Die Wetterlage bis Donnerstag den 29. Juli 2010

Wetterkarte Europa
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Zwischen Tiefdruckgebieten über Osteuropa und Skandinavien sowie einem Hochdruckgebiet mit Zentrum nordöstlich der Azoren gelangt in einer nordwestlichen Höhenströmung kühle Luft aus dem Polargebiet über den Nordatlantik und die Nordsee nach Deutschland. In dieser Luftmasse können sich am Tage teilweise kräftige Schauer und Gewitter entwickeln. Verstärkt wird dies durch die Bildung eines Tiefs über Norddeutschland, welches zum Abend nach Mecklenburg-Vorpommern zieht und sich in der Nacht auflösen wird.

Am Dienstag breitet sich der Hochdruckeinfluss über Deutschland aus. Weiterhin verbleiben wir dabei in der Zufuhr kühlerer Meeresluft. Im Tagesverlauf bildet sich zudem ein Tief an der Grenze zu Polen, welches vor allem in der Mitte und der Osthälfte einzelne Schauer bringen kann.

Am Mittwoch wird Deutschland gewissermaßen von Tiefdruckgebieten eingekreist. So liegen sie im Tagesverlauf über Südnorwegen, der zentralen Ostsee, Südfrankreich und Norditalien. Vorübergehend wird etwas wärmere Luft aus Südwesteuropa herangeführt. Allerdings fließt mit Aufzug einer Kaltfront des Tiefs über Südnorwegen bereits in den Abendstunden wieder deutlich kühlere Luft polaren Ursprungs nach Westdeutschland.

Zwar breitet sich am Donnerstag erneut Hochdruckeinfluss bis nach Deutschland aus, allerdings könnte ein Höhentief über der Nordsee bis nach Dänemark vorankommen. Dieses könnte dann im Nordwesten Deutschlands dichtere Wolken und etwas Regen bringen. Die Reste der Kaltfront liegt über dem Süden Deutschlands und sorgt hier für teilweise wechselhaftes Wetter.