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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2012 >> Wetterlage Europa 10.04.2012
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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

Städtewetter für Mecklenburg-Vorpommern in 1-Stundenauflösung:

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Die Wetterlage vom 10. April bis 13. April 2012

Zwischen einer Hochdruckzone, die sich am Dienstag von Finnland über die östliche Ostsee bis nach Griechenland erstreckt und einem Sturmtief über der nördlichen Nordsee gelangst Warmluft aus Nordafrika nach Mitteleuropa. Diese macht sich heute in Deutschland mit Temperaturen zwischen 14 und 20 Grad bemerkbar, allerdings nur in der Mitte und im Süden. Der Norden und Westen liegt unter dichten Wolken des Tiefs über der Nordsee. Hier werden 10 bis 14 Grad erreicht. Mittags und nachmittags bilden sich im Süden und der Mitte Deutschlands in der einströmenden warmen aber auch feuchten und zunehmend energiereichen Luftmasse Schauer und erste Gewitter. Im Norden und Westen fällt gelegentlich Regen. Das Tief über der Nordsee lenkt auf der Westseite polare Kaltluft über dem Nordatlantik nach Großbritannien und Frankreich. Beim Aufeinandertreffen der warme Luft aus Nordafrika und der kalten Polarluft bildet sich eine Luftmassengrenze, die am Vormittag noch über Frankreich liegt, im Laufe des nachmittags und frühen Abends über den Südwesten Deutschlands nach Baden-Württemberg und ins Saarland zieht. Hier kann es teilweise kräftiger regnen. Lokal sind auch Gewitter möglich.

Am Mittwoch ist Deutschland umgeben von Tiefdruckgebieten. Das heutige Tief zieht entlang der norwegischen Küste nach Norden und erreicht das europäische Polarmeer. An dessen Stelle tritt ein neues Tief mit Kern über der Nordsee. Ein weiteres Tiefdruckgebiet entsteht über der Ostsee. Auch über Norditalien liegt ein Tief. Der Hochdruckeinfluss über Osteuropa verlagert sich nach Russland. Die nordafrikanische Warmluft wird dabei nach Osten abgedrängt und fließt über Polen Richtung Finnland. Deutschland kommt in den Bereich polarer Kaltluft. Die Luftmassengrenze verläuft am Mittwoch zwischen der Ostsee und Bayern. Hier fällt aus dichten Wolken immer wieder Regen. Von Usedom bis nach Ostsachsen ist noch die alte Warmluft mit Temperaturen zwischen 13 und 17 Grad wirksam. Kühler wird es im Westen Deutschlands. Hier steigt die Temperatur nur noch auf 10 bis 13 Grad. Hier bilden sich in der einströmenden Kaltluft am Nachmittag Schauer und Gewitter. Der Lifted Index sinkt dabei auf Werte zwischen 2 und -1 Kelvin.

Donnerstag bleibt Deutschland im Bereich polarer Kaltluft, die in der Höhe herangeführt wird. Zwar wird es vor allem im Osten und Süden nochmals frühlingshaft mit Werten zwischen 13 und 17 Grad, jedoch ist die Luftmasse ziemlich energiereich, dies vor allem im Norden Deutschlands. Hier geht der Lifted Index in den negativen Bereich und die Cape-Werte steigen auf Werte über 100, teilweise bis 300 J/kg. Folge sind verbreitet auftretende Schauer und Gewitter, die lokal kräftig ausfallen können. Vereinzelt können sie auch in Begleitung von Hagel sein. Im Süden und Osten Deutschlands treten dagegen seltener Schauer und Gewitter auf. Im Westen kann es teilweise länger anhaltend regnen. Die Warmluftzentren Europas sind vor allem der Osten und Südosten. Polare Kaltluft wird dagegen an der Westseite von Tiefdruckgebieten über Nordskandinavien und der Nordsee nach Süden geführt. Diese kommt bis nach Spanien und Portugal sowie nach Frankreich voran.

Am Freitag macht sich über Deutschland leichter Zwischenhocheinfluss bemerkbar. Jedoch liegt auch weiterhin ein Tief mit Kern über der nördlichen Nordsee. Zeitgleich wird ein Tiefdruckgebiet vom zentralen Mittelmeerraum nach Sizilien ziehen. Dieses bringt milde Luft aus dem östlichen Mittelmeerraum über den Balkan in den Osten und Süden Deutschlands. In der teilweise energiereichen und feuchten Luftmasse bilden sich trotz Zwischenhocheinfluss einzelne Schauer und Gewitter. Die Temperatur liegt am Freitag bei 11 bis 15 Grad. Dabei zeigt sich recht häufig die Sonne. Nur im Süden Deutschlands können sich Ausläufer des Tiefs über Sizilien bemerkbar machen. Hier gibt es dichtere Wolken. Während über den Osten Europas weiterhin warme Luft aus dem Nordosten Afrikas nach Russland gelenkt wird, macht sich neue polare Kaltluft von Grönland kommend auf dem Weg nach Süden. Dies wäre wohl dann auch der Trend für die Folgetage für Deutschland.

Der Wettertrend bis Montag den 16. April 2012: Auch am Samstag verbleibt Deutschland unter Tiefdruckeinfluss. So liegen voraussichtlich drei Tiefdruckgebiete um Deutschland verteilt über Italien, Nordwestfrankreich und Südnorwegen. Leichter Hochdruckeinfluss macht sich dabei über der Ostsee bemerkbar. Dieser sorgt vor allem im Norden und Nordosten für freundliches Wetter, während sich in der Mitte und im Süden wiederholt Schauer und Gewitter entwickeln. Richtung Alpen kann es für längere Zeit regnen. Da das Tief über Italien warme Luftmassen aus dem östlichen Mittelmeerraum heranführt, bleibt es in Deutschland mit 10 bis 16 Grad mild. Nur Richtung Alpen bleibt es im Regen etwas kühler.
Auch am Sonntag bleibt Deutschland, nach derzeitigem Stand, zwischen warmer Luft aus Südosteuropa und kalter Luft aus dem Polargebiet. Der Norden verbliebe, wenn es so kommt, bei Sonnenschein und trockenem Wetter. In der Mitte können sich ein paar Schauer bilden. Im Süden bliebe es dicht bewölkt mit etwas Regen. So dann auch die Temperaturverteilung. Im Süden zwischen 8 und 12, sonst bis zu 15 Grad.
Am Montag könnte sich der Hochdruckeinfluss im Norden Deutschlands abschwächen, so dass sich hier vermehrt Wolken zeigen. In der Mitte und im Süden wechseln Sonne und Wolken einander ab. Im äußersten Süden, sprich Richtung Alpen fällt weiterhin etwas Regen. Grund für den Regen könnte ein Tief über den Alpen sein. Ein Tief mit Kern zwischen Deutschland und Südnorwegen könnte für den Transport polarer Kaltluft bis in den Nordwesten Deutschlands sorgen, die allerdings erst am Nachmittag und Abend eintreffen würde. Vor allem im Nordwesten und am Alpenrand wären Temperaturen zwischen 8 und 10 Grad das Höchste, was erreicht werden würde. Sonst wird es mit 10 bis 14 Grad nochmals mild.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:19

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