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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2012 >> Wettervorhersage Deutschland 12.02.2012
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Deutschlandwettervorhersage

Das Wetter am Sonntag den 12. Februar 2012

Im Norden Schnee, teils mit Regen, in der Mitte Schnee, im Süden frostiger Sonnenschein und Nebel.

Die Wetterlage über Mitteleuropa stellt sich langsam um. Schon jetzt ist eine Änderung zu spüren. Wer ein Barometer besitzt, wird merken, wie im Norden Deutschlands der Luftdruck zu fallen beginnt. Schuld ist ein Tief, das sich über Südskandinavien bildet. Es verdrängt die seit Tagen herrschende Hochdruckzone nach Süden. Sie erstreckt sich am Sonntag von Nordost- und Osteuropa über die Alpenländer bis nach Großbritannien. Dabei entsteht in der vorherrschenden südwestlichen Höhenströmung ein Knick über der Nordsee. Milde und feuchte Atlantikluft, die in den vergangenen Tagen vor allem über Skandinavien Richtung Nordmeer geleitet wurden, gelangt nun über die Nordsee in den Norden Deutschlands. Hier wird sich am Sonntag auch die Warmfront des Tiefs über Südskandinavien mit dichten Wolken und einsetzenden Schneefall bemerkbar machen. Die Warmluft kommt allerdings erst einmal in höheren Luftschichten an, so dass es am Boden vielerorts noch frostig bleibt. Als erstes erreicht sie im Tagesverlauf den Nordwesten Deutschlands, wo aus Schnee zunehmend Regen wird. Der Kältepol Europas liegt im Baltikum und wird durch den zunehmenden Tiefdruckeinfluss langsam nach Osten abgedrängt. Ein weiterer Schwall kalter Luft liegt über Italien. Hier kann ein Tief mit Kern über dem Ionischen Meer noch etwas Schnee bringen. Auch Südfrankreich und Ostspanien liegen noch im Einflussbereich der Kaltluft. Mild wird es dagegen auf den britischen Inseln und auf Island. Hier strömt die milde Luft vom Atlantik geleitet vom Hoch, dessen Zentrum westlich Irlands liegt.

Deutschlandkarte Deutschlandkarte
Wetterkarte, Temperaturen und Wind Deutschland 12.02.2012.

In der kommenden Nacht ist der Himmel im Süden und der Mitte Deutschlands vielfach gering bewölkt oder sternenklar. Im Süden bilden sich teilweise dichte Nebelfelder. Den Norden erreichen die Wolken des Tiefs über Südskandinavien. Am Morgen sind im Norden Schleswig-Holsteins und auf den friesischen Inseln erste Schneeflocken unterwegs. Die Temperatur geht im Nordwesten auf Werte zwischen -6 und -9, sonst auf -13 bis -22 Grad, in Hochtälern, Muldenlagen und über Schnee auf unter -25 Grad zurück. Im Norden steigt die Temperatur zum Morgen mit Aufzug der dichten Wolken etwas an. Der Wind ist im Süden und der Mitte sehr schwach aus unterschiedlichen Richtungen unterwegs. Im Norden dreht er auf Südwest und lebt auf.

Am Sonntag zieht die Warmfront des Tiefs über Südskandinavien langsam weiter nach Süden und erreicht am Nachmittag etwa eine Linie Köln – Berlin. Dabei fällt nördlich dieser Linie gelegentlich Schnee, der in Schleswig-Holstein und Niedersachsen am Nachmittag mit Regen vermischt ist. Es muss verbreitet mit Straßenglätte gerechnet werden. Am späten Nachmittag lockert im äußersten Norden die Wolkendecke wieder auf. Südlich der Linie Köln – Berlin zeigt sich am Tag vielfach die Sonne. Den meisten Sonnenschein gibt es dabei vom Erzgebirge bis zum Nordschwarzwald und in den Gebieten südlich des Mains. Vor allem entlang der Donau und Richtung Alpen können sich am Tag ein paar zähe Nebelfelder halten. Es bleibt aber trocken. Die Temperatur steigt am Nachmittag auf -10 bis -5 Grad südlich des Mains. In der Mitte und im Nordosten werden -8 bis -2 Grad erreicht. Zwischen dem Emsland, den Nord- und Ostfriesischen Inseln werden +1 bis +4 Grad Celsius in den Nachmittagsstunden erreicht. Der Wind bleibt im Süden schwach und kommt aus unterschiedlichen Richtungen. Im Norden und der Mitte schwenkt er auf Südwest und ist leicht böig. Am Nachmittag dreht er an der Nordsee auf Nordwest.

Aussichten bis Montag den 13. Februar 2012

Am Montag liegt die Warmfront des Tiefs über Südskandinavien bereits in der Mitte und im Süden. Hier fällt gelegentlich etwas Schnee und die Sonne macht sich rar. Im Norden zeigt sich die Sonne von einem wechselnd wolkigen Himmel. Am Nachmittag erreicht eine neue Warmfront den Nordwesten und WEsten Deutschlands mit Schnee, der rasch in Regen übergeht. Während es im Osten und Süden nochmals leichten Frost mit Werten zwischen -6 und -1 Grad gibt, steigt die Temperatur von der Nordsee bis zum Niederrhein auf +1 bis +4 Grad an. Der Wind ist schwach, an der Nordsee mäßig und leicht böig und kommt aus Südwest.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:19

Heizperiode

Dieser für die Beheizung von Gebäuden zugrunde gelegte Zeitabschnitt, beginnt in Mitteleuropa im Herbst, wenn die Außentemperatur von 15°C für einen über 5 Tage gemittelten Zeitraum unterschritten wird, frühestens jedoch am 1. September. Entsprechend spricht man von einem Heiztag, wenn das Tagesmittel der Lufttemperatur unter 15°C liegt.
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