
Bild: http://www.wetter3.de
Ein Luftmassengrenze über Süddeutschland sorgt für Regen südlich des Mains. Sie gehört zu einem Tief über Frankreich. Auf der Südseite gelangt feuchtwarme Mittemeerluft bis in den Schwarzwald. Nördlich der Luftmassengrenze herrscht trockene und kühlere Festlandsluft, deren Ursprung die Arktis ist. Dabei ist für den Norden Deutschlands ein Hochdruckgebiet über dem Nordatlantik zuständig, dass sich langsam nach Norden verlagert.
Morgen wird ein weiteres Tief aus Frankreich kommend in den Südwesten Deutschlands ziehen. In den Norden und Osten Deutschlands fließt weiterhin kühle Luft, während in den Süden wiederholt feuchtwarme Mittelmeerluft gelangt.
Das Wetter am Montag den 12. Mai 2009
Nördlich einer Linie Münster - Dresden gibt es heute einen Tag mit viel Sonne, wenigen Wolken und es bleibt trocken. Etwas dichter sind die Wolken südlich dieser Linie bis etwa zum Main. Zwischen Main und Donau ist es dagegen stark bewölkt und hier kommt es vom Sauerland bis zum bayrischen Alpenrand immer wieder zu Regen, der lokal auch ergiebig sein kann. Dabei können bis zu 25 Millimeter Niederschlag pro Quadratmeter im nördlichen Baden-Württemberg und Teilen des Saarlandes fallen. Am Alpenrand lässt zum Nachmittag der Regen nach. Hier, sowie im Schwarzwald kann es am Nachmittag Schauer und Gewitter geben, die örtlich auch mal kräftig ausfallen können.
Die Temperatur steigt unter den dichten Regenwolken nur auf 9 bis 13 Grad Celsius an. In der Nordhälfte werden 14 bis 19 Grad erreicht. Auf den Inseln von Nord- und Ostsee ist es etwas kühler. Im Südwesten wird es heute wieder am wärmsten. Hier erwarte ich 20 bis 24 Grad Celsius, am Bodensee bis 25 Grad Celsius.
Der Wind kommt überwiegend aus Nordost bis Ost. Dabei ist er in Schauernähe auch mal auffrischen. In der Westhälfte kann es am Nachmittag einzelne stürmische Böen geben. Sonst ist er allgemein schwach bis mäßig unterwegs.

Wetterkarte Deutschland (Karte unter (GNU-Lizenz)
Die Aussichten bis Mittwoch den 13. Mai.
Kommende Nacht lässt der Regen nach. Lokal kann sich Nebel bilden. Übrig bleiben Wolken und ein paar Schauer in Baden-Württemberg und Bayern. Nördlich des Mains verläuft die Nacht gering bewölkt oder klar und trocken. Die Temperatur fällt unter den dichteren Wolken kaum unter 10 Grad ab, im Nordwesten wird es mit 7 bis 5 Grad schon etwas kühler. Frischer mit der Gefahr von leichtem Bodenfrost wird es im Nordosten und Osten. Hier sind Tiefstwerte von 3 bis 0 Grad Celsius möglich. An der Mecklenburgischen Seenplatte kann es sogar leichten Luftfrost geben. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs, erreicht im Nordwesten abends ein paar stürmisch Böen und kommt aus östlichen Richtungen
Am Mittwoch ziehen in den Nordosten des Landes ein paar dichtere Wolkenfelder, aus denen aber kein nennenswerter Niederschlag fallen dürfte. Von der Nordsee bis zum Erzgebirge gibt es mehr Sonne als Wolken und es bleibt trocken. Wolkig beginnt der Tag auch im Südwesten und Süden des Landes. Hier bilden sich am Nachmittag wieder Schauer und Gewitter. Diese können mitunter auch wieder etwas kräftiger ausfallen. Im Norden und der Mitte erreicht die Temperatur 14 bis 19 Grad Celsius im Süden sind 20 bis 23 Grad Celsius möglich. Kühler bleibt es nur auf den Inseln von Nord- und Ostsee. Hier werden 11 bis 13 Grad Celsius erreicht. Der Wind ist schwach bis mäßig unterwegs und kommt aus Nordost bis Ost. In Schauernähe kann es einzelne Sturmböen geben. Auch im Nordwesten des Landes ist der Wind zeitweise böig auffrischend unterwegs.
Maik Thomaß, 12.05.2009 9:08
Textquelle: http://www.wettertopia.de/wettervorhers ... chland.htm