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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2012 >> Wetterlage Europa 03.04.2012
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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

Städtewetter für Mecklenburg-Vorpommern in 1-Stundenauflösung:

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Die Wetterlage vom 3. April bis 6. April 2012

Ein Tief, das in der Nacht auf Dienstag noch mit seinem Kern über Schottland lag, verlagert sich im Laufe des Tages nach England und liegt in den Abendstunden über dem östlichen Ärmelkanal. Seine Kaltfront erreicht den Südwesten Deutschlands im Laufe der Nacht mit kräftigen Regen. Eine Luftmassengrenze liegt dagegen über dem Norden Deutschlands. Sie trennt polare Kaltluft, die in einer nordöstlichen Strömung über Skandinavien herangeführt wird, von milder und energiereicher Luft aus dem zentralen Mittelmeerraum. Die Luftmassengrenze ist zwar nur wenige hundert Kilometer breit und erstreckt sich etwa von Hamburg bis ans Oderhaff, bringt aber Schneeregen und Regen. Der Schneeregen wird dabei am Tag vor allem im Norden Mecklenburg-Vorpommerns fallen, im südlichen Teil der Luftmassengrenze fällt meist Regen. In der Mitte und im Süden Deutschlands zeigt sich die milde bis warme Luft durch Bildung von Quellwolken, die südlich des Mains für Schauer und Gewitter sorgen. Da die Gewitter teilweise nur sehr langsam ziehen, kann es örtlich begrenzt große Niederschlagsmengen geben. Auch die Temperaturverteilung zeigt noch einmal die Gegensätze der Temperaturen. Im Norden Deutschlands werden nur 3 bis 5 Grad erreicht. Richtung Donau steigt die Temperatur dagegen auf 19 bis 21 Grad an. Die polare Kälte wird über Skandinavien bis nach Großbritannien geleitet. Sehr milde bis warme Luftmassen gelangen dagegen über das östliche Mittelmeer bis nach Nordosteuropa, wo Hochdruck vorherrschend ist.

In der Nacht auf Mittwoch bildet sich über Thüringen ein neues Tief, das bis zum Abend nach Ostpolen zieht. Dieses sorgt vor allem in den Morgen- und Vormittagsstunden in der Osthälfte für teilweise kräftige Regenfälle. Das Tief, das am Dienstag noch über dem östlichen Kanal liegt, verlagert sich über den englischen Kanal nach Südwesten. Dieses bringt Kaltluft bis nach Nordspanien. Ein Tief über Norditalien lenkt weiterhin milde und energiereiche Luftmassen aus dem Mittelmeerraum nach Norden. Für den Süden heißt es auch am Mittwoch wieder Schauer und Gewitter. Im Norden bleibt die Luftmassengrenze fast ortsfest liegen. Sie erstreckt sich Niedersachsen über Hamburg und Schleswig-Holstein bis nach Mecklenburg-Vorpommern. Auch am Mittwoch muss daher in diesem Bereich mit länger anhaltenden, lokal auch kräftigeren Regenfällen gerechnet werden. Von der dänischen Grenze entlang der Ostseeküste bis zum Oderhaff können sich auch Schneeflocken unter den Regen mischen. Die Temperatur wird im Norden Deutschlands nur auf 2 bis 7 Grad ansteigen. In der Mitte und im Süden bleibt es frühlingshaft mild bei 11 bis 17 Grad. Zwischen den Vogesen und dem Schwarzwald kann sich infolge der Einfließenden feuchteren Luft ebenfalls dichte Bewölkung mit Regen zeigen. Ein Hoch mit Zentrum westlich der britischen Inseln sorgt am Mittwoch für den Transport sehr milder Luftmassen nach Norden. Diese erreichen vor allem Island und Grönland. Dieses Hoch bildet eine schmale Hochdruckbrücke über Südskandinavien, die sich bis zu einem kräftigen Hoch mit Zentrum über Nordosteuropa erstreckt.

Diese Hochdruckbrücke wird sich am Donnerstag etwas nach Süden verlagern und den Norden Deutschlands mit trockenerer aber auch kühler Luft versorgen. Im Süden Deutschlands bleibt noch immer ein Tief wetterbestimmend, das mit seinem Kern über der Slowakei liegt. Im Norden Deutschlands setzt sich am Donnerstag mehr und mehr die Sonne durch. In der Mitte ist eine schwache Inversionswetterlage zu erwarten. Mildere und feuchte Luft überströmt dabei die bodennahe Kaltluft und sorgt für Hochnebel und Nieselregen. Im Süden sorgt das Tief über der Slowakei für Schauer und Gewitter. Die Temperatur steigt nördlich der Mittelgebirge nur noch auf 7 bis 10 Grad im Süden werden dagegen nochmals 10 bis 16 Grad erreicht.

An Karfreitag wird das Hoch westlich der britischen Inseln eine Blockadefunktion einnehmen. Das heißt, dass Tiefdruckgebiete vom Nordatlantik in einem weiten Bogen über Nordgrönland nach Skandinavien ziehen. Sie werden in einer südlichen Zugbahn direkt auf Mitteleuropa zusteuern und kalte Luftmassen aus dem Polargebiet mit sich führen. Die Hochdruckbrücke verlagert sich dabei in die Mitte und den Süden Deutschlands. Der Norden wird zunehmend in den Einflussbereich eines Tiefs mit Kern über Südskandinavien gelangen. Für die Mitte und den Süden heißt es am Freitag freundliches und trockenes Wetter mit viel Sonne. Ausnahme bildet der Bereich zwischen der Donau und den Alpen,wo noch dichtere Wolken mit etwas Niederschlag hängen. Den Norden erreicht die Kaltfront des Tiefs über Südskandinavien mit dichten Wolken und ersten Niederschlägen. Die Temperatur erreicht deutschlandweit 10 bis 14 Grad. Nur an der Küste bleibt es etwas kühler.

Der Wettertrend bis Montag den 9. April 2012, Ostermontag: In der auf Samstag verlagert sich das von Südskandinavien nach Osten ins Baltikum. Zeitgleich breitet sich das Hochdruckgebiet über die Nordsee nach Skandinavien aus. In einer nördlichen Strömung wird polare Kaltluft direkt über Skandinavien nach Deutschland gelenkt. Die Kaltfront des Tief zieht dabei in der Nacht bis zum Mittag von Nord nach Süd. Anfänglicher Regen geht bis in tiefe Lagen in Schneeregen und Schnee über. Von Norden setzt sich trockenere Luft durch. So gibt es im Norden Deutschlands bei einem Mix aus Sonne und Wolken nur noch wenige Schneeschauer. Am Alpenrand kann es für längere Zeit regnen. Die Temperatur erreicht im Norden Deutschlands nur 1 bis 5 Grad. In der Mitte werden 5 bis 8, südlich des Mains nochmals bis 12 Grad erreicht.
Ostersonntag verlagert sich voraussichtlich ein Tief von der Nordsee nach Belgien. Dieses verdrängt die polare Kaltluft etwas nach Osten. Die Warmfront des Tiefs streift dabei den äußersten Westen Deutschlands mit dichteren Wolken und etwas Regen. Sonst bleibt es freundlich und trocken. Richtung Alpen stauen sich noch dichtere Wolken, die etwas Schnee und Schneeregen bringen. Die Temperatur am Sonntag liegt zwischen 3 Grad im Thüringer Wald und 10 Grad am Oberrhein.
Ostermontag breitet sich das Hoch westlich der britischen Inseln über Frankreich und Süddeutschland bis nach Polen und Tschechien aus. Von Norden her nähern sich Tiefdruckgebiete, die bis nach Südskandinavien vorankommen. In einer westlichen Höhenströmung gelangt milde aber auch feuchte Luft vom Nordatlantik nach Deutschland. Die Warmfront des Tiefs über Südskandinavien erreicht am Vormittag den Nordwesten Deutschlands und breitet sich bis zum Nachmittag über die Nordhälfte Deutschlands aus. Im Süden bleibt es noch freundlich und trocken. Die Temperaturverteilung könnte am Dienstag zwischen 7 Grad im Nordosten und Südosten Deutschlands und 12 Grad Grad am Oberrhein liegen.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:19

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