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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2011 >> Wettervorhersage Deutschland 16.12.2011
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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

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Deutschlandwettervorhersage

Das Wetter am Freitag den 16. Dezember 2011

Orkantief "Joachim" bringt Regen, Schnee und Orkanböen.

Orkantief „Joachim“ zieht im Laufe der Nacht von Frankreich nach Belgien. Es verstärkt sich im Laufe der Nacht weiter. Am Freitag verlagert sich „Joachim“ unter leichter Abschwächung weiter über Nordrhein-Westfalen, Südniedersachsen und Brandenburg nach Polen. „Joachim“ hat neben kräftigen Wind auch Regen im Gepäck. Auf seiner Rückseite wird aus dem Polargebiet Kaltluft über Island nach Mitteleuropa gelenkt, die im Tagesverlauf auch Deutschland erreicht. Damit gehen die Regenfälle in höheren Lagen zunehmend in Regen über. Teilweise wird bis in tiefe Lagen auch im Norden Deutschlands Schneeregen und Schnee fallen. Glätte durch Schneematsch wird neben dem Sturm, der vor allem im Süden und der Mitte Deutschlands über die Landschaft weht ein Thema sein. In den Höhenlagen vom Schwarzwald, dem Bayrischen Wald, dem Oberpfälzer Wald, der Schwäbischen Alb und der Rhön sowie im Harz und Erzgebirge erwarten wir schwere Sturmböen und orkanartige Böen. Vereinzelt können auch Orkanböen zwischen 130 bis 150 km/h auftreten.

Deutschlandkarte Deutschlandkarte
Wetterkarte, Temperaturen und Wind Deutschland 16. Dezember 2011.

Noch herrscht in Deutschland die buchstäbliche Ruhe vor dem Sturm. Die Vorboten von Orkantief „Joachim“ ziehen bereits nach Mitternacht mit dichten Wolken und kräftigen Regenfällen von Frankreich kommend über den Schwarzwald und das Saarland in den Westen und Südwesten Deutschlands. Dabei kann es in den Morgenstunden in einem Streifen vom südlichen Rheinland über die Rhön bis nach Bayern bis in tiefe Lagen teilweise kräftige Schneefälle geben, die westlich dieser Linie in Regen übergehen. Bis zum Morgen erreicht der Hauptniederschlag etwa eine Linie Münster – Erfurt – Bayrischer Wald. Östlich und nördlich dieser Linie bleibt es in der Nacht eher ruhig. Es gibt ein paar Schauer. Zwischendurch zeigen sich die Sterne. Die Temperatur geht bis zum Morgen auf Werte zwischen 3 Grad im Westen und Südwesten und -1 Grad im Oberpfälzer Wald zurück. Dabei ist der Wind mäßig, im Südwesten zunehmend frisch bis stark aus Südwest bis Süd unterwegs. Zum Morgen sind bereits vom Schwarzwald über den Odenwald bis zur Rhön erste orkanartige Böen zu erwarten.

Am Freitagvormittag erreicht der Sturm mit Windgeschwindigkeiten um 100 bis 120 Kilometern pro Stunde im Schwarzwald und der Rhön, der Schwäbischen Alb und dem Oberpfälzer Wald seinen Höhepunkt und schwächt sich zum Nachmittag langsam ab. Am Nachmittag kommt er im Süden aus Südwest und erreicht noch schwere Sturmböen Richtung Thüringer Wald. Wie weit der Brocken betroffen sein wird, hängt von der genauen Zugbahn des Tiefs ab. In einigen Höhenlagen sind am Tag Böen zwischen 130 und 150 Kilometern pro Stunde möglich. Im Norden und Osten passiert beim Wind nicht all zu viel. Hier kommt er aus Ost bis Nord und bringt ein paar kräftigere Böen mit. Der Schneefall in Bayern geht am Vormittag rasch in Regen über. Allgemein wird es am Freitag deutschlandweit viel Regen geben. Ausnahme der äußerste Norden und Nordosten. Hier fällt der wenigste Regen. Zum Nachmittag mischen sich vermehrt Schneeflocken unter den Regen. Dies geschieht durch das Einsickern der polaren Kaltluft. Nur der Nordwesten und Norden Deutschlands wird noch beim Regenwetter bleiben. Hier wirkt die Nordsee wie eine Heizung. Wo Schnee und Schneeregen fallen kann sich eine gefährliche Rutschbahn bilden. Es besteht vielerorts Glättegefahr. Vor allem in den höheren Lagen der Mittelgebirge und der Alpen geht am späten Nachmittag reiner Schnee zu Boden. Hier wird es winterlich. Die Temperatur erreicht im Tagesverlauf 2 bis 5 Grad im Norden. Im Süden und Westen wird es mit 4 bis 7 Grad nochmals milder.

Aussichten bis Samstag den 17. Dezember 2011

Am Samstag beruhigt sich die Wetterlage über Deutschland. Reste der Warmfront von Tief „Joachim“ liegen noch südlich des Mains und am Erzgebirgsrand. Hier fällt immer wieder Schnee und die Sonne zeigt sich nur selten. Im Norden kommt die Kaltfront mit klarerer Luft an. Schauer, die meist als Regen oder Graupel niedergehen und vereinzelt auch mit Blitz und Donner durchsetzt sind, halten sich zwischen der Nordsee und dem Rheinland auf. Im Osten und Nordosten ist es wechselnd wolkig mit nur wenigen Schauern, die in Brandenburg auch mal als Schneeschauer auftreten. Die Temperatur steigt in den Nachmittagsstunden auf 0 Grad im Süden Deutschlands und 7 Grad an der Nordseeküste. Der Wind ist im Süden mäßig, im Norden zeitweise frisch und mit stürmischen Böen aus westlichen Richtungen unterwegs.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:18


Heizperiode

Dieser für die Beheizung von Gebäuden zugrunde gelegte Zeitabschnitt, beginnt in Mitteleuropa im Herbst, wenn die Außentemperatur von 15°C für einen über 5 Tage gemittelten Zeitraum unterschritten wird, frühestens jedoch am 1. September. Entsprechend spricht man von einem Heiztag, wenn das Tagesmittel der Lufttemperatur unter 15°C liegt.
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