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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2012 >> Wetterlage Europa 01.04.2012
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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

Städtewetter für Mecklenburg-Vorpommern in 1-Stundenauflösung:

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Die Wetterlage vom 1. April bis 4. April 2012

Das Wetter in Mittel- und Osteuropa wird tiefdrucklastiger. Los geht es schon am Sonntag. Ein Tief mit Kern über dem Baltikum lenkt kalte Polarluft nach Mitteleuropa, in der sich vor allem im Norden Deutschlands immer wieder Schauer bilden. Zeitgleich verlagert sich ein Tief von Skandinavien nach Süden. Dessen Luftmassengrenze erreicht am Montag Deutschland. Ein Hoch mit Kern westlich der britischen Inseln erstreckt sich dagegen über die Alpenländer bis zum Balkan und sorgt vor allem in der Mitte und im Süden Deutschlands für freundliches Wetter. Es transportiert milde Luftmassen bis nach Grönland.

Am Montag liegt die Luftmassengrenze des Tiefs „Fabiola“ über dem Norden Deutschlands. Das Tief „Fabiola“ liegt mit Kern über der nördlichen Ostsee und führt auf seiner Rückseite sehr kalte Luft polaren Ursprungs über Skandinavien nach Mitteleuropa, wo sie auf mildere Luft aus dem Mittelmeerraum trifft. Für Deutschland heißt es am Montag zweigeteiltes Wetter. Während über der Nordhälfte und der Mitte dichte Wolken dominieren und immer wieder Regen bringen, der am Nachmittag Richtung dänische Grenze auch mit Schnee vermischt ist, wird es im Süden Deutschlands recht freundlich und frühlingshaft warm mit Werten bis 18 Grad am Oberrhein und am Bodensee. Im Norden bleibt es mit 6 bis 9 Grad kühler.

Am Dienstag verlagert sich Tief „Fabiola“ ins Baltikum. Die polare Kaltluft liegt dabei über Großbritannien und der Nordsee. Ein weiteres Tief zieht am Vormittag von der südlichen Nordsee nach Thüringen. Dieses bringt die polare Kaltluft auch in den Norden Deutschlands. Damit wird sich die Luftmassengrenze verstärken. Im Norden ist es meist stark bewölkt mit immer wieder auftretenden und teilweise schauerartig verstärkten Regenfällen, die Richtung friesische Inseln und Schleswig-Holstein mit Schnee vermischt sind. An der Ostseeküste kann sich ebenfalls Schnee unter den Regen mischen. Mildere aber auch feuchtere Luft aus dem Mittelmeerraum wird dagegen in den Süden Deutschlands geführt. Hier sorgt das Tief über Thüringen für Schauer, Gewitter und milde 15 bis 18 Grad, während zeitgleich im Norden nur noch 4 bis 8 Grad erreicht werden.

Auch in der Nacht auf Mittwoch und am Mittwoch selbst verlagert sich die Luftmassengrenze kaum. Sie bringt im Norden Deutschlands in einem Streifen von den friesischen Inseln bis zum Oderhaff teilweise kräftigen Regen und Schnee. Am Nachmittag könnte der Schnee auch bis zum Münsterland und nördlichen Rheinland vorankommen. Im Süden gibt es weitere Schauer und etwas Sonne. Das Tief über Thüringen verlagert sich bis Mittwochnachmittag über Polen nach Osten und schafft Platz für ein neues Tief, das am Nachmittag über Baden-Württemberg liegen könnte. Die Unsicherheit bei derartigen Wetterlagen: Wo fällt Regen, wo fällt Schnee und wo treten die kräftigsten Niederschläge auf. Da sich die Nord- und Ostsee bereits deutlich erwärmt haben, bieten sie Potential für kräftige Niederschläge im Küstenumfeld. Unterdessen bildet sich westlich der britischen Inseln ein neues Hoch, das sich bis zum Abend nach Skandinavien ausbreitet. Es sorgt von Norden her für trockenere Luft, die weiterhin sehr kalt sein wird. Kältepole des Mittwochs sind vor allem Großbritannien, Schottland, Irland, Norwegen, Finnland, Schweden, Dänemark, der Norden Deutschlands, der Nordwesten Russlands und der Norden des Baltikums. Die Temperaturverteilung in Deutschland ist von Nord nach Süd gestaffelt. Im Norden werden 2 bis 4, in der Mitte 5 bis 8 und im Süden 10 bis 15 Grad erreicht.

Der Wettertrend bis Samstag den 7. April 2012: Am Gründonnerstag verstärkt das Hoch mit Zentrum westlich der britischen Inseln den Einfluss auf das Wetter in Deutschland. Die Kaltluft erreicht unterdessen auch den Süden Deutschlands, so dass, abgesehen vom Südosten Bayerns nur noch einstellige Werte bei den Temperaturen erreicht werden. Im Norden und Nordwesten Deutschlands setzt sich langsam trockeneres und sonnigeres Wetter durch, während in der Mitte und im Süden noch dichte Wolken hängen und für Regen, in höheren Lagen der Gebirge auch für Schnee sorgen können.
Karfreitag setzt sich die trockenere Luft auch in die Mitte und den Süden Deutschlands durch. Allerdings sorgt ein Tief, das mit Kern über dem Süden Skandinaviens liegt, schon wieder für neue Niederschläge im Norden. Hier fließt in höheren Luftschichten vorübergehend mildere Atlantikluft ein. Die Temperatur liegt am Freitag zwischen 7 und 11 Grad.
Am Samstag könnte die Kaltfront des Tiefs dann über Deutschland hinwegziehen. Anfänglicher Regen könnte bis in tiefere Lagen in Schnee übergehen. Am Nachmittag folgt von Norden her Schauerwetter mit Schnee-, Regen- und Graupelschauern. Die Höchsttemperaturen des Samstags, so der aktuelle Stand, liegen zwischen +1 und +8 Grad, wobei diese im äußersten Westen erreicht werden.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:19

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