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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2012 >> Wetterlage Europa 31.03.2012
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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

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Die Wetterlage vom 31. März bis 3. April 2012

Zwischen Tiefdruckgebiet „Ellen“ über dem Baltikum und dem Hochdruckgebiet „Harry“ vor der Westküste Schottlands fließt am Samstag in einer nördlichen Höhenströmung polare Kaltluft nach Mitteleuropa. Die Temperatur in 3600 Metern Höhe beträgt dabei -9 Grad im Südwesten und -24 Grad im Norden Deutschlands. Die Kaltfront des Tiefs „Ellen“ hat bereits den Norden Deutschlands passiert und liegt derzeit in der Mitte. Es gibt mit Eintreffen der polaren Höhenkaltluft teilweise kräftige Schauer, die bis ins Flachland als Graupel und Schnee fallen. Auch Gewitter können lokal auftreten. Kältepole sind am Samstag vor allem Skandinavien und Dänemark. Sehr milde Luft wird vom Nordatlantik über Island bis nach Grönland gelenkt. Auch über dem östlichsten Europa wird Warmluft wirksam. Diese kommt allerdings aus dem östlichen Mittelmeerraum.

In der Nacht auf Sonntag trocknet die Luft langsam ab, so dass sich letzte Schauer rasch auflösen. In einer teilweise klaren Nacht gibt es deutschlandweit Frost zwischen -1 und -9 Grad. Die tieferen Werte werden dabei im Süden Deutschlands anzutreffen sein. Am Sonntag selbst macht sich Hochdruckeinfluss bemerkbar. Tief „Harry“ erstreckt sich über Süddeutschland bis zum Balkan und sorgt hier für freundliches Wetter. Von Skandinavien nähert sich bereits ein neues Tief. Es trägt den Namen „Fabiola“. Am Abend liegt das Tief über der nördlichen Ostsee. Seine Warmfront mit schwachen Schauern erreicht den Norden am Tag. Die Kaltfront folgt in der Nacht auf Montag. „Fabiola“ transportiert ebenfalls sehr kalte Luft aus dem Polargebiet nach Süden. Diese erreicht Mittelskandinavien schon am Sonntagnachmittag. Die alte Kaltluft, die Tiefdruckgebiet „Ellen“ nach Mittel- und Osteuropa lenkte liegt dagegen schon im Baltikum.

Am Montag breitet sich ein Hoch über Mitteleuropa aus. Es blockiert kurzzeitig das vorankommen von skandinavischen Tiefdruckgebieten nach Süden. Allerdings wird die Kaltfront von „Fabiola“ bereits über dem Norden Deutschlands liegen und für etwas Regen sorgen. Dieser kann am Abend mit Schnee vermischt sein. Recht unterschiedlich sind auch die Temperaturen am Montag. Während im Norden nur 6 bis 9 Grad erreicht werden, wird es in der Mitte und im Süden mit 11 bis 17 Grad wieder frühlingshaft warm. Weiterhin mild bleibt es über Grönland. Hoch „Harry“ sorgt weiterhin für den Transport sehr milder Luftmassen nach Norden. Dabei helfen ihm Tiefdruckgebiete über dem Westatlantik, die zusätzlich in kräftigen Strömungen für den Transport sehr milder Luftmassen nach Norden sorgen.

Am Dienstag bildet sich über Sachsen ein Tief. Dieses Tief bringt vor allem im Norden Deutschlands eine markante Kaltfront. Hier werden dichte Wolken dominieren und die Temperatur steigt auf Werte zwischen +2 und +5 Grad an. Dazu fällt Regen, der mit jedem Kilometer Richtung Küsten mehr und mehr mit Schnee vermischt sein kann. Derzeit sieht es so aus, als ob es im Nordwesten Deutschlands teilweise länger anhaltende und kräftige Schneefälle geben könnten. Auch über Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern fällt zunehmend Schnee. In der Mitte und im Süden ist vom Winter keine Spur. Hier werden frühlingshafte 11 bis 18 Grad erreicht. Vor allem in den Süden gelangt feuchtere Mittelmeerluft, die für teilweise kräftigere Schauer und Gewitter sorgt. Die Kälte, die vom Tiefdruckgebiet „Fabiola“ aus dem Polargebiet angesaugt wird, erreicht unterdessen auch Großbritannien. Das Tiefdruckgebiet wird sich dabei weiter über das Baltikum nach Nordosten verlagern.

Der Wettertrend bis Freitag den 6. April 2012, Karfreitag: Das Tief, dessen markante Kaltfront am Dienstag für teilweise kräftige Schneefälle im Norden Deutschlands sorgt, verlagert sich am Mittwoch weiter nach Osten. Über Großbritannien baut sich zeitgleich ein neues Hochdruckgebiet auf. Zwischen diesen beiden Drucksystemen wird die polare Kaltluft von Skandinavien über Dänemark, dem Norden Deutschlands, Benelux, Nordfrankreich und Großbritannien bis in den Norden Spaniens geführt. Die Tageshöchsttemperaturen betragen am Mittwoch in Deutschland nur noch 1 bis 5 Grad im Norden und der Mitte Deutschlands. Nochmals zweistellige Plustemperaturen könnte es südlich des Mains geben. Dazu fällt im Norden anfangs noch kräftig Schnee, der im Tagesverlauf nachlässt. Im Süden gibt es neben einzelnen Schauern auch sonnige Abschnitte.
Am Gründonnerstag erstreckt sich das Hoch von den Azoren über Großbritannien bis ins Baltikum. Der Süden Deutschlands könnte dagegen im Einflussbereich eines Tiefs über den Alpen bleiben. Während sich im Norden sehr häufig die Sonne zeigt, bleibt es in der Mitte und im Süden meist stark bewölkt und es kommt immer wieder zu Schauer, die teilweise mit Schnee und Graupel durchsetzt sind. Abgesehen vom Südosten Deutschlands bleibt die Temperatur überall im einstelligen Bereich liegen.
In der Nacht auf Karfreitag könnte es dann im Norden Deutschlands mäßigen Frost bis -6 Grad geben. Am Karfreitag selbst breitet sich der Hochdruckeinfluss über Deutschland weiter aus. Neben sonnigen Abschnitten können vor allem Richtung Alpen noch ein paar Schauer auftreten. Die Warmfront eines neuen kräftigen Tiefs, das derzeit über Skandinavien gerechnet wird, könnte dann am Abend den Nordwesten Deutschlands mit Regen erfassen. Am Freitag erwarten wir Temperaturen zwischen 8 Grad im Norden und knapp 15 Grad in Ostbayern.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:19

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