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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2012 >> Wettervorhersage Mecklenburg-Vorpommern 17.03.2012
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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

Städtewetter für Mecklenburg-Vorpommern in 1-Stundenauflösung:

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Deutschlandwettervorhersage

Das Wetter am Samstag den 17. März 2012

Viel Sonne, im Westen erste Schauer, Gewitter und kühler.

Hoch „Gulliver“ verabschiedet sich langsam nach Südosteuropa. Er liegt mit seinem Zentrum am Samstag über Rumänien. Dabei gelangt auf seiner Rückseite sehr milde und mit Feuchtigkeit angereicherte Luft aus dem Norden Afrikas über das zentrale Mittelmeer nach Mittel- und Osteuropa. Die feuchte Luftmasse hat in Deutschland zur Folge, dass sich am Tag, vor allem über der Westhälfte, Quellwolken bilden, die vom nördlichen Rheinland bis Hamburg erste Gewitter, sonst Schauer im Westen bringen. Die Schauer im Westen gehören zu einer Luftmassengrenze eines Tiefs mit Kern über Großbritannien, das im Laufe der Nacht auf Sonntag bereits auf der Nordsee liegt. Es bringt auf seiner Rückseite polare Kaltluft mit, die bereits am Samstag Großbritannien und Irland erreicht.
Am Sonntag liegt jenes Tief über Südskandinavien und verdrängt mit seiner Luftmassengrenze die milde Luft nach Osten. Ein Rest dieser milden Luftmasse liegt noch über dem Osten Deutschlands. Im Westen kommt die Kaltluft bereits an. Hier gibt es entlang der Luftmassengrenze dichte Wolken mit Regen. Im Nordwesten Deutschlands setzt sich ab dem Nachmittag wieder trockenere Luft durch. Die Sonne kommt zum Vorschein. Über dem Atlantik westlich Frankreichs liegt ein neues Hochdruckgebiet.
Dieses Hochdruckgebiet wird sich am Montag nach Mitteleuropa ausbreiten. Über dem Balkan verbindet es sich mit dem alten Frühlingshoch „Gulliver“, der bereits im östlichen Mittelmeerraum angekommen ist. Das Tief, das am Sonntag für Regen sorgt, liegt am Montag mit seinem Kern über der nördlichen Ostsee, von wo aus es polare Kaltluft auf direktem Weg über Skandinavien nach Deutschland lenkt. Das Hoch lenkt trockenere Luftmassen nach Mitteleuropa, so dass außer der Kaltluft nur wenige Wolken am Himmel sein werden. Die Tageshöchsttemperaturen liegen am Montag bei gerade einmal 6 bis 11 Grad.
Dienstag liegt das Hoch mit seinem Zentrum über Deutschland. Da immer wieder kräftige Tiefdruckgebiete über Island und Skandinavien nach Nordosteuropa ziehen, deren Ausläufer den äußersten Norden Deutschlands mit dichteren Wolken und kräftigen Wind streifen, fühlt sich der Dienstag vor allem im Norden Deutschlands eher herbstlich an. Im Süden und der Mitte herrscht dagegen ruhiges Hochdruckwetter mit viel Sonne und nur wenigen Wolken. Richtung südliches Baden-Württemberg könnte ein Kaltlufttropfen seinen Einfluss wirksam machen. Ein kräftiges Höhentief mit Kern über Südportugal erstreckt sich bis in den Süden Deutschlands. Hier wird die Temperatur bei dichter Bewölkung kaum über 5 Grad steigen. Sonst werden mildere 11 bis 13 Grad erreicht. Vor allem im Norden Deutschlands wird mit der Nähe zu den kräftigen Tiefs über Nordeuropa, der Wind teilweise sehr kräftig sein.
Der Ausblick bis Freitag den 23. März 2012. Das Hoch über Deutschland scheint sich ab Mittwoch bis kommenden Freitag über Mitteleuropa zu etablieren und nach Skandinavien auszubreiten. Mit Drehung der Höhenströmung von West auf Ost bis Südost, das Hochdruckzentrum liegt nördlich Deutschlands, wird zunehmend trockenere und wärmere Festlandsluft aus dem Osten Europas herangeführt. Am Tag wird es in Deutschland wieder frühlingshaft warm. Die Nächte werden dafür teilweise leicht frostig. Verbreitet muss mit Bodenfrost gerechnet werden. Eine Unsicherheit bleibt noch bestehen. Das Höhentief über Südportugal könnte langsam nach Nordosten wandern und über Frankreich liegen. Damit könnte dies einen entscheidenden Einfluss auf das Wetter im Süden und Westen Deutschland nehmen. Zudem besteht am kommenden Freitag die Gefahr, dass sich ein weiteres Höhentief über dem Balkan entwickelt. Wie weit sich dieses auf das Wetter in Deutschland auswirkt, bleibt jedoch abzuwarten.

Deutschlandkarte Deutschlandkarte
Wetterkarte, Temperaturen und Wind Deutschland 17.03.2012.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:19

Heizperiode

Dieser für die Beheizung von Gebäuden zugrunde gelegte Zeitabschnitt, beginnt in Mitteleuropa im Herbst, wenn die Außentemperatur von 15°C für einen über 5 Tage gemittelten Zeitraum unterschritten wird, frühestens jedoch am 1. September. Entsprechend spricht man von einem Heiztag, wenn das Tagesmittel der Lufttemperatur unter 15°C liegt.
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