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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

Städtewetter für Mecklenburg-Vorpommern in 1-Stundenauflösung:

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Deutschlandwettervorhersage

Die Wetterlage bis Sonntag den 25. Juli 2010

Wetterkarte Europa
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Zwischen einer Hochdruckzone, die sich vom Norden Afrikas über den Balkan bis nach Nordosteuropa erstreckt und einem Tief bei den britischen Inseln gelangt sehr heiße Luft nach Ostdeutschland und Osteuropa. Das Tief bei den britischen Inseln saugt dagegen polare Kaltluft an, die bis in den Norden Spaniens und Frankreichs vorankommt. Diese Luft wird zunehmend auch in den Westen Deutschlands geleitet. Sie trifft im Tagesverlauf auf die sehr heiße Luft im Osten. Dabei entsteht eine Luftmassengrenze, an der es zu teilweise länger anhaltenden und ergiebigen Niederschlägen kommt. Im Vorfeld der quer über Deutschland liegenden Luftmassengrenze bilden sich teilweise kräftige Schauer und Gewitter, die Unwetterpotential erreichen können. Im Laufe des Nachmittags wird zudem ein Tief von Tschechien über Westpolen Richtung Ostsee ziehen.

Dieses Tief wird in der Nacht für lokal heftige Gewitter über Ostdeutschland sorgen. Es löst sich im Laufe der Morgenstunden auf. An seine Stelle tritt ein neues Tief über Tschechien. Dieses wird vor allem im Südosten und Osten Deutschlands ergiebige Niederschläge bringen. Das Tief bei den britischen Inseln wird im Tagesverlauf über Frankreich und Belgien nach Deutschland ziehen. Dabei führt es die kühlere Luft bis in den Westen und Norden Deutschlands. Es löst sich in den Nachmittagsstunden auf. Allerdings werden im Tagesverlauf im Westen und Südwesten teilweise unwetterartige Schauer und Gewitter entstehen. Unterdessen wird die heiße Luft nach Osten abgedrängt.

Bereits am Samstag bildet sich über Südwesteuropa eine neue Hochdruckzone. Diese erstreckt sich zunehmend von den Azoren über Spanien, Frankreich und Großbritannien bis nach Skandinavien. Dabei wird ein Tief über Polen langsam nach Osten abgedrängt. Dieses wird jedoch noch Einfluss auf den Osten Deutschlands nehmen. Aufgrund der höheren Luftdruckgegensätze wird besonders im Osten der Wind eine Rolle spielen. In der entstehenden Nordwestströmung gelangt kühle Atlantikluft nach Deutschland.

Bis Sonntagnachmittag verlagert sich das Tief von Polen langsam auf die Ostsee. Dabei wird es jedoch kaum an Intensität verlieren. Es beeinflusst noch das Wetter im Osten Deutschlands. Um dieses Tief herum breitet sich der Luftdruck weiter nach Osten aus. Die Hochdruckzone erstreckt sich von den Azoren über Mitteleuropa bis nach Polen und Ungarn. Außerdem zweigt sie über die britischen Inseln nach Nordskandinavien ab. In der weiterhin vorherrschenden Nordwest- bis Nordströmung gelangt weiterhin sehr kühle Luft nach Deutschland.

Das Wetter am Donnerstag den 22. Juli 2010

Wetterkarte Deutschland
Wetterkarte Deutschland

Heizperiode

Dieser für die Beheizung von Gebäuden zugrunde gelegte Zeitabschnitt, beginnt in Mitteleuropa im Herbst, wenn die Außentemperatur von 15°C für einen über 5 Tage gemittelten Zeitraum unterschritten wird, frühestens jedoch am 1. September. Entsprechend spricht man von einem Heiztag, wenn das Tagesmittel der Lufttemperatur unter 15°C liegt.

Während am Vormittag vor allem im Süden und Osten zeitweise noch die Sonne zum Vorschein kommt, wird es von der Nordsee über Hessen und Nordrhein-Westfalen bis zum Nordschwarzwald meist stark bewölkt sein. Dazu kommt im Laufe des Tages auf Frankreich die Luftmassengrenze über das Saarland bis nach Niedersachsen gezogen. An ihr fällt leichter bis mäßiger, lokal auch schauerartig verstärkter Regen. Im Vorfeld der Luftmassengrenze können sich zwischen der Ostsee, dem Erzgebirge und den Alpen in zunehmend schwüler und heißer Luft kräftige Schauer und Gewitter bilden. Diese fallen lokal unwetterartig mit Platzregen, Hagel und Sturmböen aus. Vereinzelte Tornados sind dabei auch nicht auszuschließen. Während unter den dichten Regenwolken im Tagesverlauf nur 17 bis 20 Grad erreicht werden, steigt die Temperatur im Nordwesten Deutschlands mit etwas Sonnenunterstützung auf 23 Grad Celsius an. Dagegen wird es im Osten und Südosten Deutschlands mit 29 bis 35, an der Oder und Neiße bis zu 36 Grad nochmals sehr heiß. Der Wind dreht allgemein auf westliche Richtungen und frischt vor allem in Schauernähe stark böig auf.

Am Abend werden sich teilweise kräftige Schauer und Gewitter in den Osten und Süden Deutschlands zurückziehen. Hier sind auch weiterhin Stark- und Platzregen, Hagel und Sturmböen möglich. Von Schleswig-Holstein bis zum Saarland beruhigt sich die Lage dagegen. Bis zum Morgen werden weitere Schauer und Gewitter der Nacht besonders entlang Oder und Neiße aktiv sein. Zwischen Oderhaff, Brandenburg, Thüringen, Sachsen, Bayern und dem Bodensee fällt zeitweise länger anhaltender und lokal ergiebiger Regen. Die Wolkenlücken, die im Laufe der Nacht schon im Westen und Norden unterwegs waren, werden sich bis in den Nordosten ausbreiten. Hier bleibt es weitestgehend trocken. Die Temperatur geht bis zum Morgen auf 20 bis 15 Grad im Osten und Süden des Vorhersagegebietes zurück. Im Westen kann bei 13 bis 7 Grad dagegen durchgelüftet werden. Der Wind ist, abgesehen von Schauerböen schwach bis mäßig aus West bis Nordwest unterwegs.

Der Trend bis Sonntag den 25. Juli 2010

Während sich am Freitagvormittag der kräftige Regen in den Osten Bayerns und nach Sachsen zurückziehen wird, ist es vielfach wechselnd wolkig und trocken. Bereits in den späten Vormittagsstunden ziehen in den Westen Deutschlands neue Schauer und Gewitter. Diese breiten sich bis zum Nachmittag über die gesamte Westhälfte auf. In Bayern fällt auch am Nachmittag länger anhaltend und ergiebig Regen. Entlang Oder und Neiße halten sich ebenfalls dichte Wolken, aus denen es immer wieder zu Regen kommt. Am freundlichsten wird es in Schleswig-Holstein. Hier setzt sich etwas trockenere Luft durch. Die Sonne kommt zeitweise zum Sonnenschein. Es wird voraussichtlich trocken bleiben. Die Temperatur erreicht am Nachmittag 15 bis 19 Grad unter den dichten Regenwolken und nochmals 22 bis 28 Grad in der Mitte und im Westen. Der Wind kommt schwach, zeitweise mäßig aus Nordwest bis West. In Gewitternähe sind wieder kräftige Böen möglich.

Am Samstag beruhigt sich die Wetterlage. So werden südlich des Mains noch Schauer und Gewitter entstehen, die aber nicht mehr so kräftig ausfallen werden. Entlang der polnischen Grenze können aus dichteren Wolken noch ein paar Regentropfen fallen. Sonst wird es zunehmend freundlicher mit mehr Sonne als Wolken und es bleibt trocken. Im Süden schafft es die Temperatur am Nachmittag auf 15 bis 19 Grad, sonst werden angenehme 20 bis 25 Grad erreicht. Der Wind wird in der Nordhälfte etwas aufleben und kommt allgemein aus Nordwest. Am Sonntag wird es zwischen der Nordsee und den Alpen einen freundlichen Mix aus Sonne und Wolken geben. Von der Ostsee bis zum Erzgebirge zeigt sich ebenfalls die Sonne im Wechsel mit ein paar Wolken. Allerdings sind hier ein paar Schauer unterwegs. Die Temperatur bewegt sich zwischen 19 und 23 Grad. Der Wind ist schwach bis mäßig, im Nordosten Deutschlands zeitweise frisch aus West bis Nordwest unterwegs.

Text: Maik Thomaß, 22.07.2010 9:30

Die nächste Wettervorhersage für Deutschland gibt es am Freitag den 22.07.2010
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