
Quelle: http://www.wetter3.de
Ein Tiefdruckgebiet über Norditalien verlagert sich im Laufe des Sonntags über Tschechien weiter zur Slowakei. Es bringt bereits in der Nacht und am Sonntagvormittag große Niederschlagsmengen in Süddeutschland und den Alpenländern. Am Nachmittag folgt diesem Tief ein Hoch von Frankreich nach. Der Norden Deutschland kommt dagegen auf die Rückseite des heute noch über Norddeutschland liegenden Tiefs. Während dieses für kältere Luftmassen in der Höhe sorgt, liegt diese im Süden Deutschlands schon am Boden.

Wetterkarte Deutschland (Vormittag)
Vom Südschwarzwald bis zum Bayrischen Wald kann es am Vormittag teilweise kräftige Schneefälle geben. In diesem Bereich sind bis zum Abend gute 12 bis 14 cm Neuschnee möglich. Lokal können es auch noch ein paar Zentimeter mehr sein.
Nach Norden beginnt der Sonntag ruhiger. Zwar gibt es entlang der Oder und Neiße noch einzelne leichte Schneefälle, diese lassen aber bis zum Mittag nach und ziehen sich nach Osten Polen zurück. In der Mitte Deutschlands ist es derweil eher stark bewölkt oder bedeckt, und in einem Streifen vom Saarland bis zum Münsterland kann es einzelne leichte Schneeschauer geben. Noch freundlicher beginnt der Tag in Schleswig-Holstein, Niedersachsen, Bremen, Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern. Hier kommt zeitweise die Sonne zum Vorschein. Die meisten Sonnenstrahlen wird es wohl an der dänischen Grenze geben.
Die Temperatur liegt bei -1 bis +1 Grad in Bayern und Baden-Württemberg. Ein leichtes Plus verzeichnen alle Landkreise nördlich des Mains und nördlich Fichtel- und Erzgebirge.
Während im Süden Deuschlands der Wind nur schwach unterwegs ist, frischt er nach Norden leicht auf. An der Nord- und Ostsee ist er zeitweise frisch, in Böen auch stark unterwegs. Er kommt im gesamten Bundesgebiet aus West bis Nordwest.

Wetterkarte Deutschland (Nachmittag)
Am Nachmittag bleibt es in der Nordhälfte am freundlichsten. An der Ostseeküste kann sich für längere Zeit die Sonne zeigen. Auch die Bereiche bis südliches Niedersachsen, nördliches Sachsen-Anhalt und Brandenburg, Teile von Thüringen und Sachsen, sowie Berlin profitieren von einzelnen größeren Wolkenlücken. Im Nordwesten Niedersachsens kann es am Nachmittag einzelne Graupel- oder Schneeschauer geben. Weitere Schneeschauer, die allerdings nur lokal kräftig sein können, sind in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, im Saarland, sowie Hessen, Nordbayern und Nord-Baden-Württemberg möglich. Auch am Alpenrand lassen die kräftigen Schneefälle nach. Verbreitet ist es bedeckt oder hochnebelartig bewölkt, aber weitestgehend trocken.
Südlich des Mains liegt die Temperatur weiterhin bei Werten um den Gefrierpunkt. Deutlich milder wird es nördlich des Mains und der Mittelgebirge. Hier gibt es +2 bis +4 Grad über null. Am "wärmsten" wird es an der Nordseeküste und auf den nordfriesischen Inseln. Hier können stellenweise +5 Grad erreicht werden.
In der Südhälft kommt der Wind vornehmlich aus West bis Nordwest und ist meist schwach bis mäßig unterwegs. Nach Norden herrscht weitestgehend Wind aus westlichen Richtungen vor. Dieser ist meist mäßig unterwegs. Entlang der Ostseeküste kann dieser auch zeitweise noch frisch daher kommen.
Quelle: www.wettertopia.de
Maik Thomaß, 7.2.2009 19:07