstag gibt es im Norden und Osten, sowie südliche des Mains wiederholt Schauer und Gewitter. Von Sachsen-Anhalt bis zum Oberrhein und ins Sauerland bleibt es bei einem Sonne-Wolken-Mix trocken. Die Temperatur erreicht im Nordwesten nur noch 16 bis 18, im Süden 18 bis 20 und im Osten nochmals 21 bis 24 Grad Celsius. Ein mäßiger, an der Nordsee auch frischer Südwestwind begleitet und durch den Tag.
Am Mittwoch gibt es im gesamten Vorhersagegebiet zahlreiche Schauer, im Nordosten und Osten auch lokal kräftige Gewitter. Im Nordwesten werden am Nachmittag nur noch 15 bis 17 Grad Celsius erreicht. Sonst steigt die Temperatur auf 19 bis 21 Grad Celsius an. Das ganze passiert bei einem mäßigen Westwind, der entlang Nord- und Ostsee zeitweise frisch ist.
Maik Thomaß, 04.07.2009 9:30
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm

Bild: http://www.wetter3.de
Eine Kaltfront liegt am Vormittag in einem Streifen von Schleswig-Holstein bis nach Ostbayern. Diese wird im Tagesverlauf langsam weiter Richtung Osten ziehen. Sie gehört zu einem Tief über Südskandinavien. Auf ihrer Vorderseite liegt noch immer schwülwarme Luft. Hinter der Kaltfront fließt etwas kühlere Luft nach Westdeutschland. Hier macht sich Hochdruckeinfluss bemerkbar. Dieser gehört zu einem Hoch über dem Atlantik, das sich über die iberische Halbinsel bis nach Deutschland erstreckt.
Am Sonntag bildet sich über Ostfrankreich ein neues Tief, welches im Laufe des Tages ins Rheinland ziehen wird. Dabei wird auf der Ostseite des Tiefs nochmals schwülwarme und energiereiche Luft nach Deutschland geführt. Das Tief über Südskandinavien sorgt dagegen weiter für unbeständiges Wetter im äußersten Osten.
Ab Montag fließt auf der Westseite des Skandinavientiefs langsam frischere Atlantikluft nach Deutschland, deren Ursprung über dem Nordmeer liegt. Sie leitet einen kühleren Witterungsabschnitt ein. Ein Tief bei den britischen Inseln verlagert sich langsam zur Nordsee. Der äußerste Süden liegt noch unter leichtem Hochdruckeinfluss.
Das Wetter am Samstag, den 4. Juli 2009
Bereits in den Vormittagsstunden bilden sich von der Ostsee bis zum Erzgebirge und zu den Alpen erste Schauer und Gewitter. Diese können bereits gegen Mittag recht kräftig ausfallen. Sonst beginnt der Tag mit ein paar dichteren Wolken im Nordwesten und viel Sonne vom Münsterland bis zum Schwarzwald. In den Mittagsstunden quellen von der Ostsee bis zum Erz- und Fichtelgebirge die Wolken in die Höhe und nachfolgend gibt es weitere Schauer und Gewitter, die lokal in Begleitung von Starkregen, Hagel und Sturmböen sind. Auch südlich des Mains werden viele Quellwolken entstehen, die ebenfalls kräftige Schauer und Gewitter im Gepäck haben werden. Von der Nordsee bis zum Saarland bleibt es bei mehr Sonne als Wolken trocken.
Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 22 bis 24 Grad Celsius im Nordwesten und in Bayern. Sonst werden 25 bis 27 Grad Celsius erreicht. Am Oberrheins und im Osten Deutschlands werden nochmals schwülwarme 28 bis 29 Grad Celsius erreicht.
Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs, kommt aus westlichen bis nordwestlichen Richtungen und frischt besonders in Schauernähe böig auf.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Sonntag, den 5. Juli.
Am Abend lassen die Schauer im Osten und Südenosten nur zögernd nach. Einige können sich bis durch in die Morgenstunden halten. Von der Nordsee bis zum Alpenrand bleibt es bei einem meist gering bewölkten Himmel weitestgehend trocken. Stellenweise kann sich Nebel bilden. Während die Temperatur östlich der Elbe und in Schleswig-Holstein bis Sonntagfrüh auf 18 bis 14 Grad Celsius sinken wird, kann im Westen durchgeatmet werden. Hier liegen die Tiefstwerte bei 14 bis 11 Grad Celsius. In den einstelligen Bereich geht es im Münsterland, der Eifel und im Sauerland. Der Wind bleibt schwach und kommt aus Nordwest bis West.
Sonntagvormittag halten sich im Nordosten bis an die schleswig-holsteinische Ostseeküste dichtere Wolken, aus denen es ein paar Regentropfen geben kann. Im Osten Bayerns kann es dagegen weitere Schauer und Gewitter geben. Auch im östlichen Sachsen sowie im Erz- und Fichtelgebirge sind weiter Schauer und Gewitter möglich. Von der Nordsee bis ins nördliche Baden-Württemberg beginnt der Tag mit viel Sonne. Südlich des Mains, entlang Oder und Neiße, in Vorpommern und am Niederrhein entstehen im Verlaufe des Nachmittags wieder kräftige Schauer und Gewitter. Von der Nordsee bis Sachsen wird es dagegen einen freundlichen Nachmittag geben. Hier scheint die Sonne von einem meist nur leicht bewölkten Himmel. Im Nordosten lockern die dichten Wolken des Vormittags auch auf und es bleibt trocken. Von der Ems bis zum Oderhaff und im Südosten Bayerns werden am Nachmittag angenehme 21 bis 24 Grad Celsius erreicht. In den übrigen Gebieten schafft es die Temperatur nochmals auf 25 bis 28 Grad Celsius. Am Oberrhein kann die 30-Grad-Marke nochmals überschritten werden. Der Wind ist allgemein nur schwach unterwegs und kommt aus nordwestlichen Richtungen.
Der Trend bis Mittwoch, den 8. Juli 2009.
In der Nacht auf Montag wird eine neue Kaltfront den Westen Deutschlands erreichen. So gibt es von der Nordsee bis zum Alpenrand teilweise kräftige Schauer und Gewitter. Im Nordwesten kann es stellenweise ergiebigen Dauerregen geben. Im Osten ist es leicht oder gering bewölkt und trocken. Die Temperatur liegt in den Morgenstunden bei 16 bis 14 Grad Celsius im Osten und Westen. In einem Streifen von Schleswig-Holstein bis zum Harz kann die Temperatur unter 10 Grad Celsius absinken. Der Wind bleibt schwach und kommt aus zunehmend westlichen Richtungen.
Am Montag überquert die Kaltfront in abgeschwächter Form auch den Osten Deutschlands. So wird es von der Ostsee bis zu den bayrischen Alpen Schauer und Gewitter geben. Auch im Nordwesten gibt es weitere Schauer und kurze Gewitter. Vom östlichen Niedersachsen bis zum Bodensee und ins Sauerland ist es dagegen freundlich und trocken bei viel Sonne und nur wenigen Wolken. Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 21 bis 25 Grad Celsius an. Nur im Norden bleibt es mit 18 bis 20 Grad Celsius etwas kühler. Der Wind ist weiterhin schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus westlichen Richtungen.
Dienstag gibt es im Norden und Osten, sowie südliche des Mains wiederholt Schauer und Gewitter. Von Sachsen-Anhalt bis zum Oberrhein und ins Sauerland bleibt es bei einem Sonne-Wolken-Mix trocken. Die Temperatur erreicht im Nordwesten nur noch 16 bis 18, im Süden 18 bis 20 und im Osten nochmals 21 bis 24 Grad Celsius. Ein mäßiger, an der Nordsee auch frischer Südwestwind begleitet und durch den Tag.
Am Mittwoch gibt es im gesamten Vorhersagegebiet zahlreiche Schauer, im Nordosten und Osten auch lokal kräftige Gewitter. Im Nordwesten werden am Nachmittag nur noch 15 bis 17 Grad Celsius erreicht. Sonst steigt die Temperatur auf 19 bis 21 Grad Celsius an. Das ganze passiert bei einem mäßigen Westwind, der entlang Nord- und Ostsee zeitweise frisch ist.
Maik Thomaß, 04.07.2009 9:30
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm