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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2012 >> Wetterlage Europa 22.03.2012
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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

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Die Wetterlage vom 22. bis 25. März 2012

Hoch „Harry“ liegt am Donnerstag mit seinem Zentrum über Deutschland und sorgt für ruhiges und sonniges Frühlingswetter. In den Norden Deutschlands fließt, aufgrund der Lage von Hoch „Harry“ in einer nordwestlichen Höhenströmung noch etwas kühlere Luft vom Nordatlantik über die Nordsee ein. Die Mitte und der Süden profitieren von trockenerer Luft aus dem Osten Europas.

Am Freitag verlagert sich von der Bretagne ein Kaltlufttropfen über Südengland nach Irland. In seiner Zugbahn ist sehr kalte und niederschlagsreiche Luft unterwegs. Es kann teilweise kräftigere Regenfälle geben. Hoch „Harry“ erstreckt sich dagegen vom östlichen Mittelmeer über den zentralen Mittelmeerraum und Mitteleuropa bis nach Skandinavien und sorgt hier für ruhiges und austauscharmes Wetter. Es gibt viel Sonnenschein. Auch der Norden Deutschlands bekommt einen Schwall wärmerer Luft ab. Da die Luftmasse, die in den Süden und die Mitte Deutschlands gelangt, aus dem Mittelmeerraum vor Italien kommt, bilden sich in zunehmend feuchterer Luft erste Quellwolken, die Schauer und Gewitter bringen können. Diese werden aber nur vereinzelt und punktuell auftreten. Kältepol bleibt am Freitag der Norden Skandinaviens und der Nordwesten Russland. Hier ist noch arktische Kaltluft unterwegs, die teilweise bis ins Baltikum vorankommt.

Am Samstag ändert sich an der stabilen Hochdruckwetterlage nur wenig. Über Mittel- und Südosteuropa herrscht weiterhin ruhiges Hochdruckwetter. Spanien, das auf der Westseite der Hochdruckzone liegt, wird einen Schwall sehr warmer Luft aus dem Norden Afrikas abbekommen. Diese Warmluft wird über Großbritannien und Island bis nach Grönland vorankommen. Begünstigt wird dies durch ein kräftiges Tief auf dem Nordatlantik, das mit seinem Kern südwestliche Grönlands liegt. Ein weiteres Tief versucht vom Polarmeer über Skandinavien nach Süden voranzukommen, wird aber vom Hoch Richtung Baltikum abgedrängt. Die Gewitterneigung in der Mitte Deutschlands nimmt am Samstag ab. Grund ist die Zufuhr trockenerer Festlandsluft aus Osteuropa. Südlich des Mains können sich allerdings weitere Schauer und Gewitter bilden, dies aber nur vereinzelt. Die Temperatur steigt in Deutschland verbreitet auf 15 bis 19 Grad. In den Ballungsgebieten und Großstädten sind über 20 Grad möglich. Kühler bleibt es an den Westküsten des Landes.

Am Sonntag liegt das Nordskandinavientief mit seinem Kern über dem Baltikum und bringt deutlich kältere Luft aus dem Polargebiet über das Baltikum bis nach Rumänien. In abgeschwächter Form erreicht sie auch den Osten Deutschlands, wo die Temperatur nur 13 bis 16 Grad erreicht. Der Westen und Süden bleibt unter warmer Luft mit Werten zwischen 16 und 19 Grad. Abgesehen von ein paar Schleierwolken, die sich im Nordwesten und Westen Deutschlands zeigen ist es vielfach sonnig und trocken. Richtung Alpen können noch einzelne Schauer auftreten. Das Hoch „Harry“ setzt sich unterdessen über der Nordsee fest. Tiefdruckgebiete über dem Nordatlantik müssen einen weiten Bogen über Grönland und Nordskandinavien ins Baltikum machen. Etwas kältere Luft sickert dabei auch über Island ein.

Die Aussichten bis Mittwoch den 29. März 2012. Von Montag bis Mittwoch bleibt Hochdruckgebiet „Harry“ weiter über West- und Mitteleuropa aktiv. Allerdings könnten durch seine Abschwächung Atlantiktiefs den Weg bis nach Spanien schaffen. Die sorgen für den Zustrom sehr warmer nordafrikanischer Luft bis in die Alpenländer, wo die Temperatur die 20-Grad-Marke überschreiten könnte. Ein Teil dieser Warmluft könnte Deutschland erreichen und verbreitet für Werte zwischen 15 und 20 Grad sorgen. Eine schwache Kaltfront eines Tiefs mit Kern über der nördlichen Ostsee könnte eventuell am Mittwoch im Nordosten Deutschlands dichtere Wolken mit Nieselregen und tiefere Temperaturen heranbringen. Der Kältepol Europas würde Finnland, der Nordwesten Russlands das Baltikum und die Ukraine sein. Wärmepole wären dann Spanien, Frankreich und Italien. Über Portugal könnte sich erneut ein Kaltlufttropfen bilden, der für kühles und nasses Wetter sorgt.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:19

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