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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2012 >> Wetterlage Europa 27.03.2012
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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

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Die Wetterlage vom 27. bis 30. März 2012

Hoch „Harry“, der in den vergangenen Tagen für ruhiges aber auch überraschendes Wetter in Deutschland sorgte, liegt am Dienstag mit seinem Zentrum über dem Osten Englands. Von dort aus lenkt er milde aber auch feuchtere Luftmassen vom Nordatlantik über die Nordsee, deren Ursprung der Norden Afrikas ist. Tiefdruckgebiete werden noch immer in einem weiten Bogen über Island, Nordskandinavien nach Osteuropa geleitet. Zwei Tiefdruckgebiete über dem Nordosten Europas sorgen dabei für den Vorstoß polarer Kaltluft über das Baltikum und die Ukraine bis ans Schwarze Meer. Hier liegen die höchsten Temperaturen zwischen frostigen -5 und kühlen +5 Grad. Anders schaut es in Spanien, Portugal und Frankreich aus. Hier erreicht die Temperatur frühsommerliche 20 bis 25 Grad.

Am Mittwoch verlagert sich Hoch „Harry“ über Großbritannien nach Irland. Dabei schwächt sich der Einfluss auf Deutschland ab. Tiefdruckgebiete vom Nordatlantik können über Skandinavien nach Südosten ziehen. Aufgrund steigender Luftdruckgegensätze zwischen einem kräftigen Tief über Finnland und unserem Frühlingshoch „Harry“ wird der Wind am Mittwoch vor allem im Norden Deutschlands kräftiger werden. Zugleich wird polare Kaltluft über Skandinavien nach Süden geschickt. Deutschland liegt nochmals auf der milden Seite. Die Temperatur steigt, abgesehen von den Küsten von Nord- und Ostsee, auf 15 bis 21 Grad an. Dazu wird sich nochmals die Sonne zeigen, allerdings werden am Tag erste Schleierwolken im Norden vom Wetterwechsel künden.

Der Wetterwechsel wird sich im Laufe des Donnerstags vollziehen, wenn ein neues Tief von Schweden ins Baltikum zieht. Es bringt im Norden und Osten dichte Wolken mit, die zeitweise Regen oder Nieselregen fallen lassen. Der äußerste Westen und der Süden Deutschlands liegen noch im Einflussbereich von Hoch „Harry“, der hier nochmals für sonniges Wetter sorgt. Aber auch hier ziehen mehr und mehr Schleierwolken auf. Deutschland teilt sich am Donnerstag in frühlingshaft warm und herbstlich kühl auf. Die Grenze verläuft dabei etwa entlang einer Linie Emsland – Thüringer Wald. Die Gebiete östlich und nördlich dieser Linie bekommen die kühlere Polarluft zu spüren, während die Gebiete westlich und südlich dieser Linie nochmals milde Luftmassen abbekommen. Die Kaltluft, die das Tief über Finnland nach Süden führt, wird vor allem Polen, das Baltikum und die Ukraine erwischen. Die Höchsttemperaturen liegen zwischen +1 und +9 Grad. Weiterhin frühsommerlich warm bleibt es in Spanien, Frankreich, Norditalien und dem Südosten Österreichs. Milde Luftmassen gelangen über den Nordatlantik auch bis nach Island, wo die Temperatur Werte zwischen 5 und 10 Grad erreicht.

Am Freitag nähert sich ein kräftiges Tief von Nordskandinavien recht schnell der nördlichen Ostsee. Auch dieses führt auf seiner Rückseite polare Kaltluft in einer kräftigen nördlichen Höhenströmung nach Süden. Hoch „Harry“ liegt mit seinem Zentrum westlich der britischen Inseln. Ein Hochdruckkeil erstreckt sich dabei bis in den Süden Deutschlands und weiter bis an den Balkan. Im äußersten Westen und Südwesten Deutschlands werden dabei Temperaturen bis 15 Grad erreicht. Deutlich kühler ist es im übrigen Deutschland mit 7 bis 13 Grad. In den Nachmittags- und Abendstunden wird der Wind vor allem im Nordosten Deutschlands mit einzelnen stürmischen Böen übers Land fegen. In weiten Teilen Deutschlands wird es am Freitag stark bewölkt sein, die Sonne nur noch selten zum Vorschein kommen und immer wieder Nieselregen fallen. Nur zwischen der Ems, dem Niederrhein und dem Bodensee kann sich die Sonne über längere Strecken zeigen. Hier bleibt es weitestgehend trocken. Die Polarluft kommt am Freitag bis ans östliche Mittelmeer voran. Island und der Südwesten Grönlands liegen dabei im Einflussbereich milder Nordatlantikluft.

Der Blick auf die Wetterlage bis Montag den 2. April 2012: Während am Samstag die polare Kaltluft über Deutschland hereinbricht, wird sich über Großbritannien der Hochdruckeinfluss wieder verstärken und auf weite Teile Deutschlands ausbreiten. Während es vor allem im Norden und der Mitte teilweise nasskalt ist und in höheren Lagen Schneeregen fällt, findet am Nachmittag von Norden her ein Wechsel zu trockenerem Wetter statt. Es gibt im Nordosten Deutschlands noch ein paar Graupel-, teilweise auch Schneeschauer. Im Südwesten bleibt es freundlich. So sehen dann auch die Temperaturunterschiede aus. Im Norden 5 bis 10 Grad, im Südwesten bis 16 Grad.
Freundlich aber kühl gestaltet sich der Sonntag. Eine Hochdruckzone erstreckt sich von den Azoren über Großbritannien, Nordfrankreich und Deutschland bis nach Tschechien. An deren Nordseite fließt vorübergehend trockenere Luft ein, die sich mit der kalten Luft polaren Ursprungs mischt. Deutschlandweit werden Temperaturen zwischen 6 und 12 Grad erreicht. Kältepole Europas sind Skandinavien, der Osten Europas und das Baltikum. Schon am Sonntagmorgen muss in Deutschland verbreitet mit Frost bis -4 Grad gerechnet werden.
Im Laufe des Montags könnte ein Tief mit Kern über Südskandinavien liegen und im Tagesverlauf vor allem im Norden für Regen sorgen. In der Mitte und im Süden bleibt es freundlich, wobei Richtung Alpen mit einströmender feuchterer Luft auch Schauer und Gewitter auftreten können. Mit 9 bis 15 Grad wird es wieder etwas milder.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:19

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