
Bild: http://www.wetter3.de
Quer über Deutschland befindet sich heute eine Luftmassengrenze. Diese trennt warme Mittelmeerluft im Süden von kühlerer Meeresluft im Norden. An dieser Luftmassengrenze kommt es zu länger anhaltenden und teilweise ergiebigen Regen. Das Tief, welches diese Grenze verursacht liegt derzeit noch über Belgien und verlagert sich langsam ostwärts.
In der Nacht zieht es über Sachsen nach Polen. Über der nördlichen Nordsee bildet sich ein Hoch. Zwischen dem Hoch und dem Tief fließt in den Norden und die Mitte Deutschlands am morgigen Tag kühlere Meeresluft. Der Südosten verbleibt unter wärmerer Mittelmeerluft.
Das Wetter am Montag, den 15. Juni 2009
Von Frankreich ziehen derzeit schon dichte Wolken nach Baden-Württemberg. Diese bringen länger anhaltenden Regen mit sich. Auch ins Saarland und nach Rheinland-Pfalz zieht teilweise kräftiger gewittriger Regen. Am Vormittag wird sich der Regen vom Schwarzwald und dem Rheinland weiter nach Osten verlagern. So gibt es am Vormittag einen zunehmend stark bewölkten Himmel im Süden Deutschlands und zeitweise kräftigen und länger anhaltenden Regen, der vom Rheinland bis zum Thüringer Wald gewittrig sein kann. Nach Norden ist es eher locker, teilweise hochnebelartig bewölkt aber trocken. Auch am Nachmittag geht es hier mit mehr oder weniger dichten Wolken weiter, aus denen im Emsland ein paar Regentropfen fallen können. Vom Schwarzwald bis ins Rheinland im Westen bis zum Erzgebirge im Osten wird es am Nachmittag weiter regnen. Dabei können diese Regenfälle auch stärker ausfallen und lokal gewittrig sein. Auch im Südosten fällt zeitweise etwas Regen, zwischendurch kann sich aber hier die Sonne zeigen.
Die Temperatur erreicht am Nachmittag 16 bis 19 Grad Celsius im Nordwesten Deutschlands, sowie in Schleswig-Holstein und unter den dichten Wolken. Dagegen wird es im Rest Deutschlands mit 20 bis 24 Grad Celsius frühsommerlich warm.
Der Wind kommt schwach bis mäßig aus West bis Nordwest im Norden, aus Südwest bis Süd im Süden Deutschlands und in der Mitte ist er zeitweise umlaufend. An der Ostseeküste kann es einzelne kräftigere Windböen geben. Auch vom Nordschwarzwald bis ins südliche Hessen sind einzelne stürmische Böen möglich.

Wetterkarte Deutschland
Die Aussichten bis Dientag, den 16. Juni.
Am Abend wird es vom südlichen Niedersachsen bis zum Schwarzwald weiter regnen. Dabei wird dieser Regen auch länger anhaltend und ergiebig sein. In Bayern kann es weitere Schauer und Gewitter geben. Vom Ruhrgebiet bis an die Ostsee bleibt es bei aufgelockerter Bewölkung trocken. In der Nacht verlagert sich der starke Regen nach Osten. So wird es in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Berlin, Brandenburg und Sachsen teilweise langanhaltend und kräftig regnen. Auch ein kurzes Gewitter kann mit dabei sein. In den westlicheren und südlicheren Gebieten fällt bei dichter Bewölkung etwas Regen. Vom Emsland bis zum Oderhaff bleibt es bei lockeren Wolkenfeldern trocken. Die Temperatur geht bis zum Sonnenaufgang im Süden unter den dichteren Wolken auf 15 bis 12 Grad Celsius zurück, nach Norden geht es mit 9 bis 7 Grad Celsius in den einstelligen Bereich. Der Wind ist schwach, zeitweise mäßig unterwegs, kommt im Norden eher aus nördlichen, im Süden eher aus südlichen Richtungen. Besonders in Bayern und Baden-Württemberg kann es stürmische Böen geben.
Bis Dienstagmittag wird es von Nordthüringen bis zur Oder und Neiße weitere Regenfälle geben, die langsam nachlassen. Von Nordrhein-Westfalen bis Bayern gibt es weitere Schauer und kurze Gewitter. Wolkig wird der Vormittag vom Rheinland bis zum Bodensee. Ebenfalls wechselnd wolkig ist es vom westlichen Niedersachsen bis zum Oderhaff. Am Nachmittag zieht der Regen dann nach Osten ab und von der Nord- und Ostsee bis ans Erzgebirge gibt es bei wechselnden Wolken immer wieder Sonnenschein. Auch südlich des Mains bleibt es am Nachmittag trocken und die Sonne zeigt sich häufiger. Vom Niederrhein bis Thüringen kann es dagegen Schauer und Gewitter geben, die lokal auch kräftiger ausfallen. Die Temperatur erreicht am Nachmittag 15 bis 20 Grad Celsius. Der Wind ist schwach bis mäßig, im Süden Deutschlands teilweise frisch unterwegs, kommt aus West bis Nordwest und erreicht in Schauernähe teilweise stürmische Böen.
Maik Thomaß, 15.06.2009 9:26
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm