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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2012 >> Wetterlage Europa 26.03.2012
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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

Städtewetter für Mecklenburg-Vorpommern in 1-Stundenauflösung:

Anklam, Binz auf Rügen, Boizenburg, Boltenhagen, Demmin, Greifswald, Güstrow, Hagenow, Heringsdorf auf Usedom, Kühlungsborn, Ludwigslust, Neubrandenburg, Neustrelitz, Parchim, Rerik, Ribnitz-Damgarten, Rostock, Rügen, Sassnitz/Rügen, Schwerin, Sellin auf Rügen, Stralsund, Usedom, Waren/Müritz, Wismar, Zingst

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Die Wetterlage vom 26. bis 29. März 2012

Hochdruckgebiet „Harry“ liegt am Montag mit seinem Zentrum über der Nordsee und sorgt weiterhin für ruhiges und frühlingshaftes Wetter in Mitteleuropa. Da dieses Hoch auch weiterhin sehr kräftig ist, müssen atlantische Tiefdruckgebiete auf ihrem Weg von West nach Ost einen Bogen um das Hoch machen. Die Zugbahn der Tiefdruckgebiete verläuft am Montag über Grönland und Island, den Norden Skandinaviens und den Nordwesten Russlands in die Ukraine. Ein Tief mit Kern über der Ukraine führt in einer kräftigen nördlichen Strömung sehr kalte Polarluft über das Baltikum bis zum Schwarzen Meer. Sehr milde Luft gelangt dagegen über Großbritannien bis nach Island und Grönland.

Bis Dienstag verlagert sich Hochdruckgebiet „Harry“ kaum. Es liegt noch immer mit seinem Zentrum über der Nordseeküste von England. Die Tiefdruckgebiete, die nördlich an „Harry“ vorbeiziehen, gewinnen langsam an Stärke, so dass der Zustrom sehr milder Luft bis nach Island und Grönland vorerst abgebrochen wird. Auch Skandinavien kommt langsam in den Einflussbereich der Tiefdruckgebiete, deren Zugbahn sich langsam nach Süden verlagert. Deutschland bleibt dagegen in der Zufuhr sehr milder und mit Feuchtigkeit angereicherter Luftmassen, die vor allem im Norden Deutschlands ein paar Hochnebelfelder bringen können. Aufgrund der steigenden Luftdruckgegensätze zwischen unserem Frühlingshoch und Tiefdruckgebieten im Europäischen Polarmeer wird der Wind im Norden Deutschlands langsam auffrischen. Die Temperatur erreicht abseits der Küsten von Nord- und Ostsee 14 bis 20, vereinzelt bis 22 Grad. Während sich hier der Frühling mit schon frühsommerlichen Temperaturen präsentiert, sieht es im Nordwesten Russlands und über Osteuropa ganz anders aus. Tiefdruckgebiete ziehen aus dem Polargebiet immer wieder südwärts und bringen deutlich kältere Luft polaren Ursprungs mit. So steigt die Temperatur hier nur auf Werte zwischen -5 und +4 Grad an. In Spanien und Frankreich sind dagegen schon 20 bis 25, teilweise auch mehr Grad möglich.

Am Mittwoch stellt sich die Wetterlage langsam um. Das Frühlingshoch „Harry“ verlagert sich mit seinem Zentrum von der Nordsee über Großbritannien nach Westen und liegt in den Abendstunden westlich Irlands. Tiefdruckgebiete können nun auf dem direkteren Weg vom Nordpolarmeer über Skandinavien ins Baltikum ziehen. Eines dieser Tiefs wird vor allem am Mittwoch schon im Norden Deutschlands für windigeres Wetter sorgen. Mit der Entfernung vom Hochdruckgebiet Richtung Westen wird in Deutschland die Strömung auf Südost drehen. Damit gelangt nochmals ein Schwall sehr warmer Luft aus dem zentralen Mittelmeerraum nach Deutschland. So können am Mittwoch verbreitet 15 bis 20, in Ballungszentren auf 21 bis 23 Grad erreicht werden. Selbst an den Küsten wird es milder und die Temperatur überschreitet die 10-Grad-Marke. Unterdessen liegt ein Tief mit seinem Zentrum über der nördlichen Ostsee und bringt auf seiner Westseite polare Kaltluft über Skandinavien nach Süden.

Diese polare Kaltluft wird am Donnerstag schon den Osten Deutschlands erreichen. Hier steigt die Temperatur kaum noch auf 10 Grad. Dabei wird sich eine Front des Tiefs mit dichten Wolken und Nieselregen bemerkbar machen. Im Westen und Südwesten werden dagegen nochmals bis zu 18 Grad erreicht. Die Polarluft wird direkt über Skandinavien nach Süden geführt. Dabei gerät auch Polen und Tschechien in deren Einflussbereich. Teilweise kommt sie bis zum Balkan voran. Island wird dagegen auf der warmen Seite des Hochs liegen. In einer südlichen Höhenströmung wird vom Atlantik sehr warme Luft nach Norden geführt, die Island erreichen wird.

Der Ausblick bis Sonntag den 1. April 2012. Am Freitag zieht das Tief von der nördlichen Ostsee ins Baltikum. Die Fronten dieses Tiefs überqueren Deutschland mit dichten Wolken und gelegentlich auftretenden Regenfällen von Nord nach Süd. Zeitgleich wird die Kaltluft weiter nach Süden vorankommen. Ausnahme ist voraussichtlich ein Streifen vom südlichen Rheinland über das Saarland bis an den Bodensee, wo nochmals Temperaturen zwischen 14 und 17 Grad erreicht werden. Sonst werden kühlere 6 bis 10 Grad erreicht. Auch der Wind wird auffrischen. Von der Nord- und Ostseeküste bis zum Erzgebirge kann es stürmische Böen geben. Zum Samstag dreht das Tief über dem Baltikum voraussichtlich nach Nordosten ab und verlagert sich nur sehr langsam. Gleichzeitig wird Hoch „Harry“ wieder nach Osten vorankommen und mit seinem Zentrum über Großbritannien liegen. Ein weiteres kleines Tief über Südskandinavien sorgt am Samstag noch für einzelne Schauer, die im Nordosten teilweise als Schneeregen und Graupel niedergehen.Im höheren Bergland der nördlichen Mittelgebirge könnte es ebenfalls etwas winterlicher werden. Zwischen den Schauern zeigt sich aber immer wieder die Sonne. Die Temperatur erreicht am Samstag nur noch 5 bis 10, am Oberrhein bis 11 Grad. Im Laufe des Sonntags wird sich die Hochdruckzone von den britischen Inseln voraussichtlich bis nach Tschechien erstrecken und dabei genau über Deutschland verlaufen. Damit wird in der Höhe wieder mildere und feuchtere Luft vom Nordatlantik herangeführt, die vor allem im Norden Deutschlands für Hochnebel sorgen könnte. In der Mitte und im Süden ist die Luftmasse trockener, so dass sich hier wieder die Sonne von einem teilweise strahlend blauen Himmel zeigt. Die Temperaturen werden am Sonntag noch verhalten sein. Höchstwerte zwischen 6 Grad an der Oder und 10 Grad am Rhein werden das voraussichtliche Maximum sein.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:19

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