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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2012 >> Wettervorhersage Deutschland 08.01.2012
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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

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Deutschlandwettervorhersage

Das Wetter am Sonntag den 8. Januar 2012

Verbreitet stark bewölkt, zeitweise Regen, im Süden noch Schnee, im Westen etwas Sonne.

Ein Tief, welches sich im Laufe des Samstags über Südnorwegen gebildet hat, zieht im Laufe der Nacht auf Sonntag über die Ostsee zwischen Dänemark und Mecklenburg-Vorpommern nach Osten. Es erreicht am Nachmittag das Baltikum. Auf seiner Rückseite fließt kühlere Luft aus dem Polargebiet ein. Zeitgleich breitet sich von Frankreich ein Hoch mit Zentrum westlich Frankreichs nach Mitteleuropa aus, von dem ein Keil über den Westen Deutschlands bis nach Skandinavien reicht. An der Nordseite des Hochs wird in höheren Luftschichten milde Luft vom Atlantik herangeführt, die vor allem im Norden Deutschlands zu einer Inversionswetterlage führt. Bei dieser Wetterlage steigt mit der Höhe die Temperatur an. Folge sind in den Wintermonaten dichte Nebel- und Hochnebelfelder, die sich am Sonntag vor allem östlich der Elbe und im Rheinland bilden können.

Deutschlandkarte Deutschlandkarte
Wetterkarte, Temperaturen und Wind Deutschland 8. Januar 2012.

In der kommenden Nacht ist der Himmel über Deutschland wechselnd, meist stark bewölkt und immer wieder kommt es zu Schauern, die lokal kräftiger ausfallen können und vereinzelt von Blitz und Donner begleitet werden. Südlich des Mains und in den höheren Lagen von Erz- und Fichtelgebirge sowie den Alpen kann es aufgrund von Stauung der Wolken zu teilweise länger anhaltenden Schneeregen- und Schneefällen kommen. Die Temperatur geht bis zum Morgen auf 6 bis 4 Grad an den Küsten von Nord- und Ostsee sowie dem Nordwesten Deutschlands zurück. Sonst liegen die Tiefstwerte zwischen 3 und -1 Grad. Bei aufklarendem Himmel kann es Glätte durch überfrierende Nässe geben. Der Wind kommt allgemein aus westlichen Richtungen, ist dabei teilweise kräftig unterwegs. An der Nordsee dreht er zum Morgen auf Nordwest.

Am Sonntag gibt es eine Dreiteilung beim Wetter. Zwischen der Nordsee und dem Münsterland lockern im Tagesverlauf die Wolken stärker auf. Hier gibt es etwas Sonnenschein, aber auch weitere Schauer. Östlich der Elbe halten sich teilweise dichte Wolken, aus denen es immer wieder etwas Nieselregen gibt. Im Rheinland kann sich Nebel bilden. Südlich einer Linie Karlsruhe – Cottbus bleibt es ebenfalls meist stark bewölkt. Hier fällt gelegentlich Regen, der in Lagen oberhalb von 300 bis 500 Metern in Schneeregen und Schnee übergeht. Die Temperatur steigt südlich des Mains auf 0 bis +4 Grad an. Am Oberrhein und nördlich des Mains werden 4 bis 7, im Emsland bis zu 8 Grad erreicht. Der Wind dreht im Tagesverlauf auf Nordwest und ist, mit Ausnahme des Nordostens, noch böig unterwegs.

Aussichten bis Montag den 9. Januar 2012

Am Montag zieht eine neue Warmfront über Deutschland hinweg und bring im Norden und der Mitte etwas Regen. Südlich des Mains fällt in Lagen oberhalb von 500 Metern Schneeregen und Schnee. Die Temperatur erreicht am Nachmittag Höchstwerte zwischen 1 und 4 Grad südlich des Mains sowie zwischen Rügen und Sachsen und 5 bis 9 Grad in den übrigen Landesteilen. Der Wind kommt anfangs aus Südwest, dreht mit Aufzug des Regens auf West und ist meist mäßig unterwegs. An der Nordsee kann er etwas kräftiger sein und auf Nordwest drehen.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:19

Heizperiode

Dieser für die Beheizung von Gebäuden zugrunde gelegte Zeitabschnitt, beginnt in Mitteleuropa im Herbst, wenn die Außentemperatur von 15°C für einen über 5 Tage gemittelten Zeitraum unterschritten wird, frühestens jedoch am 1. September. Entsprechend spricht man von einem Heiztag, wenn das Tagesmittel der Lufttemperatur unter 15°C liegt.
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