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Startseite >> Übersicht >> Archiv 2011 >> Wettervorhersage Deutschland 09.12.2011
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Deutschlandwettervorhersage

Das Wetter am Freitag den 9. Dezember 2011

Im Norden Sturm mit Gefahr einer Sturmflut an der Nordsee, im Süden Regen, der in den Bergen in Schnee übergeht.

Tief „Günter“ verlagert sich in der Nacht auf Freitag unter Verstärkung von Schottland nach Südnorwegen, wo er in den Morgenstunden ankommen wird. Seine Warmfront überquert den Norden Deutschlands bereits in der Nacht. Sie erreicht in den Morgenstunden den Süden und verlagert sich bis zum Nachmittag zwischen Main und Donau. Im Norden wird sich die Kaltfront mit Schauern und Gewittern durchsetzen. Dazu wird der Wind schon in der Nacht an der Nordsee mit Sturmböen aus West kommen und kann an der Nordsee für eine Sturmflut sorgen. Am Freitag zieht „Günter“ weiter zur nördlichen Ostsee. Dabei schwächt er sich nur langsam ab. Auf seiner Rückseite fließt polare Kaltluft über die Nordsee nach Deutschland. Folge ist eine fallende Schneefallgrenze, die bereits in den Nachmittagsstunden in den nördlichen Mittelgebirgen für in Lagen über 400 Meter für Schnee sorgt. In der Nacht auf Samstag wird sie auch im Bayrischen Wald absinken. Hier fällt am Samstag bis in Lagen um 400 Meter Schnee. Im Norden werden teilweise kräftige Schneeschauer fallen.

Deutschlandkarte Deutschlandkarte
Wetterkarte, Temperaturen und Wind Deutschland 9. Dezember 2011.

Am Abend und in der Nacht verlagert sich die Warmfront mit kräftigen Regen von Norddeutschland in die Mitte und erreicht in den Morgenstunden etwa eine Linie Nordschwarzwald – Nürnberg. Nördlich einer Linie Münsterland – Neubrandenburg lockert zum Morgen hin die Wolkendecke auf. Hier gibt es teilweise kräftige Schauer. In Lagen über 400 Metern geht der Regen teilweise in Schnee über, dies vor allem im Sauerland und Westerwald. Dabei besteht die Gefahr von Straßenglätte. Südlich der Donau bleibt es bis zum Morgen bei einigen Wolken trocken. Hier wird es mit Werten um den Gefrierpunkt auch am kühlsten. Sonst geht die Temperatur auf 7 Grad im Saarland und am Oberrhein sowie 1 Grad in Ostsachsen zurück. Der Wind ist mäßig bis frisch, in Böen stark bis stürmisch aus Südwest unterwegs. In den nördlichen Mittelgebirgen kann es Sturmböen geben. Vor allem im Bereich der Nordseeküste, in Schleswig-Holstein und im Emsland sind nach Mitternacht verbreitet schwere Sturmböen und orkanartige Böen möglich. Am Morgen kann es an der Nordsee auch Orkanböen geben. Es besteht die Gefahr einer Sturmflut, da der Wind zum Morgen an der Nordsee auf West dreht.

Am Freitag wird sich die Warmfront im Bereich der nördlichen Mittelgebirge bis an die Alpen aufhalten. Dabei regnet es vom Saarland bis nach Thüringen am kräftigsten. Am Nachmittag wird der Regen Richtung Baden-Württemberg ebenfalls noch kräftiger werden. In den Mittelgebirgslagen von Eifel, Hunsrück, Taunus, Westerwald, Sauerland, Harz, Erz- und Fichtelgebirge sowie im nördlichen Bayrischen Wald geht zum Nachmittag der Regen allmählich in Schnee über. Hier besteht teilweise erhöhte Glättegefahr durch Schneematsch. Im Nordosten zeigt sich recht häufig die Sonne. Vom Emsland bis nach Schleswig-Holstein macht sich die Kaltfront mit Schauern bemerkbar. Die Temperatur steigt im Regen auf 1 bis 4 Grad an. Im Süden werden 7 bis 9 Grad erreicht. Der Norden bleibt mit 4 bis 5 Grad nur wenig kühler. Der Wind erreicht am Vormittag an der Nordsee seinen Höhepunkt. Der Höhepunkt an der Ostseeküste wird am frühen Nachmittag erreicht. Dabei werden Böen der Stärke 10 bis 11, auf der freien See sowie in freien Lagen bis zu 12 (Orkanböen) erreicht. Auch in der Nordhälfte kann sich der Wind mit schweren Sturmböen sehen lassen. Ebenfalls auf den Bergen der nördlichen Mittelgebirge sind Sturmböen zu erwarten. Im Süden ist der Wind frisch mit stürmischen und einzelnen Sturmböen dabei. Er kommt allgemein aus Südwest bis West.

Aussichten bis Samstag den 10. Dezember 2011

Am Samstag liegt die Warmfront in abgeschwächter Form an den Alpen. Südlich der Donau fällt bis in die Nachmittagsstunden aus dichten Wolken Regen, der Richtung Ostbayern und Bayrischen Wald in Schnee übergeht. An der Nordsee treten immer wieder Regen- und Graupelschauer auf. In Mecklenburg-Vorpommern, Ostholstein und Nordbrandenburg gibt es neben etwas Sonne auch immer wieder auftretende Schneeschauer. In einem Streigen vom Mittel- und Niederrhein bis an die Oder zeigt sich die Sonne immer häufiger. Hier bleibt es trocken. Südlich des Mains kann sich stellenweise dichter Nebel halten. Die Temperatur steigt am Nachmittag auf 1 bis 4 Grad. Richtung Bodensee können stellenweise mit einfließender Warmluft 10 Grad erreicht werden. Der Wind ist im Süden schwach, in der Mitte mäßig und im Norden frisch bis stark aus westlichen bis südwestlichen Richtungen unterwegs. An der Nordsee, in Schleswig-Holstein und an der Ostsee sind verbreitet Sturmböen möglich. Vereinzelt kann es auch schwere Sturmböen geben.

Text: Maik Thomaß, 27.02.2014 - 08:18


Heizperiode

Dieser für die Beheizung von Gebäuden zugrunde gelegte Zeitabschnitt, beginnt in Mitteleuropa im Herbst, wenn die Außentemperatur von 15°C für einen über 5 Tage gemittelten Zeitraum unterschritten wird, frühestens jedoch am 1. September. Entsprechend spricht man von einem Heiztag, wenn das Tagesmittel der Lufttemperatur unter 15°C liegt.
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