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Aktuelle Wetterwarnungen für Mecklenburg-Vorpommern

Städtewetter für Mecklenburg-Vorpommern in 1-Stundenauflösung:

Anklam, Binz auf Rügen, Boizenburg, Boltenhagen, Demmin, Greifswald, Güstrow, Hagenow, Heringsdorf auf Usedom, Kühlungsborn, Ludwigslust, Neubrandenburg, Neustrelitz, Parchim, Rerik, Ribnitz-Damgarten, Rostock, Rügen, Sassnitz/Rügen, Schwerin, Sellin auf Rügen, Stralsund, Usedom, Waren/Müritz, Wismar, Zingst

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Die Wettervorhersage für Mecklenburg-Vorpommern

Die aktuelle Wettervorhersage vom 10.07. 9:00 bis 13.07.2010 18:00 Uhr (Nr.: 1881)

"Sonne und ein paar Wolken, hochsommerlich heiß."

Der Blick auf den Freitag den 9. Juli 2010

Ein paar dichtere Wolkenfelder zeigten sich am Freitagvormittag noch über der Hansestadt Rostock. Zum Nachmittag machten sie der Sonne aber Platz. Da der Wind schon recht früh auf Nordwest bis Nord drehte, stieg die Temperatur hier in Lütten Klein auf 29,6 Grad Celsius. Zum Abend kühlte es nur sehr langsam ab. Selbst zur Mitternachtsstunde lag die Temperatur noch bei 24 Grad. Der Wind drehte zurück auf Südost. Niederschlag gab es keinen. Der Luftdruck lag bei 1020 hPa.

Die Wetterlage bis Dienstag den 13.07.2010

Wetterkarte Europa
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Deutschland liegt auch weiterhin unter der Zufuhr sehr heißer Luft aus Nordafrika. Diese ist im Westen Deutschlands mit Feuchtigkeit angereichert, so dass hier im Tagesverlauf ein geringes Schauer- und Gewitterrisiko besteht. Der Osten Deutschlands bleibt in der Zufuhr trockener Festlandsluft. Ein kleines Tief, welches von Frankreich zum Elsass zieht, könnte im Tagesverlauf im äußersten Westen einzelne Schauer und Gewitter bringen.

Während dieses Tief im Laufe des Sonntag langsam über das Rheinland bis nach Niedersachsen zieht, bleibt der Osten unter dem Einfluss eines Hochs mit Zentrum über der zentralen Ostsee. Ein weiteres Tief mit Kern über Norditalien fördert auch am Sonntag sehr heiße Luft nach Deutschland. Der Nordwesten Deutschlands gelangt in den Einfluss etwas kühlerer Meeresluft. Ursache hierfür ist ein Tief mit Kern über der nördlichen Nordsee, das aus dem Polargebiet über Island bis nach Großbritannien für deutlich kühlere Luft sorgt.

Das Tief über Niedersachsen wird bis Montagmorgen Richtung Harz ziehen und sich dort auflösen. Es wird durch ein neues Tief abgelöst, welches von Frankreich über das Saarland nach Hessen zieht. Dabei wird auf dessen Rückseite kühlere Meeresluft nach Frankreich und Belgien geführt. Der Osten verbleibt auch weiterhin im Einfluss zunehmend feuchter und heißer Luft aus dem Mittelmeerraum. Ein Tief über Norditalien wird vor allem im Alpenraum immer wieder für kräftige Schauer und Gewitter sorgen.

Dienstag wird das Tief von Hessen über Niedersachsen nach Dänemark ziehen. Dabei sorgt es besonders in der West- und Südhälfte Deutschlands für Schauer und Gewitter. In der Osthälfte wird noch etwas trockenere Luft für weiterhin freundliches Hochdruckwetter sorgen. In den Westen Deutschlands sickert kühlere Meeresluft ein, während in den Osten auch weiterhin trockenere Festlandsluft wetterbestimmend bleibt. In den Abendstunden baut sich über Belgien ein neues Hochdruckgebiet auf.

Heizperiode

Dieser für die Beheizung von Gebäuden zugrunde gelegte Zeitabschnitt, beginnt in Mitteleuropa im Herbst, wenn die Außentemperatur von 15°C für einen über 5 Tage gemittelten Zeitraum unterschritten wird, frühestens jedoch am 1. September. Entsprechend spricht man von einem Heiztag, wenn das Tagesmittel der Lufttemperatur unter 15°C liegt.

Die Wettervorhersage bis Dienstag den 13. Juli 2010

kommender Tag
Der kommende Tag

Auch am heutigen Tag wird sich zunehmend die Sonne durchsetzen und die Luft mächtig aufheizen. Dabei werden Spitzenwerte zwischen 30 und 37 Grad erreicht. Nur an der Küste, wo sich im Tagesverlauf Seewind einstellt, wird es mit 24 bis 27 Grad etwas angenehmer. Zwei Schattenseiten hat das Wetter. Die Ozonkonzentration wird wieder zwischen 120 und 180 Mikrogramm je Kubikmeter liegen. In einigen Regionen des Landes kann sie den Warnwert von 180 Mikrogramm je Kubikmeter überschreiten. Sportliche Aktivitäten sollten aufgrund der erhöhten Werte und der sehr hohen Wärmebelastung in die Abendstunden verlegt werden. Die zweite Schattenseite ist die weiterhin sehr hohe Wald- und Wiesenbrandgefahr. Der Wind ist allgemein nur schwach unterwegs und kommt aus südlichen, zum Nachmittag an der Mecklenburger Bucht auch aus nördlichen Richtungen.

In der kommenden Nacht ist es gering bewölkt oder sternenklar und trocken. Auf der Ostsee können sich einzelne Schauer und Gewitter entwickeln, die eventuell die Küstenregionen zwischen der Wismarbucht und dem Darß erreichen. Die Temperatur geht bis zum Sonnenaufgang auf 22 bis 20 Grad zurück. Dabei wird der Wind sich auf Südost einpendeln und schwach bleiben.

Aussichten
Aussichten

Am Sonntagvormittag wird verbreitet die Sonne von einem strahlend blauen Himmel scheinen. Im Laufe des Nachmittags entstehen zwischen der Elbe und der Mecklenburger Bucht Quellwolken, die hier auch einzelne Schauer und Gewitter bringen können. Sonst bleibt es sonnig und trocken. Die Temperatur erreicht im Tagesverlauf 32 bis 38 Grad. Nur an der Küste bleibt es etwas kühler. Der Wind kommt schwach, zeitweise mäßig aus Südost. An der Küste stellt sich wieder Seewind ein. In Schauernähe sind einzelne Sturmböen möglich.

Am Montag wird es wieder viel Sonne geben. Im Tagesverlauf sind entlang der Ostsee einzelne Schauer und Gewitter möglich. Sonst bleibt es trocken. Die Temperatur steigt auf 30 Grad an der Lübecker Bucht und 36 Grad an der Seenplatte. Dienstag wird es bei einem Mix aus Quellwolken und Sonne einzelne, zum Teil kräftige Schauer und Gewitter geben. Die Temperatur steigt auf 25 Grad in Wismar und 35 Grad in Penkun. Abgesehen von Gewitterböen ist der Wind schwach bis mäßig.

Hinweis: Aufgrund der weiterhin anhaltenden Trockenheit in den kommenden Tagen wird die Waldbrandgefahr wieder ansteigen. Im Süden des Landes gilt derzeit die höchste Waldbrandwarnstufe. In den kommenden Tagen muss zudem mit einer hohen bis sehr hohen Wärmebelastung gerechnet werden. Im Tagesverlauf wird die Ozonkonzentration auf Werte zwischen 118 und 180 Mikrogramm je Kubikmeter ansteigen. In einzelnen Regionen kann sie noch etwas höher liegen. Sportliche Aktivitäten sollten in die Abendstunden verlegt werden. Weitere Informationen gibt es unter: Warnlage MV.

Text: Maik Thomaß, 10.07.2010 9:23

Die nächste Wettervorhersage gibt es am Sonntag den 11.07.2010 bis 10 Uhr.
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